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Lahnsteiner sah kein Licht gegen Santoso.
London - Der Klasseunterschied war ersichtlich. Michael Lahnsteiner hat sich dennoch mit einer für seine Verhältnisse zufriedenstellenden Vorstellung von den Olympischen Spielen in London verabschiedet. Der Badminton-Spieler aus Oberösterreich unterlag dem Weltranglisten-Sechsten Simon Santoso aus Indonesien nach gutem Start klar mit 0:2 (-11,-7). In der ersten Hälfte des ersten Satzes vermochte Lahnsteiner mit dem Weltklasse-Mann aber überraschend mitzuhalten.
9:10 stand es im ersten Durchgang. "Dann hat er ein, zwei Gänge zugelegt. Das ist mir zu schnell geworden", gestand Lahnsteiner. Im Gegensatz zu seinem Auftaktspiel gegen den Esten Raul Must (0:2) war der 27-Jährige mit seiner Leistung aber zufrieden. "Es war klar, dass ich der krasse Außenseiter bin, und dass es einen Klasseunterschied gibt", erinnerte Lahnsteiner. "Zumindest habe ich einige Ballwechsel offen gestalten können."
"Zu nervös im ersten Spiel"
Der Oberösterreicher weiß, woran er bis Rio 2016, seinem nächsten großen Karriereziel, arbeiten muss. "Ich muss sehr viel an Tempo zulegen", meinte Lahnsteiner. "Ich nehme von diesen Spielen sehr viel Erfahrung mit." Mit der größeren Aufmerksamkeit kam der Olympia-Debütant schnell zurecht. "Im ersten Spiel war ich zu nervös, im zweiten war das schon viel besser", versicherte Lahnsteiner. "So eine Kulisse habe ich ja nicht oft." 6.000 Zuschauer waren auch am Dienstag wieder in der Wembley Arena.
Lob erntete Lahnsteiner auch von Nationaltrainer John Dinesen. "Er hat gesehen, dass er mitspielen kann. Ihm fehlt dann nur die Möglichkeit, die Punkte auch zu machen", erklärte der Däne. "Zumindest ist er nicht einfach nur Zuspieler gewesen." Der Unterschied zu einem absoluten Spitzenmann wie dem Indonesier war schnell erklärt: "Michi trainiert seit dreieinhalb Jahren strukturiert, Santoso macht das, seit er sechs Jahre alt ist."
Zuletzt 1996 dabei
Am Vortag hatte sich bereits Simone Prutsch mit ihrer zweiten Niederlage in der Gruppenphase aus dem Olympia-Turnier verabschiedet. Österreich ist im Badminton damit in London nicht mehr vertreten. Lahnsteiner und Prutsch waren die ersten Österreicher seit 1996 gewesen, die sich für die Spiele qualifiziert hatten. "Das alleine ist schon ein richtig großer Erfolg", erinnerte Dinesen. "Wir wissen, wo unsere Defizite sind. Jetzt müssen wir einen Schritt nach dem anderen machen." (APA, 31.07.2012)
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Badminton ist der beste Sport der Welt. Spielen ca. 80 Millionen auf der Welt. Ist bedeutender als Wintersport. Das hat auch eine weltweite Medienanalyse ergeben. Badminton ist öfter im TV und in den Zeitungen als Wintersport. Das will in AUT aber keiner hören! Purer Neid. Ach ja, die besten Badmintonspieler verdienen auch bedeutend mehr als unsere besten Skifahrer.
im Jahr hat nicht einmal der HM in seiner Glanzzeit verdient (aber immerhin 7MIO).
Aber natürlich hat er recht, Du kannst die paar kleinen Alpenländer - nur nur dort spielt Skisport eine Rolle - nicht mit Ländern wie Indonesien, Thailand oder Malaysia mit hunderten Millionen EW vergleichen.
Allerdings interessiert sich bei uns vielleicht jeder 10. für Sport, dort bestenfalls jeder 1000endste. Das resultiert das alles wieder ein bißl. Federball ist schon populär in Asien, allerdings überhaupt kein Vergleich mit Fußball.
Natürlich keine Chance! Immerhin in einem Satz zweistellig. Mehr war nicht zu erwarten. Santoso ist in seinem Land ein Superstar. DerStandard und alle anderen Medien in AUT müssen Badminton mehr pushen. Badminton interessiert mehr Leute auf der Welt als Wintersport, aber das will ja keiner hören.
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