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Eisenstadt - Vor wenigen Monaten hat sich im AktivPark im südburgenländischen Güssing noch Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger sein Wiener Schnitzel schmecken lassen. Nun steht die Sportanlage samt Hotel quasi vor dem Aus, 37 Mitarbeiter wurden beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. "Die Kündigungen sind noch nicht ausgesprochen, wir halten uns hier nur an die gesetzlichen Vorgaben. Der geplante Schließungstermin ist der 30. September", so Geschäftsführer Alexander Fuchs-Robetin am Dienstag. Grund: Den Investoren reicht es. Seit Jahren wird versucht ein Golfplatz-Projekt umzusetzen, die Anlage auszubauen. Bürokratische Hürden machen es den Verantwortlichen aber nicht leicht. "Wir haben überhaupt keine Rechtssicherheit. Es ist ein Akt der Selbstverteidigung."
Konkret geht es um die fehlende Genehmigung zur Umwidmung der Grundstücke. Das Projekt (Öko-Golfplatz und bis zu etwa 200 Villen, Anm.) wird seit 2003 betrieben, erklärte Fuchs-Robetin: "Wir haben vier Jahre eine Umweltverträglichkeitsprüfung für den Golfplatz gehabt. Seit 2009 läuft die Umwidmung." Nun reicht es den Investoren, sie wollen "sehen, dass endlich etwas weitergeht". "Wir sind nicht mehr länger bereit, einen defizitären Betrieb aufrecht zu erhalten", so der Geschäftsführer.
Die Hoffnung, den AktivPark weiter betreiben zu können, wolle man noch nicht aufgeben. Längst überfällige Schritte müssten nun aber sowohl von Gemeinde als auch vom Land gesetzt werden. "Ich habe das Gefühl, da wird eher gebremst, als aufs Gas gestiegen - auf unsere Kosten", sagte Fuchs-Robetin.
Golfplätze
Auch wenn der AktivPark tatsächlich zugesperrt wird, die Golfplatz-Pläne werden nicht gleich automatisch ad acta gelegt. Das Projekt sei nicht gestorben. "Wir wollen nur, dass der Ball nicht länger hin und her gespielt und endlich ins Tor geschossen wird."
Zum AktivPark hielt der Geschäftsführer noch fest, dass "keine Rede" davon sei, "dass der AktivPark oder die Betreibergesellschaft in Konkurs geht". Für eine Schließung gebe es aber "ganz klare wirtschaftliche Gründe".
Gegen das Aus will der Güssinger Vizebürgermeister Vinzenz Knor (SPÖ) kämpfen, wie er in einer Aussendung mitteilte. Die SP-Gemeinderäte wollen in der am Mittwoch stattfindenden Stadtrat-Sitzung auf rasche Einberufung einer Gemeinderats-Sitzung drängen. VP-Bürgermeister Peter Vadasz (V) müsse endlich handeln. Vadasz war für die APA zunächst nicht erreichbar. (APA, 31.7.2012)
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Hoffentlich wird nicht gebaut:
- Kein Mensch braucht noch einen Golfplatz, es gibt einige im Umkreis von 30km
- das Hotel ist ansich immer gut gefüllt, nur wollen die Herrschaften einfach mehr, mehr, mehr
- ein Golfplatz ist umweltmäßig eine Katastrophe, die Bevölkerung wird aus dem Gelände ausgesperrt
Aber: gescheitert ists wohl eher nicht an einem vernünftigen Argument sondern die Stadt & Bezirk ist VP und das Land SP. Und Niessl verhindert generell alles wo nicht ein rotes Banner weht.
Weil man es sich einerseits mit der Wirtschftslobby nicht verscherzen will, andererseits aber panische Angst vor den Grünlingen hat, wird von der Politik aus Feigheit keine klare Entscheidung getroffen, sondern das Projekt zu Tode beauflagt, solange, bis sich die Sache von selbst erledigt. Auch so kann man Probleme "lösen". Dass man sich damit aber vielleicht noch viel grössere schafft, wird man bei der nächsten Wahl feststellen.
Wie sollte dieser Golfplatz jemals wirtschaftlich geführt werden können? Kein Einzugsgebiet von kaufkräftigen Ortsansässigen, und dazu noch 4 eingesessene Golfplätze in unmittelbarer Umgebung (Bad Tatzmannsdorf, Stegersbach, Bad Waltersdorf und Loipersdorf) die ja selbst um jeden Golfer raufen müssen der zu denen spielen kommt oder gar Mitglied werden könnte.
In Österreich ist die Anzahl der Golfspieler rückläufig, da es sich viele nicht mehr leisten können, während die Anzahl der Golfplätze stetig steigt. Die meisten Golfplätze machen jetzt schon jährlich riesige Verluste. Also bauen wir noch ein paar neue dazu? Ein paar neue Thermen täten's vielleicht auch noch? Wahnsinn!
wenn im artikel steht "land" und "gemeinde" und man dann noch erfährt das der bürgermeister nicht von der selben partei wie die stimmenstärkste im land ist kann man sich schon fast denken warum da nix weitergeht - wahrscheinlich egal in welchem bundesland und mit welcher partei - aber solche geschichten hört man ja häufiger, obs wahr ist wissen nur die beteiligten :)
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