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vergrößern 453x500Es ist vollbracht, die Schwaiger-Schwestern...

...erkämpften sich den Erfolg gegen Australien.
London - Doris und Stefanie Schwaiger haben den Kopf aus der Schlinge gezogen. Die Niederösterreicherinnen landeten am späten Montagabend im olympischen Beach-Volleyball-Turnier in London den erhofften Pflichtsieg gegen die Australierinnen Natalie Cook/Tamsin Hinchley, hatten dabei aber einige Mühe. Nach Abwehr von drei Matchbällen siegten die Schwaiger-Schwestern in einem dramatischen Spiel noch 2:1 (-18,20,10).
Mit einer weiteren Niederlage wären die Österreicherinnen in der Gruppenphase bereits vor dem Aus gestanden, geht es zum Abschluss am Mittwoch (24.00 Uhr MESZ) doch gegen die zweifachen US-Olympiasiegerinnen Misty May-Treanor/Kerri Walsh. Mit ihrem ersten Sieg gegen die Topfavoritinnen ist sogar der direkte Einzug ins Achtelfinale möglich.
"Es war eine Nervenpartie"
"Es war eine Nervenpartie", erklärte Stefanie Schwaiger. "Es ist praktisch um alles oder nichts gegangen." Bei 17:20 im zweiten Satz standen die Waldviertlerinnen bereits am Abgrund, retteten sich aber mit fünf sensationellen Punkten in Serie. "Normalerweise gewinnt man so eine Partie nicht mehr", meinte die 25-Jährige. "Wir haben nicht mehr damit gerechnet, aber wir haben nie aufgegeben", ergänzte Schwester Doris.
Im dritten Satz verwertete Stefanie dann den ersten Matchball mit einem von ihren zahlreichen Blocks. "Wir sind extrem erleichtert", versicherte Doris Schwaiger. Zahlreiche enge Spiele haben die Olympia-Fünften von Peking 2008 in dieser Saison bereits verloren. Nach der 1:2-Auftaktpleite gegen die Tschechinnen Marketa Slukova/Kristyna Kolocova verhinderten sie aber das drohende Aus.
"Es war ein total nervöses Spiel", gestand Doris Schwaiger. Zu einigen starken Aktionen der Niederösterreicherinnen mischten sich immer wieder auch leichte, vermeidbare Fehler. "Wir haben es fast übertrieben mit den dummen Sachen", sagte die ältere Schwester (27). "Es gibt Situationen, die wir besser im Griff haben müssen." Das Side-out zum Beispiel - oder auch das eigene Service.
"Es ist eine schöne Stimmung gewesen"
"Wir haben damit gerechnet, dass wir mehr Bälle verteidigen. Das ist uns aber nicht gelungen", erklärte Doris Schwaiger. "Dadurch sind wir unter Druck gekommen." Vor allem Cook, die 37-jährige Olympiasiegerin von Sydney 2008, bereitete Probleme.
Am Ende war er aber da - der erste Sieg auf dem Horse Guards Parade. Der 15.000 Zuschauer fassenden Court war auch zu später Stunde und bei kühlen Bedingungen - die Österreicherinnen spielten bei 15 Grad mit Unterleibchen - noch gut besucht. "Es ist eine schöne Stimmung gewesen", sagte Doris Schwaiger. Obwohl der Großteil der britischen Fans im Lager der Australierinnen war. (APA, 31.7.2012)
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War ein spannendes Game.
Aber bin ich der einzige dem die Australierinnen mit ihren dauernden Umarmungen und Geherze nach jedem Punkt, als ob sie sich 15 Jahre nicht mehr gesehen hätten, auf den Wecker gegangen sind? Von Hinchleys blödem Gschau mal ganz abgesehen...
16 der 24 mannschaften kommen nach der gruppenphase weiter.
das sind fix die 1. und 2. der 6 gruppen. dann noch die zwei besten 3.platzierten. die restlichen vier 3.platzierten spielen eine ko-runde um die letzten zwei plätze.
... also alles, nur nicht letzter werden :)
der fivb supervisor entscheidet, ob sogenannter 'cold weather gear' erlaubt ist. faustregel: unter 15° sicher, darüber fallweise. chill-faktor ist zu berücksichtigen, weiters muß man bei so späten matches mit absinken der temperatur während des spiels rechnen. d.h. wenn es am anfang 18° hat und wind, wird ein vernünftiger supervisor trotzdem cwg erlauben.
aber die eigenfehler waren teilweise haarsträubend! wenn die entfallen, ist jedes team schlagbar.
9(!) servicefehler(!) ... sowas darf profispielerinnen nicht passieren. überhaupt war die schwaiger s. um einiges stärker – die kleinere sister muss sich steigern.
dennoch: super leistung!
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