Erste Bank kämpft mit Verlust im Ostgeschäft

31. Juli 2012, 11:00
  • Bankchef Andreas Treichl muss das Ostgeschäft wieder profitabel machen.
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    Bankchef Andreas Treichl muss das Ostgeschäft wieder profitabel machen.

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Der Halbjahres-Nettogewinn der Bank war nur dank Sondererlösen möglich. Rumänien-, Ungarn- und Ukraine-Geschäft tiefrot

Wien - Höhere Verluste in den Tochterbanken in Rumänien (140,5 Millionen Euro), Ungarn (72,7 Millionen Euro) und der Ukraine (17,8 Millionen Euro) haben die börsenotierte Erste Group im ersten Halbjahr belastet. In Rumänien musste die Tochter BCR noch weiter abgeschrieben werden (210 Millionen Euro). Auch die neue Bankensteuern schlugen zu Buche.

Die Fahne hoch für das Ostgeschäft hält die Ceska Sporitelna. Die tschechische Tochter hat im ersten Halbjahr 2012 ihren Nettogewinn um 14 Prozent auf 8,22 Milliarden Kronen (325,5 Millionen Euro) gesteigert.

Rückkauf von Hybrid-Anleihen putzt aus

Wie die Erste Group am Dienstag früh mitteilte, weist die Halbjahresbilanz einen Nettogewinn von 453,6 Millionen Euro aus (ein Rückgang um 12,9 Prozent). Die Bank verdankt diesen Gewinnausweis nach den hohen Abschreibungen im Osten im wesentlichen Einmal-Effekten wie dem Rückkauf von Hybrid-Anleihen, was der Bank 413,2 Millionen Euro für die Ergebnisrechnung brachte, zudem gab es Verkaufsgewinne von Immobilien (42,7 Millionen Euro).

Das Betriebsergebnis lag bei 1,75 Milliarden Euro, ein Rückgang um 11,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2011.

2013 soll Rumänien-Geschäft positiv sein

Im Ausblick hielt der Vorstand fest, dass im Gesamtjahr mit einem leicht unter Vorjahr liegenden Betriebsergebnis zu rechnen ist. Die Risikokosten sollten auf etwa zwei Milliarden Euro zurückgehen, obwohl in Rumänien der Kreditvorsorgebedarf 2012 seinen Höhepunkt erreichen dürfte. 2013 soll die rumänische Tochter BCR wieder in schwarze Zahlen zurück kommen.

Die von der europäischen Aufsicht vorgebebene Quote von hartem Kernkapital (Pflicht waren 9 Prozent bis Ende Juni) hat die Erste mit 9,9 Prozent übererfüllt, wie weiter berichtet wurde. Unter Anrechnung des unterjährigen Gewinns ergäben sich 10,4 Prozent.

24,8 Prozent der Aktien hält die Erste-Stiftung als Hauptaktionärin aktuell. Zweitgrößte Aktionärin ist mit 9,7 Prozent die spanische Großsparkasse La Caixa. (APA, 31.7.2012)

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das ist doch der treichl

der den politikern dummheit bescheinigt und seine gattin fordert mut- statt wutbürger.

Na das ist doch einen Millionen Bonus für Herrn Treichl 2012 wert - oder?!

Seltsam sind diese Prophezeiungen mit Befehlscharakter schon:

„2013 soll die rumänische Tochter BCR wieder in schwarze Zahlen zurück kommen.“

Wenn man sich die Situation in Rumänien anschaut – das 3. oder 4. Jahr in Rezession, ein Sparpaket nach dem anderen, die Regierung am wackeln – so fragt man sich, woher dieser Optimismus? Wer soll denn in so einem Land Kredite aufnehmen und bedienen?

