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Bilder vom Multi-User-Support für Android gibt es bislang nicht, also müssen wir uns mit einem Mockup der Kollegen von Phandroid zufrieden geben.
Auch wenn über die reale Offenheit des Android-Entwicklungsprozesses durchaus diskutiert werden kann, so erlaubt die regelmäßige Freigabe des Codes doch in den Tiefen des Betriebssystems zu graben. Und dabei lässt sich manchmal durchaus der eine oder andere spannende Hinweis auf kommende Neuerungen aufspüren, wie nun ein aktueller Artikel von AndroidPolice deutlich macht.
Multi-User
So zeigt sich, dass Google derzeit ganz augenscheinlich an Multi-User-Support für Android arbeitet. So wurden seit April mehrere Code-Commits vorgenommen, die auf die Unterstützung mehrere NutzerInnen auf einem Gerät hinweisen. Einige dieser Dinge sind - versteckt - bereits im aktuellen Jelly Bean aktiv, so führt etwa der Lock-Screen bei der Eingabe eines Musters bereits einen Check auf mehrere NutzerInnen durch. Auch die Dateistruktur von Android wurde schon in diese Richtung angepasst, werden doch einige Einstellungen bereits in einem User-spezifischen Verzeichnis gespeichert.
Trennung
In Summe scheint bereits ein bedeutender Teil der für Multi-User-Support nötigen Infrastruktur zu stehen. So gibt es etwa eine Trennung von Anwendungsdaten, verwendeten Accounts, Spracheinstellungen oder Home-Screen-Konfigurationen, auch getrennte Listen von installierten Anwendungen sind vorgesehen. Was hingegen derzeit noch fehlt, sind all die User-Interface-Teile, die diese Funktionalität dann auch wirklich nutzbar machen.
Desktop?
Diese Entdeckung wirft natürlich die Frage auf, welche Pläne Google für die Zukunft von Android hat. Denn der Multi-User-Support würde sich natürlich nicht nur bei Smartphones und - vor allem - Tablets gut machen, sondern er wäre auch ein wichtiger Eckstein für den eventuellen Desktop-Einsatz von Android. (apo, derStandard.at, 31.07.12)
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Und ich finde es eigentlich witzig, dieses "Google arbeitet an..." - Unix ist Multiuser seit Mitte der 70er Jahre, Linux nun auch schon 20 Jahre, die brauchen jetzt nicht so tun als ob sie was "Neues" "entwickeln".
Es würde mich nicht wundern, wenn Google tatsächlich etwas in dieser Richtung plant. ChromeOS könnte es früher oder später durchaus ablösen.
Für mich ist es nicht interessant, aber es gibt sicher genug Anwender, die mit Android am Desktop mehr als zufrieden wären. Mit Datenclau(d)-Computing kann man heute so ziemlich alles, was am Heim-PC anfällt, im Browser erledigen und wer das nicht will, findet für einfache Sachen auch Apps.
apple geht es aber nicht ums Geld ;)
http://derstandard.at/134294815... rstes-Ziel
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