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New York/Damaskus - Angesichts des Blutvergießens und hunderttausender Flüchtlinge in Syrien hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon erneut eine sofortige Einstellung der Kämpfe gefordert und vor einem religiös motiviertem Bürgerkrieg gewarnt. Mittlerweile sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens zwei Millionen Syrer von der Gewalt betroffen. In den erbitterten Kämpfen um Aleppo sehen die USA eine "ernsthafte Eskalation". Die Lage in der nordsyrischen Wirtschaftsmetropole ist weiter unübersichtlich. Sowohl das Regime von Präsident Bashar al-Assad als auch die Rebellen meldeten militärische Erfolge.
"Weitere Kämpfe sind nicht die Antwort", meinte Ban am Montag vor Journalisten in New York. "Eine weitere Militarisierung dieses Konflikts wird nur die Zerstörungen endlos fortführen und das Leid verlängern. Ein religiös motivierter Bürgerkrieg würde außerdem auch die Nachbarn Syriens ernsthaft gefährden", warnte er. "Jeden Tag, an dem sich die Spirale der Gewalt dreht, werden mehr Syrer getötet, verletzt, gefoltert oder gezwungen, aus ihrem Zuhause oder ihrem Land zu fliehen", sagte der UNO-Chef.
Armee weitet Offensive in Aleppo aus
Die syrische Armee weitet ihre Offensive gegen die Rebellen in der seit Tagen umkämpften Millionenmetropole Aleppo aus. Erstmals seit Tagen waren am Dienstag nach Angaben eines Reuters-Reporters über dem Osten der Stadt wieder Hubschrauber und heftiges Maschinengewehrfeuer zu hören. Die Aufständischen kontrollieren große Teile des Ostens des wirtschaftlichen Zentrums Syriens. Dort befinden sich auch Krankenhäuser und Kliniken, in die nach Angaben von Ärzten täglich Dutzende Verletzte eingeliefert werden. Zuletzt hatten sich die Kämpfe auf den südwestlichen Stadtbezirk Salaheddine konzentriert. Die syrische Armee erklärte am Montag, sie habe diesen zurückerobert, doch Rebellen wiesen dies zurück.
Konfessionelle Komponente
Der Konflikt weist auch eine konfessionelle Komponente auf. So gehören der Assad-Clan und die Spitzen des Regimes der schiitischen Sekte der Alawiten an, während die meisten Aufständischen Sunniten sind. Aus der Minderheit der Christen gibt es nur wenig Unterstützung für die Opposition.
Die US-Regierung sieht in den Kämpfe um Aleppo eine weitere Eskalation des Konflikts. Angesichts des Einsatzes von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Panzern gegen Zivilisten könne das Assad-Regime nicht länger behaupten, lediglich gegen vereinzelte Aufständische zu kämpfen, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland.
US-Präsident Barack Obama erörterte die Situation mit dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Das Telefongespräch habe sich um die Frage gedreht, wie der politische Übergang in dem Land beschleunigt werden könne, teilte das Weiße Haus mit. Sie vereinbarten ferner, humanitäre Hilfen für syrische Flüchtlinge zu koordinieren.
Beratung über Übergangsregierung
Am Dienstag will der oppositionelle Syrische Nationalrat in Kairo über die Bildung einer Übergangsregierung im Exil beraten. "Es werden Vertreter aller Oppositionsgruppen anwesend sein. In der vergangenen Woche haben wir mit Generälen der Freien Syrischen Armee in einem türkischen Camp an der Grenze gesprochen", sagte Nationalratsmitglied Halit Hoca.
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle rief die syrische Opposition zu einem klaren Bekenntnis zur Demokratie auf. "Bei ihrem Treffen in Kairo sollten die verschiedenen Strömungen der Opposition unzweideutig sagen, dass ihr gemeinsamer Nenner der Kampf für ein demokratisches und pluralistisches Syrien ist, in dem auch Minderheiten wie die Christen ihren Platz haben", sagte Westerwelle der "Rheinischen Post".
Angriff auf Aleppo
Syrische Regierungstruppen griffen am Montag den dritten Tag in Folge Stellungen der Aufständischen in Aleppo an. Die Stadtbezirke Salaheddin und Al-Sukkari wurden bombardiert, in Salaheddin, Al-Issa und Athamija tobten darüber hinaus heftige Kämpfe am Boden, wie die syrischen Menschenrechtsbeobachter in London mitteilten.
Die Rebellen eroberten nach eigenen Angaben einen Kontrollpunkt nördlich der Stadt und eröffneten sich damit erstmals eine direkte Straßenverbindung zum Nachbarn Türkei. Über die 50 Kilometer lange Strecke könnten nun Kämpfer und Nachschub transportiert werden, sagte der örtliche Rebellenkommandeur Abu Omar al-Halebi.
Auf dem Weg zu seinem ersten Besuch in die umkämpften Städte Homs und Al-Ratsan geriet auch der Leiter der UNO-Beobachtermission (UNSMIS), Babacar Gaye, ins Fadenkreuz. Sein Konvoi wurde angegriffen. UNO-Mitarbeiter seien aber nicht verletzt worden, teilte Ban Ki-moon in New York mit. (APA, 31.7.2012)
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es war einmal ein land wo menschen vorwiegend jugendlich auf den strassen demonstierten haben, somit haben sie eine regierung gestürzt und freie wahlen gewonnen...
und was ist davon geblieben...??
natürlich haben die hardliner der kapitalistischen regierungen diese sitiution gut erkannt und ausgenutz..
menschen nennen es heute syrische revolution... es ist eher eine besetzung eines landes durch bewaffnete männer die keiner kennt und niemand weiss wie sie zu diesen waffen gekommen sind...
