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Cameron van der Burgh nach seinem Olympia-Sieg.
London - Das Finale über 100 Meter Brust stand auch im Zeichen des Gedenkens an Alexander Dale Oen. Der Norweger war Ende April im Trainingslager in Flagstaff in den USA infolge einer Herzkrankheit gestorben. Er wurde nur 26 Jahre alt. Er wäre in London der absolute Favorit gewesen. Sein Erbe sozusagen trat Cameron van der Burgh an, der Südafrikaner gewann die Goldene in der Weltrekordzeit von 58,46 Sekunden.
Dale Oen hatte davor die beste in einem Textilanzug geschwommene Zeit hingelegt, gewann vor einem Jahr WM-Gold in Schanghai binnen 58,71 Sekunden. "Alex hat mich unter seine Fittiche genommen, er hat mich definitiv inspiriert", sagte Van der Burgh. "Als ich meine Zeit gesehen habe, habe ich gefühlt, als würde er runtersehen und zu mir sagen: 'Wie hast du diese Zeit bloß geschafft?'."
Auch der nur fünftplatzierte Titelverteidiger Kosuke Kitajima dachte selbst im Moment der Niederlage an den vor drei Monaten verstorbenen Skandinavier. "Er hätte heute eine tolle Leistung gebracht", sagte der Japaner. "Ich glaube, dass jeder von uns so denkt. Ich vermisse ihn. Er hat mich vor vier Jahren zum Sieg getrieben daher wollte ich heute auch für ihn schwimmen. Aber meine Leistung war leider schlecht." Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hatte Dale Oen hinter Kitajima 2008 Silber geholt. Kitajima vergab die große Chance, als erster männlicher Schwimmer auf einer Einzelstrecke dreimal in Serie Gold zu holen. Das hatte am Vortag auch Michael Phelps mit Platz vier über 400 m Lagen nicht geschafft. Kitajima hat über die 200 m Brust noch die Gelegenheit, das Tripel-Gold nachzuholen.
Frankreichs Krauler
Und die französischen Krauler trotzten der geballten Kraft der US-Superstars, entschieden die Staffel über 4 x 100 Meter Freistil für sich. Trotz des Einsatzes von Michael Phelps und Ryan Lochte reichte es für die Amerikaner in einem engen Duell nur zu Rang zwei vor Russland. Dabei war es gerade Lochte, der auf der Schlussbahn den überragenden Franzosen Yannick Agnel ziehen lassen musste. (red, DER STANDARD 30.7.2012)
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Wie diese Leute denken, drückt für mich den wahren Geist des Sports aus. Sie achten, ja inspirieren sich gegenseitig. Sie treiben sich zu Höchstleistungen an, wollen scheinbar Unerreichbares erreichen und schaffen das auch des öfteren.
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