Bypass-Operationen bei Frauen nicht so erfolgreich

27. Juni 2003, 12:09
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Vor allem weil Erkrankungen zum Zeitpunkt der Eingriffe häufig bereits weit fortgeschritten sind

Heidelberg - Bypass-Operationen sind bei Frauen im Durchschnitt nur halb so erfolgreich wie bei Männern. Das ergab die Auswertung von Daten an der Abteilung Herzchirurgie der Universitätsklinik Heidelberg. Dieser Unterschied sei aber nicht auf besondere technische Anforderungen - etwa auf Grund der kleineren Blutgefäße - zurückzuführen, betonten die Experten. Vielmehr sei bei Frauen zum Zeitpunkt des Eingriffs die Erkrankung der Herzkranzgefäße in der Regel schon sehr fortgeschritten.

Außerdem litten Frauen häufiger unter Zusatzerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und hohe Blutfettwerte. Um die Prognose für Bypass-Patientinnen zu verbessern, sollten daher vor der Operation die zusätzlichen Erkrankungen konsequent behandelt werden. (APA/AP)

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