DVD ersetzt VHS

27. Juni 2003, 16:39
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In Deutschland werden bereits vier von fünf Euros aus dem Bildträgerverkauf mit digitalen Bildträgern umgesetzt

Die DVD ersetzt zunehmend die herkömmliche Videokassette, bereits vier von fünf Euros aus dem Bildträgerverkauf werden durch DVDs erzielt. Diese Zahlen hat der deutsche Bundesverband Audiovisuelle Medien unter Berufung auf eine GfK-Erhebung bekanntgegeben. Demnach ist in Deutschland der Bildträgerverkauf im ersten Quartal des laufenden Jahres um 8,2 Prozent gestiegen. Dieser Zuwachs ist aber primär auf die steigenden Absatzzahlen bei digitalen Bildträgern, sprich DVDs, zurückzuführen.

Traumhaftes Wachstum

So hat in den ersten drei Monaten 2003 der DVD-Absatz um satte 57 Prozent auf 11,6 Millionen Stück zugelegt, der Verkauf traditioneller Videokassetten war mit einem Minus von 37 Prozent auf 5,1 Millionen Stück jedoch stark rückläufig. Mit dem Verkauf von Bildträgern wurden deutschlandweit im ersten Quartal 248 Millionen Euro umgesetzt, ein Wert, der gegenüber dem Vorjahr praktisch gleichgeblieben ist. DVDs konnten dabei jedoch eine beachtliche Umsatzsteigerung erzielen (von 149 auf 194,2 Millionen Euro), während sich der VHS-Umsatz auf lediglich knapp 54 Millionen Euro belief.

Verleih

Auch beim Verleihmarkt sei eine deutlich zunehmende Substitution beider Filmformate festzustellen, teilte der Verband mit. Drei von fünf verliehenen Bildträgern seien mittlerweile Discs. 12,7 Millionen Videokassetten stehen damit 19,6 vermieteten DVDs entgegen. (pte)

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