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Rawalpindi - Pakistan hat am Dienstag ein mit den USA geschlossenes Abkommen über die lange umstrittenen NATO-Transporte nach Afghanistan unterzeichnet. Laut der bei einer Zeremonie am Militärhauptquartier in Rawalpindi unterzeichneten Übereinkunft erhält Pakistan von den USA 1,1 Milliarden Dollar (900 Millionen Euro), mit denen der Kampf gegen Aufständische im Land unterstützt werden soll. Im Gegenzug kann die NATO über Pakistan wieder Nachschub nach Afghanistan bringen - die entsprechenden Routen waren sieben Monate lang von der pakistanischen Regierung blockiert worden.
Details des Vertrages wurden nicht bekanntgegeben, das Militär verbreitete auch keine Kopie des Vertrages. Nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen kann Pakistan im Einzelfall jegliche Fracht stoppen und zurückweisen. Zur Kontrolle sollen spezielle Computerchips an den NATO-Lastwagen angebracht werden. Mit diesem Passus soll offenbar der Forderung des Parlaments nachgekommen werden, dass weder Waffen noch Munition über Pakistan ins Nachbarland gelangen sollen.
Die NATO-Nachschublieferungen durch Pakistan waren monatelang blockiert, nachdem im November vergangenen Jahres bei einem US-Luftangriff auf einen pakistanischen Grenzposten 24 Soldaten getötet worden waren. Erst Anfang Juli willigte Pakistan ein, die Routen wieder freizugeben. (APA, 31.7.2012)
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