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Inzwischen verfügt praktisch jeder Wiener über Erfahrungen mit verhaltensoriginellen Radfahrern. Schöne Leistungen in der Sparte "No risk, no fun" sind täglich zu bewundern. Etwa wenn einer die Ampel blinken sieht, mächtig antritt, auf den Straßenbahnschienen die bremsenden Autos flott umfährt und bei Rot durch die Fußgänger auf dem Zebrastreifen pflügt, die der uncoolen Meinung waren, ein grünes Licht mit einem Fußgänger-Symbol berechtige sie zu vertrauensvoller Überquerung der Straße. Der Unterschied zu testosteronbetriebenen Jugendlichen im tiefergelegten Boliden besteht darin, dass dem Rad die Boomboxen fehlen.
Versuchsballon "Kennzeichentafeln für Radfahrer"
Nun merkt auch die Politik etwas. Bürgermeister Häupl spürte eine entsprechende Stimmung in der Bevölkerung, spürt den Unmut über das Parkpickerl, will den grünen Koalitionspartner etwas in die Schranken weisen und lässt daher einen Versuchsballon "Kennzeichentafeln für Radfahrer" steigen.
Ist wahrscheinlich nicht sehr praktikabel. Aber vermehrtes Benutzen von Rädern in der Stadt ist grundsätzlich wünschenswert, wenn auch nicht auf dem Wege des aktiven Verdrängens der Autos, so wie sich die Grünen das vorstellen. Man wird daher nicht umhinkommen, ernsthaft über Lösungen für ein zivilisiertes Zusammenleben auch auf diesem Gebiet nachzudenken. Ohne Ironie: Die Eindämmung des Hundekots hat ja auch geklappt. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 31.7.2012)
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Mit Geburtort angabe, wie W für Wien.
So könnte jeder Fussgänger der bei rot über die Ampel geht, über ein Mobil App Angezeigt werden.
Über die Strafen könnten wir den Staatshaushalt finazieren.
ist ihm also (wieder einmal) nix besseres eingefallen, als bei einer wirklich sinnentleerten sommerlochdebatte schnell noch einmal verbal hinterherzutreten. ist damit irgend wem geholfen? nein. aber hauptsache der herr rau legt beim popanz "pöse radlfahrer" auch noch sein schäuferl drauf. na hoffen wir, dass es wenigstens ihm jetzt ein bisserl besser geht, wo er es den bösen radlrowdies so richtig reingesagt hat.
wer will schon radfahrer in der stadt, wo die doch alle kriminell sind, jeden tag mindestens drei fußgänger niederfahren und im übrigen nur den autos den platz weg nehmen? eben! raus aus der stadt mit dem gesindel!
wenn tausende Radfahren gibts dabei auch ein paar feste Idioten. So wie bei jeder anderen Masse auch. Die muss man halt irgendwie positiv beeinflussen. Auf das sie sich nicht selbst und andere in Gefahr bringen. ;-)
Ob allerdings gerade Radnummerntaferln da ein geeignetes Instrument sind wage ich zu bezweifeln.
CB
... ein weiterer Hansl, der meint dass dieser Diskussion ein Schuss Öl ins Feuer guttun wird.
Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber das was Sie da gerade schreiben ist blanker Populismus. Haben Sie zufälligerweise Ambitionen, in die Politik zu gehen?
Doch Herr RAU: NUR durch die Verdrängung des Autos werden sich die Fuß/Rad-Konflikte lösen lassen.
Wer Fuß- und Radverkehr auf Gehsteigradwegen (Ringradweg!) zusammenpfercht braucht sich nicht wundern wenn bei steigendem Anteil beider Verkehrsgruppen auch die Zahl der Konflikte steigt.
Taferln bringen da gar nix, sondern die Lösung lautet: Mehr Platz für das Fahrrad auf der Fahrbahn. Und mehr Platz für Fußgeher_innen sowieso. Und dieser Platz kann nur mehr dem Autoverkehr (ruhend und fahrend) weggenommen werden.
