Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Rohstoff-Händler in den USA blicken besorgt in den Himmel. Die Jahrhundert-Dürre hat den Preis von Mais am Montag auf neue Rekordhöhen katapultiert. Der Agrarrohstoff hat sich im Monat Juli so rasch verteuert wie zuletzt im Jahr 1988. Der Mais- Future für Dezember ist am Montag um 2,8 Prozent auf 8,17 Dollar (6,68 Euro) gestiegen, das bedeutet für den Monat Juli ein Plus von 29 Prozent. Analysten befürchten, dass das Wetter auf Sicht der kommenden Tage kaum Besserung verspricht.
Das könnte auch die Ethanol-Industrie in den USA deutlich belasten, knapp 40 Prozent der Maisproduktion gehen dieses Jahr in die Treibstoffverarbeitung, so Analysten der Deutschen Bank.
Unwetter in Russland
Wetterkapriolen gibt es auch in Europa. Der drittgrößte Weizenexporteur nach den USA und Australien, Russland, ist davon betroffen. Seit Wochen wüten Unwetter in wichtigen Anbaugebieten, oder es ist überdurchschnittlich heiß. Ausfuhrstopps, wie sie etwa 2010 verhängt wurden, werden von Experten derzeit aber nicht erwartet.
Die Agrarprodukte sind damit - neben den Edelmetallen - die einzigen Rohstoffe, deren Preise seit Jahresbeginn gestiegen sind. Die lahmende Konjunktur hat insbesondere die Kosten für Energieträger und Industriemetalle fallen lassen. Der Stahlpreis etwa ist um ein Viertel gefallen, die Preise für Kohle und Eisenerz um mehr als 15 Prozent. (APA, DER STANDARD, 31.7.2012)
Finanzminister Rostowski kritisiert das Umweltministerium für eine geplante Staatsbeteiligung an der Förderung
Edelmetalle verlieren ihren Reiz, ob die längste Schwächephase des Goldpreises seit der Krise zu Ende geht, ist ungewiss
Dass der Goldpreis in Krisenzeiten steigt, sieht Rohstoffexperte Markus Bachmann ebenso wenig wie einen Bärenmarkt
Die Anleger sind wieder verunsichert, Kupfer verliert, Gold und Öl konnten sich vom Preisrutsch leicht erholen
Die Rolle der großen Player wird nach dem größten Kursverfall von Gold stärker hinterfragt. Private Anleger nutzen niedrige Preise für Zukäufe
Goldexperte: Die erste große Panik ist raus
Der Ökonom Thorsten Polleit findet den Kursrutsch bei Gold verwirrend, hält das Edelmetall aber langfristig für attraktiv
Vor zwei Jahren kostete eine Feinunze Silber fast 50 Dollar. Seither ist der Preis um knapp die Hälfte abgerutscht
Der Klimawandel macht den Abbau polarer Bodenschätze möglich. Die Grönländer hoffen auf Unabhängigkeit und Wohlstand
Starker Preisanstieg bringt für viele Menschen in armen Ländern wenig Gutes, sagen die Vereinten Nationen
Internationale Firmen wollen den Reichtum bergen. Ob die Bevölkerung davon profitieren kann, ist allerdings fraglich
Das Edelmetall hat seit fünf aufeinanderfolgenden Monaten an Wert verloren
Für das als sicher verkaufte Anlageprodukt zeichnet sich parallel zum jüngsten Preis- auch ein Vertrauensverlust ab
Aber so bring es natürlich viel mehr Geld.
Der Anbau jedweder "Nahrungsmittel" für so etwas sollte verboten werden, solange Menschen auf diesem Erdball verhungern.
Selbst wenn der Mais nicht als Treibstoff enden würde bedeutet das noch lange nicht, dass jemand ihn zu essen bekommt der ansonsten verhungern würde sondern eher bei jemanden wie (people of) Walmart.
DAS ist das traurige, die ungleiche Verteilung weltweit.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.