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Buenos Aires - Der argentinische Schriftsteller und Jurist Hector Tizon ist am Montag 82-jährig in seiner Heimatprovinz Jujuy gestorben. Die teilte der Verlag Alfaguara in Buenos Aires mit.
Tizons Romane und Erzählungen blieben immer an die bergige Landschaft des Nordosten Argentiniens gebunden, obwohl er als Diplomat und später im Exil lange Jahre im Ausland lebte. In deutscher Sprache erschien erst 2010 als bisher einziges Werk sein Roman "Zwei Fremde auf dieser Welt" im Schweizer Verlag Edition 8.
Tizon war 1929 in dem kleinen Bergdorf Yala geboren, wo sein Vater Bahnhofsvorsteher war. Er veröffentlichte mehr als 20 Romane, Essays und Erzählungsbände.
Zunächst war er als argentinischer Kulturattache in Mexiko-Stadt tätig, wo er mit Schriftstellern wie Juan Rulfo und Ernesto Cardenal zusammenkam. Dort veröffentlichte er 1960 auch sein erstes Werk, "A un costado de los rieles" ("Am Rand der Gleise"). Einer seiner bekanntesten Romane ist "Fuego en Casabindo" ("Feuer in Casabindo").
Nach dem Staatsstreich 1976 floh er ins Exil nach Spanien. Nach Rückkehr der Demokratie war Tizon einige Jahre lang Mitglied des Obersten Gerichtshofs der Provinz Jujuy. (APA, 30.7.2012)
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