Occupy zieht gegen Räumung in Frankfurt vor Gericht

31. Juli 2012, 15:28

Stadtverwaltung hält hygienische Verhältnisse für nicht mehr akzeptabel

Frankfurt/Main - Die Kapitalismuskritiker der Occupy-Bewegung wollen vor Gericht die Räumung ihres Protestcamps vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt verhindern. Am Dienstag ging beim zuständigen Verwaltungsgericht der Stadt ein entsprechender Rechtsschutzantrag ein, wie ein Sprecher der Behörde mitteilte. Mit einer Entscheidung sei nicht vor Donnerstag zu rechnen.

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist das vor gut zehn Monaten aufgeschlagene Camp seit dem 26. Juli illegal. Die Behörde hatte die hygienischen Verhältnisse dort als nicht mehr akzeptabel bezeichnet. Im Ringen um die Zukunft des Zeltlagers schaltete sich am Montag auch Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) ein. Das Camp werde nicht wie ursprünglich geplant im Laufe des Dienstags geräumt, kündigte er an. (APA, 31.7.2012)

Share if you care
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.