Die Banken verkünden – ähnlich wie Regierungen – stets solche haltlosen Behauptungen und wenns nicht eintritt, so hat man sich eben verrechnet ...

rumäniens entwicklung

hab intetessehalber mal gegoogelt, lt. OECD gibt's in RO schon ein im EU-vergleich höheres wachstum. prognose für 2013 sind 2,9%.

http://wko.at/statistik... chstum.pdf

Eine Bank hat .....

in einer Zeitung lediglich bei den Börsennotierungen des eigenen Institutes ihren Platz, die Zwischenrufe in den Medien von Herrn Treichl waren entbehrlich, daher darf er sich nicht wundern wenn es eine Hatz auf seine Person bzw. seine Ergebnisse gibt. Am besten den Mund halten und arbeiten.....

spendenkonto für treichel

liebe regierung,liebe österreicherinnen und österreicher: es könnte sein, dass treichels jahressalär von 4 auf 2 millionen euro schrumpft. um nicht auf seine 100.000 aktien zurückgreifen zu müssen, gilt es dem armen teufel zuvorzukommen und präventiv mit unserem steuergeld bzw hart erarbeitetem geld zu handeln!!
spendenkonto in arbeit: kontodaten über pn!!
danke!!

In unserem System gilt er als "erfolgreich", als "Leistungsträger". Kritisiert man solche Typen, kriegt man als Antwort: In den USA verdienen Bankvorstände und Direktoren durchschnittlich das 50fache.

Man hätte die Überschrift auch anders wählen können:

Und zwar:
453,6 Millionen Euro Halbjahresgewinn für die Erste Bank.

Bei fast einer halben Milliarde Gewinn kann sie doch nicht so schlecht da stehen.

RE: Man hätte die Überschrift auch anders wählen können:

Ja, dann hätte man uns bestimmt den einen oder anderen unnötigen Kommentar erspart ;-)

Bin immer wieder erstaunt, was Headlines bei "Kommentatoren" so bewirken können.

Und wie hat man "den Osten" seitens der Erste Bank hochgejubelt

.
Dass "der Osten" noch lange ein Verlustgeschäft sein würde, war wohl jedem Realisten klar.

Die viel größere "BRD" hat über zwei Jahrzehnte gebraucht, die "DDR" - das fortschrittlichste Land des damaligen "Ostblocks" - auf Vordermann zu bringen. Und der Prozess ist trotz unzähliger Milliarden D-Marks und Euros noch immer nicht abgeschlossen ...

Na, wenn ich mir die Postings so anschaue, haben hier aber sehr viele Erste-Angestellte gepostet, oder?

same thoughts here

Man sieht an der Pose...

Rosstäuscherei in Perfektion.

wieso rennt der noch frei rum ?

wenn man eine positive bilanz veröffentlicht
und kaum eine woche drauf
-800 mio euro korrigieren muss
ist das kein tatbestand für die österr. justiz ?

was für eine bananenrepublik !

In jeder Beziehung zählen die Menschen ....

(irony off)

In jeder Beziehung zahlen die Menschen.

Bankbeziehung

es ist ein wenig ruhiger geworden in letzter zeit ...

... um den medienpräsenten top-manager.

gut, wenn ich mich innerhalb von 10 wochen von 800 mio. plus auf 700 mio. minus korrigieren müsste (wie im letzten sommer/herbst), würde ich auch längere zeit die öffentlichkeit scheuen.

innerhalb 1er woche !

Gottseidank hat man gute Beziehungen zur Aufsicht.

Dem ist das egal, die Freude sich, unabhängig vom Anlass, in den Medien zu sehen, überwiegt jeden Verdruss. Das ist ihm fast so lieb wie sich selbst beim Reden zuzuhören, wiederum unabhängig vom Inhalt.

Da war wohl einer zu blöd...

treichl -unfähig ?

glaube ich nicht, warum sollte er ostbeteiligungen verkaufen ? vermindert doch die Bilanzsumme, das hieße doch weniger Bilanzgeld.
das wird alles noch ein supergeschäft für uns alle !

Diese Handhaltung und der Gesichtsausdruck - ich krieg die Panik.

wahrscheinlich kommt gerade seine frau bei der tür rein, da stellt's ihn immer so auf.

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