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Bankchef Andreas Treichl muss das Ostgeschäft wieder profitabel machen.

Wien - Höhere Verluste in den Tochterbanken in Rumänien (140,5 Millionen Euro), Ungarn (72,7 Millionen Euro) und der Ukraine (17,8 Millionen Euro) haben die börsenotierte Erste Group im ersten Halbjahr belastet. In Rumänien musste die Tochter BCR noch weiter abgeschrieben werden (210 Millionen Euro). Auch die neue Bankensteuern schlugen zu Buche.
Die Fahne hoch für das Ostgeschäft hält die Ceska Sporitelna. Die tschechische Tochter hat im ersten Halbjahr 2012 ihren Nettogewinn um 14 Prozent auf 8,22 Milliarden Kronen (325,5 Millionen Euro) gesteigert.
Rückkauf von Hybrid-Anleihen putzt aus
Wie die Erste Group am Dienstag früh mitteilte, weist die Halbjahresbilanz einen Nettogewinn von 453,6 Millionen Euro aus (ein Rückgang um 12,9 Prozent). Die Bank verdankt diesen Gewinnausweis nach den hohen Abschreibungen im Osten im wesentlichen Einmal-Effekten wie dem Rückkauf von Hybrid-Anleihen, was der Bank 413,2 Millionen Euro für die Ergebnisrechnung brachte, zudem gab es Verkaufsgewinne von Immobilien (42,7 Millionen Euro).
Das Betriebsergebnis lag bei 1,75 Milliarden Euro, ein Rückgang um 11,2 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2011.
2013 soll Rumänien-Geschäft positiv sein
Im Ausblick hielt der Vorstand fest, dass im Gesamtjahr mit einem leicht unter Vorjahr liegenden Betriebsergebnis zu rechnen ist. Die Risikokosten sollten auf etwa zwei Milliarden Euro zurückgehen, obwohl in Rumänien der Kreditvorsorgebedarf 2012 seinen Höhepunkt erreichen dürfte. 2013 soll die rumänische Tochter BCR wieder in schwarze Zahlen zurück kommen.
Die von der europäischen Aufsicht vorgebebene Quote von hartem Kernkapital (Pflicht waren 9 Prozent bis Ende Juni) hat die Erste mit 9,9 Prozent übererfüllt, wie weiter berichtet wurde. Unter Anrechnung des unterjährigen Gewinns ergäben sich 10,4 Prozent.
24,8 Prozent der Aktien hält die Erste-Stiftung als Hauptaktionärin aktuell. Zweitgrößte Aktionärin ist mit 9,7 Prozent die spanische Großsparkasse La Caixa. (APA, 31.7.2012)
Im ersten Quartal des Vorjahres profitierte die Erste von Sonderwinnen aus dem Rückkauf von eigenen Hybridanleihen
Ein Kreditschuldner ist zahlungsunfähig, Erste und Alior Bank bekommen verpfändete Polbita
Die Agentur rechnet mit einer Kapitalhilfe der Mutterbank. Auch die Bonität drei weiterer ungarischer Banken wurde gesenkt
Die Erste Group setzt den Personalabbau auch in Tschechien fort: Ab April sollen dort 5,5 Prozent der Belegschaft ihren Job verlieren
Kernkapitalquote stieg laut Bank von 13,2 auf 14,8 Prozent
„2013 soll die rumänische Tochter BCR wieder in schwarze Zahlen zurück kommen.“
Wenn man sich die Situation in Rumänien anschaut – das 3. oder 4. Jahr in Rezession, ein Sparpaket nach dem anderen, die Regierung am wackeln – so fragt man sich, woher dieser Optimismus? Wer soll denn in so einem Land Kredite aufnehmen und bedienen?
Die Banken verkünden – ähnlich wie Regierungen – stets solche haltlosen Behauptungen und wenns nicht eintritt, so hat man sich eben verrechnet ...
hab intetessehalber mal gegoogelt, lt. OECD gibt's in RO schon ein im EU-vergleich höheres wachstum. prognose für 2013 sind 2,9%.
http://wko.at/statistik... chstum.pdf
in einer Zeitung lediglich bei den Börsennotierungen des eigenen Institutes ihren Platz, die Zwischenrufe in den Medien von Herrn Treichl waren entbehrlich, daher darf er sich nicht wundern wenn es eine Hatz auf seine Person bzw. seine Ergebnisse gibt. Am besten den Mund halten und arbeiten.....
liebe regierung,liebe österreicherinnen und österreicher: es könnte sein, dass treichels jahressalär von 4 auf 2 millionen euro schrumpft. um nicht auf seine 100.000 aktien zurückgreifen zu müssen, gilt es dem armen teufel zuvorzukommen und präventiv mit unserem steuergeld bzw hart erarbeitetem geld zu handeln!!
spendenkonto in arbeit: kontodaten über pn!!
danke!!
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Dass "der Osten" noch lange ein Verlustgeschäft sein würde, war wohl jedem Realisten klar.
Die viel größere "BRD" hat über zwei Jahrzehnte gebraucht, die "DDR" - das fortschrittlichste Land des damaligen "Ostblocks" - auf Vordermann zu bringen. Und der Prozess ist trotz unzähliger Milliarden D-Marks und Euros noch immer nicht abgeschlossen ...
... um den medienpräsenten top-manager.
gut, wenn ich mich innerhalb von 10 wochen von 800 mio. plus auf 700 mio. minus korrigieren müsste (wie im letzten sommer/herbst), würde ich auch längere zeit die öffentlichkeit scheuen.
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