Die ersten Vienna Quantum Fellowships sind vergeben

31. Juli 2012, 13:55
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Töchterle sieht "beispielgebende" Initiative und Aspelmeyer vom Erfolg der Fellowships überzeugt

Wien - Drei Forscher aus Brasilien, Frankreich und den USA erhalten die ersten Vienna Quantum Fellowships und arbeiten damit in den kommenden drei Jahren am "Vienna Center for Quantum Science and Technology" (VCQ). Gabriela Barreto Lemos, Clement Sayrin und James D. Whitfield konnten sich gegen rund 180 Bewerber durchsetzen, teilte das VCQ in einer Aussendung mit. Das VCQ ist eine Quantenforschungs-Einrichtung der Universität Wien, der Technischen Universität (TU) Wien und der Akademie der Wissenschaften.

Die Fellowships richten sich an Postdocs und Doktoranden und werden vom Wissenschaftsministerium mitfinanziert. In der ersten Phase beginnen jedes Jahr bis zu drei Forscher aus verschiedenen Ländern für die kommenden drei Jahre in Wien zu arbeiten. Lemos (Universidade Federal bzw. Federal University of Minas Gerais in Rio de Janeiro) wird in der Arbeitsgruppe von Anton Zeilinger an der Uni Wien tätig sein, Sayrin (Ecole Normale Superieure Paris) bei Arno Rauschenbeutel am Atominstitut der TU und Whitfield (Harvard/Columbia/NEC Laboratories) in der Arbeitsgruppe von Frank Verstraete an der Uni Wien.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bezeichnete die Initiative als "beispielgebend". Programme dieser Art seien "ein wichtiger Aspekt eines funktionierenden Hochschul- und Forschungssystems auf hohem Niveau". VCQ-Sprecher Markus Aspelmeyer ist ebenfalls vom Erfolg der Fellowships überzeugt: "Alle drei Fellows hatten auch andere attraktive Angebote und alle haben sich für Wien und für das VCQ entschieden. Das ist ein toller Erfolg und ein guter Start für das Vienna Quantum Fellowship Programm." (APA, 31.7.2012)

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