1.200 LED-Leuchten und Gratis-WLAN für die Donauinsel

31. Juli 2012, 10:18
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Die alten Kugenlleuchten werden durch die energiefreundlichen Lampen ersetzt - Auch ein neuer, drahtloser Internetdienst wird aufgebaut

Derzeit rüstet die MA 33 die 1.200 Kugelleuchten auf der Donauinsel und den beiden Donauufern auf moderne, energiesparende LED-Leuchten um. Die Aktion soll zur Senkung des städtischen Energieverbrauchs und zum Klimaschutz beitragen. Studien haben gezeigt, dass LED-Leuchten ökologisch wesentlich verträglicher sind als herkömmliche Leuchtmittel. Besonders Quecksilberdampf-Hochdrucklampen, wie bisher in den Kugelleuchten eingesetzt, strahlen einen großen Teil ihres Lichts im UV-Bereich aus. Dieses Licht blendet die Insekten und leitet sie in ihrer Orientierung fehl. Durch den Einsatz der neuen LED-Leuchten leistet die Stadt Wien einen wertvollen Beitrag zum Schutz von nachtaktiven Insekten und zur Verminderung der Lichtverschmutzung. Pro Leuchte ergibt die Umrüstung eine Reduktion der Anschlussleistung von 89W auf unter 18W.

1.200 neue Leuchten

Im Bereich der Donauinsel sowie der beiden Donauufer werden insgesamt 1.200 Stück der neuen Leuchten eingesetzt. Die Modernisierung der gesamten Beleuchtungsanlage bringt laut OrganisatorInnen eine jährliche Energieeinsparung von rund 370.000 kWh. Der CO2 Ausstoß wurde um rund 136 Tonnen pro Jahr verringert.

Das gesamte Projekt bzw. die Energieeinsparmaßnahmen werden mittels Amortisationscontracting (AC) finanziert. Dabei werden die getätigten Investitionen vom Contractor vorfinanziert bzw. durch die erreichten Energieeinsparungen beim Betrieb der Beleuchtung refinanziert. Der Stadt Wien entstehen durch dieses innovative Finanzierungsmodell keine zusätzlichen Kosten.

Neuer Infodienst

Die Wiener Donauinsel bekommt auch Internetzugang - zumindest punktuell: Ab Mitte September wird Besuchern des Freizeitareals kostenloser Webzugang an bestimmten Hotspots zur Verfügung stehen. Konkret wird das Gratis-WLAN an ausgewiesenen Punkten zwischen den beiden U-Bahnlinien U1 und U6 - also zwischen Reichs- und Nordbahnbrücke - nutzbar sein.

Dank des Internetzugangs werden Besucher über den neuen drahtlosen Dienst auch mit standortbezogenen Infos über die Insel versorgt. Die nötigen Grabungsarbeiten für die Errichtung der Infrastruktur beginnen demnächst. (red/APA, 31.7.2012)

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