Einmal Großglockner und retour: Eine Besteigung in Bildern

Ansichtssache | Thomas Rottenberg
2. August 2012, 13:41

Mit 3.798 Metern ist der Glockner der höchste Punkt Österreichs. Trotz guter Erschließung und moderner Ausrüstung erfordert er immer noch ein gesundes Maß an Vorsicht

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foto: thomas rottenberg

Wir wollen den höchsten Berg Österreichs auf der Route der Erstbesteiger von 1800 erklimmen: Vom Glocknerhaus über die Salmhütte hinauf zur Adlersruhe - und dann auf den Gipfel. Ort der ersten Nachtruhe ist die Salmhütte (2.644 Meter). Da der Wetterbericht für den nächsten Tag gutes Wetter bis Mittag, danach aber heftige Gewitter vorhergesagt hat, treten wir gegen 3.30 Uhr in der Früh den Weg Richtung Gipfel an.

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Bergsteigen

nachdem ich den Film "Die Nordwand", die damalige Nordwand-Besteigung mit dramatischen Ausgang, vor zwei Tagen im Fernsehen gesehen habe, habe ich noch mehr Respekt vor dieser gefährlichen Sportart.

Mei so schöne Bilder. Leider bin ich absolut nicht schwindelfrei und kann solche Touren nicht gehen:-(

Schöne Bilder! Und: Voll Glück gehabt! Normalerweise tut sich ein wenig mehr da oben... ;-)

"Dort wo seit Jahrmillionen...

klingt zwar super pathetisch ist aber vollkommener Schwachsinn. Mit ein bisserl Bildung und Recherche wüsste das auch der Herr E.

Spaziergang?

Ich habe irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft das Wort "Spaziergang" vorkommt.
Eine Tour in dieser Höhe ist nie ein Spazergang.
Ist das Wetter auch im Moment noch so schön, kann es jederzeit umschlagen.
Ich finde es unprofessionell, die Glocknertour als einfach und ungefährlich hinzustellen.

"einfach" liegt im Sinne des Betrachters. Ein guter Bergsteiger tut sich leicht bei der Tour. Ein ungeübter muss kämpfen.
Schauen Sie, nehmen Sie den Alpenvereinssteig auf der Rax. Einfach für Schwindelfreie und durchaus Geübte. Bescheidenerweise bezeichne ich mich als so einen. Aber zuletzt hatte ich da mit meiner Frau zu kämpfen da ein Felssturz eine ausgesetzte Passage in eine feine rutschende Geröllmasse verwandelt hat.
Und damit sind wir auch schon bei "gefährlich". Der Berg ist so gefährlich wie das Leben, keinesfalls ungefährlich. Natürlich soll man keine Panik haben, aber mit einer gesunden Portion Vorsicht zum Berg gehen und in Einklang mit einer richtigen Einschätzung seiner eigenen Kräfte.

und vor ein paar jahrhunderten haben dort kühe und schafe geweidet, wo man jetzt über schotter und geröllhalden wandert.

ob das einen nicht zum nachdenken anregt... ;-)

Pasterze etymologisch:
"Bis mindestens ins 19. Jahrhundert wurde er als Toponym für ein größeres almwirtschaftlich genutztes Gebiet im Talschluss der oberen Möll verwendet."

im Talschluss... net unterm Gletscher...

am ersten bilder erkennst ueberhaupt nichts, weils finster ist. was ist denn das fuer ein photo? geht's vielleicht mit blitz? was fotografiern Sie denn direkt ins licht mitten im finsteren? und das auch noch im finsteren. warum muessen Sie den im finsteren fotografieren. musst ja nichts sehen im finsteren. im finsteren soll es so bleiben wie es ist. wennst was zeigen willst im finstern na dann kommen eben solche finsteren bilder heraus.

Als Troll müssten Sie doch an die Dunkelheit gewöhnt sein??

stangl war schon 1200 mal oben

Sehr fein. Tolle Bilder.

War im Herbst 2007 bei Traumwetter oben & heuer im Herbst wird - sofern Wetter passt - wieder der Gipfel bestiegen! Die Bilder wecken die Vorfreude - bis dahin schneit es hoffentlich Boch ein paar Mal oben auf den Gletschern (das heiße Frühjahr und das schwül-heiße Sommerwetter sind "Gift" für das Eis)!

super

jetzt hab ich lust auf berge, urlaub und klettern ... damnd ...

danke fuer die tollen bilder!

Lesens- und sehenswert!

Tolle Bilder und ein respektvoller Text! Danke für diese ausgezeichnete Reportage!

Als ich dort war, war am letzten Stück ein Verkehr und Stau, dass es nicht mehr lustig war.

Am Wochenende

gehen wir es an. Wir besteigen den höchsten Berg Burgendlands, hoffe wir haben gutes Bergwetter.

Vom Großen Glockner zum Grünen Veltliner ist es nur ein Katzensprung...

Nein, den Geschriebenstein mit 883m.

Wir fahren aber mit dem Auto bis ins erste Basislager, dann steigt unser 5köpfiges best ausgestattetes Team mit Bergführer Emil (5 Jahre) gegen den Gipfel auf. Wir hoffen auf gute Fernsicht aus der Aussichtswarte!

ich hoffe ihr Bergführer hat genügend Erfahrung und Geduld um ihre Seilschaft heil auf den Gipfel und v.a wieder zurück ins Basislager zu führen

Unser Bergführer

ist ein Navi welches man am Besten auf den Schultern trägt und von dort aus kann es wunderbar mit Zupfbewegungen an den Haaren und Ohren die Richtung angeben. Leider ist es sehr unhandlich und hat schlanke 15kg, da lob ich mir halt jüngere Modelle!

Tja verehrtes Steak- leider muss ich ihnen mitteilen , dass die Garantiezeit für ihr Navi längst abgelaufen und daher der Umtausch gegen ein kompakteres und neueres Modell leider ausgeschlossen ist.

Da

sich mein Navi weiterentwickelt, hoffe ich, dass es am Sonntag schon ein Selbstläufer ist!

Viel Glück und alles Gute!

Hügel meinst?

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