US-Lifestyle-Magazine veröffentlichen Anzeigenvolumen

31. Juli 2012, 12:24
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Letzte Woche wurden die verkauften Anzeigenseiten für die Septemberausgaben bekanntgegeben

Der Septemberausgabe der amerikanischen "Vogue" wurde 2007 mit "The September Issue" ein eigener Film gewidmet und auch sonst ist diese Ausgabe für US-Lifestyle-Magazine werbetechnisch der wichtigste Release des Jahres. Trotz digitalen Marketings misst sich der Erfolg nach wie vor an den verkauften Anzeigen dieser jährlich wiederkehrenden Printausgabe. Vergangenen Donnerstag veröffentlichten der Media Industry Newsletter die bisherigen Zahlen der wichtigsten Marktteilnehmer.

Die guten Nachrichten zuerst: es gibt auch Gewinner und die "Vogue" zählt dazu. Das tonangebende Modemagazin verzeichnet mit 658 Anzeigenseiten die beste Buchungslage seit 2008, insgesamt ein Anstieg um 13 Prozent zum Vorjahr. Auch "Allure" konnte sich um 14 Prozent auf 131 Seiten und steigern. Ebenso gut geht es dem "Elle Magazine" mit einer Steigerung von 12 Prozent auf 400 Seiten und "Haarper´s Bazaar" mit einem Anstieg von 17 Prozent auf 360 Seiten. "Marie Claire" vermeldete gar das höchste Anzeigenvolumen seit Bestehen mit einer 23 prozentigen Steigerung auf 237 Anzeigenseiten. Weitere Gewinner: "Instyle", "WWD", "Style Watch", "GQ", "WSJ Magazine" sowie das "T: The New York Times Style Magazine".

Die Verlierer

Die übrigen Player konnten mehrheitlich von sinkenden Anzeigenverkäufen berichten. "W" hat sich um vier Prozent auf 246 Seiten reduziert, "Vanity Fair" um 2,5 Prozent auf 222 Seiten, "Glamour" muss eine Einbuße von 16 Prozent auf 205 Seiten verkraften, "Lucky" verliert sogar 26 Prozent der Werbeeinnahmen und konnte nur 136 Seiten an Werbekunden verkaufen. Auch "Shape" konnte nicht ans Vorjahr anschließen und muss einen 22 prozentigen Rückgang auf 77 Seiten hinnehmen. Der "Esquire" musste um zwanzig Prozent auf 99 Seiten reduzieren. (red, derStandard.at, 31.7.2012)

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