Syrian opposition figure Haytham al-Maleh said on Tuesday that he has been tasked with forming a government-in-exile based in Cairo, AFP reports. “I have been tasked with leading a transitional government,” Maleh told reporters. He added he will begin consultations “with the opposition inside and outside” the country.
sollte wer Zweifel haben woher das kommt: AFP sind die Franzosen..
Das hat aber weniger mit Offensive als Defensive zu tun.
Im Süden und Osten sind die Rebellen am Attackieren und haben sich im Viertel Salahin festgesetzt sowie Vorstöße Richtung Flughafen unternommen, im Karm al Myassar Viertel.
Falls ich mich nicht täusche, ist dort der BBC Reporter mit den Rebs unterwegs gewesen, und sie sind in Sniper Feuer gelaufen. Davon gibt es einen Filmbericht. Ein Reb Kommander ist getötet worden.
Im Westen wird im Viertel Zahra um die Gebaüde des Air Intelligence gekämpft.
Es sieht eher danach aus, dass die Rebs ihre Gewinne konsolidieren können, und sogar noch ausbauen können.
Assads Truppen sind trotz Verstärkungen immer noch zu schwach. Woran das liegen mag? Moral und fehlender Wille?
Sicher werden die Amis mit den Fundis unter den Rebellen keine Freude haben. Aber wen diese doch an die Macht kommen sollten und die SFA, der SNC usw. nicht gerade gut auf die Russen zu sprechen sein werden, "fällt" ja dann wahrscheinlich der Hafen in Latakia von den Russen ab und "setzen" sich wahrscheinlich dann dort die Amerikaner hinein. Angenehmer Nebeneffekt des ganzen: Einer der schlimmsten Diktatoren ist dann auch weg, falls die "Aufständischen" gewinnen.
eine sehr gute und 'objektive - so weit es eben unter solchen Verhaeltnissen geht - ' Aussage die die 'freien Medien' sich hinter die Ohren schreiben sollten.
In Libyen hat es noch funktioniert uns zu voll 'verarsch*n' - scheinbar gibt's doch noch einige Menschen mit genau den '5 dag Hirn' - nur allein das 'Maederl' welches das Interview macht sollte nochmals 'in die Schule gehn' - bisher ging sie nur 'zur Schule'.
Meist bleiben die Informanten bzw. deren Photoquellen im Dunkeln.
27. 7. Die "Kronen Zeitung"
bringt ein Photo eines Paares wie es durch die Ruinen von Aleppo irrt.
Was war tatsächlich passiert?
Die Familie biegt um eine Ecke in Aleppo, weit und breit kein Kriegsgeschehen im Bild.
Da man mit diesem Bild keinen Aufmacher straten kann, wird das Bild ben verändert. Man hinterlegt das Bild der Familie mit einem Bild von Ruinen in Homs.
Fertig ist das Headlinerphoto. Nur noch ein reisserischer Text und die Auflagenzahlen steigen wieder.
http://www.sueddeutsche.de/medien/be... -1.1426272
Pepi Berger
P.S. Farkas: Wo lassen SIE denken?
hough not yet announced by the Saudi authorities, the death of Prince Bandar bin Sultan bin Abdulaziz Al Saud has been confirmed to Voltaire Network by unofficial souces.
Prince Bandar had just been appointed head of Saudi intelligence on July 24: a promotion which was interpreted as a reward for having organized the attack in Damascus on July 18. The Saudi services, with logistical support from the CIA, had managed to blow up the headquarters of the Syrian National Security during a Crisis Cell meeting: Generals Assef Chaoukat, Daoud Rajha and Hassan Tourkmani were killed instantly. General Amin Hicham Ikhtiar died soon after from his wounds. This operation, called "Damascus Volcano" was the signal for the attack on the capital.
das interessante dabei (abgesehen von den stupiden alla akbar grölereien) ist, dass
- die usa die ja mit den einen fundis (alkaida) nix zu tun haben möchte genau die rebellen unterstützt in denen sich diese schwachmaten befinden.
- der iran der eher in diese ecke der alla-nacktbar-rufer gehört widerum den assad und seine bande unterstützt.
eine verrückte welt ...
Also wenn das so weiter geht kann die NATO den Zeitplan für den Irankrieg nicht einhalten, außer in London passiert was. Da könnte ja so zu sagen ein Brutkasten vom Himmel fallen.
http://hinter-der-fichte.blogspot.de/2012/07/s... ische.html
Nonsense.
Die Bruchlinien gehen quer durch alle Konfessionen.
Die Assad Propaganda will doch nur ablenken,
dass es in Wahrheit ein Konflikt zwischen Unterdrücker und Unterdrückten ist und sie sind der erste, der auf den Assad Schmäh bedenkenlos reinfällt.
Etlichen Kämpfern der FSS (Freien Söldner Armee) geht um die Einführung einer islamistischen "Demokratie" in Syrien, d.h. erst einmal werden alle liberalen Moslems und Andersgläubige eingeschüchtert, vertrieben oder umgebracht und wenn dieses Ziel erreicht ist, lässt man das verbliebene Volk nach dem Freitagsgebet demokratisch wählen.
Turkey must work with Syria's Kurds
http://www.guardian.co.uk/commentis... CMP=twt_gu
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