Bei entsprechendem politischen Willen (den ich allerdings nicht sehe) ist das in kürzester Zeit machbar.
und dort sehen sie auf einer großen brücke die vergleichbar mit der salztorbrücke über den donaukanal in wien ist 5 Fahrspuren
3 für radfahrer: eine in jede richtung plus eigene linksabbiegespur
2 für autos eine in jede richtung
Ist doch ein grundvernünftiger Kommentar vollkommen ohne Hass. Ich habe ein Auto, ein Rad und zwei Beine. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ich je nach eigenem Verkehrsmittel mit "verhaltensoriginellen" Teilen der jeweils anderen Gruppen schon interessante Erfahrungen gemacht habe - und auch schon anderen genug Anlass zum Ärger gegeben habe. So ist es nun mal, und wenn sich die Kultur ändert (wie aktuell hin zum Fahrrad) braucht es nunmal ein paar neue gesellschaftliche Übereinkünfte zum weiterhin erquicklichen Zusammenleben. Was ist bloß mit den Leuten los, die unbedingt nur einer Gruppe angehören wollen um dann geschlossen auf die Mitglieder der anderen Gruppe loszugehen? Das ist doch krank.
..."und olle aundan san a dreck" fraktion hoechst verdaechtig. und die radikalinskis hier und anderswo bilden da keine ausnahme.
natuerlich muss eine einvernehmliche lösung gefunden werden.
und die ist bei einigem guten willen auch möglich: nur laesst der stark auf sich warten. die naechsten wahlen werden fuer die gruenen ein fiasko.
...freunderl, so wichtig sind sie nicht, dass man sie hassen muesste. es genuegt, dass ihresgleichen laestig ist, unangenehm. aehnlich einzustufen wie taubendreck.
was hingegen besorgniserregend ist, ist die selbstherrlichkeit, mit der sich "radfahrer" ihrer kategorie ruesten um sich gegen all die boesen fußgaenger und erst die miesen autofahrer in ihren heiligen krieg werfen zu koennen.
dass ihr "ich bin ein besserer mensch und fuer mich gelten besondere rechte bzw. keine gesetze WEIL ICH RADFAHRER BIN" gehoerige parallelen zum faschismus aufweist (dort ist's halt die "volkszugehoerigkeit"), ist ihresgleichen ja noch gar net bewusst geworden.
sogar diese "hass" winslerei ist 1:1 von den braunen kopiert.
denken s' drueber nach.
...wieso unterschlagen sie die "einstufung"?
und auch an sie: kraetze zb hasst man nicht, die ist laestig, genauso wie ungezogene kinderlein. und wenn s' ihnen schwerfaellt, auf andere ruecksicht zu nehmen, bitte sehr: respektiert werden sie dafuer nicht werden.
hass? laecherlich. dass sie ihr nervengeruest nicht beherrschen ist ihr problem, aber sie sollten davon nicht auf andere schießen.
rauscher spricht von "einigen verhaltensoriginellen radlern" und betont ausdruecklich, er selbst fahre auch mit dem radesel.
und daraus leitet ihresgleichen "hass" ab? net boes sein, aber sch**ßen s' ihner net an, soviel kommt net auf sie.
...und sie vergessen mit absicht die "einstufung".
es gibt ueberall und bei jeder gelegenheit ungezogene ruepel. und wenn man ihnen sagt, das sie welche sind, san's beleidigt und fuehlen sich "gehasst".
aber wissen s' was, lesen s' amal die meinung von an radfahrer:
http://derstandard.at/plink/134... id27303953
insbesondere den 2. §.
http://www.nytimes.com/2012/07/1... FB-nytimes
...Superhighway users can also look forward to some variation on the “karma campaign,” now under way in Copenhagen, in which city employees take to the streets with boxes of chocolate to reward cyclists who adhere to the five rules of cycling: be nice, signal, stay to the right, overtake carefully and, rather than let bicycle bells irritate you, do your best to appreciate them. ...
Schokolade für die 'Guten', das wär ja was Feines!Die fünf Regeln sind auch recht aussagekräftig, nirgends ein Wort von Radwegpflicht, Ampellichtern etc....
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