Keine Angst vor langen Festen

27. Juni 2003, 20:20
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Der Mensch braucht weniger Schlaf, als er denkt

Wien - Kurze, heiße Sommernächte rauben den meisten Menschen den Schlaf. Grillfeste und Sommerpartys verführen dazu, erst in den Morgenstunden ins Bett zu gehen. Doch das Jammern über die Müdigkeit am nächsten Tag gilt bei den Kurzschläfern nicht mehr. Nach Erkenntnissen der modernen Schlafforschung steckt der Körper eine kurze Nacht erstaunlich gut weg, schreibt der Bonner Beratungsdienst "simplify your life" in seiner neuesten Juli-Ausgabe.

Erholung in der Nacht danach

Demnach lohne es sich durchaus, sich nach einer fast durchgefeierten Nacht noch für ein paar Stunden aufs Ohr zu legen. Den Rest der Erholung holt sich der Körper in der darauf folgenden "normalen" Nacht. Da schläft man tiefer, ohne länger als üblich schlafen zu müssen.

Dennoch wäre es günstig, nach einer kurzen wieder eine lange Nacht einzuschieben, um das Versäumte nachzuholen. Erst nach zwei oder drei Nächten ohne Tiefschlaf wird der Mensch gereizt und kämpft tagsüber mit Müdigkeit. (APA)

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