Occupy zieht gegen Räumung in Frankfurt vor Gericht

Stadtverwaltung hält hygienische Verhältnisse für nicht mehr akzeptabel

Frankfurt/Main - Die Kapitalismuskritiker der Occupy-Bewegung wollen vor Gericht die Räumung ihres Protestcamps vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt verhindern. Am Dienstag ging beim zuständigen Verwaltungsgericht der Stadt ein entsprechender Rechtsschutzantrag ein, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte. Mit einer Entscheidung sei nicht vor Donnerstag zu rechnen.

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist das vor gut zehn Monaten aufgeschlagene Camp seit dem 26. Juli illegal. Die Behörde hatte die hygienischen Verhältnisse dort als nicht mehr akzeptabel bezeichnet. Im Ringen um die Zukunft des Zeltlagers schaltete sich am Montag auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ein. Das Camp werde nicht wie ursprünglich geplant im Laufe des Dienstags geräumt, kündigte er an. (APA, 31.7.2012)

Share if you care