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Athen - Angeblich arme Griechen haben Riesensummen auf ausländischen Konten in Sicherheit gebracht. Der krasseste Fall ist nach einem Bericht der Athener Zeitung "Ta Nea" ein Mann, der beim Finanzamt null Einkommen angegeben hatte, aber gut 25 Mio. Euro ins Ausland überwies. Das Blatt veröffentlichte am Montag eine Kopie der Liste der vermeintlichen Sünder, die bei der griechischen Zentralbank (Bank of Greece) vorliegt. Aus Kreisen des Finanzministeriums wurde der Bericht bestätigt.
Demnach haben 731 Griechen allein 2010 knapp eine Milliarde Euro ins Ausland überwiesen, unter anderem nach Großbritannien, in die Schweiz und nach Zypern. 403 von ihnen sollen ihrer Steuererklärung zufolge arm sein. Die Liste enthält weitere extreme Fälle. Darunter ist ein Mann, der 2010 ein Einkommen von 25.099 Euro gemeldet hatte und 25,9 Mio. Euro ins Ausland überwies. Wie Steuerfahnder der Nachrichtenagentur dpa sagten, ist die Verfolgung der Steuerhinterziehung in Zusammenhang mit diesen Fällen schwierig. Viele Bürger kennen "Tricks und Wege", das überwiesene Geld als Zahlungen ins Ausland wegen Kaufs von Waren zu deklarieren.
Griechenland hat Verhandlungen mit der Schweiz zur Ausarbeitung eines Steuerabkommens angekündigt. Die Schweizer Regierung sei aufgefordert worden, den Prozess zur Unterzeichnung eines Abkommens über die Besteuerung von Konten griechischer Staatsbürger bei Schweizer Banken zu reaktivieren, erklärte das Finanzministerium am Montag laut AFP. Im Februar hatte das Ministerium erklärt, in den vergangenen zwei Jahren seien 16 Mrd. Euro ins Ausland geschafft worden, davon bis zu zehn Prozent in die Schweiz.(APA, 30.7.2012)
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Die Frage ist warum sollten die "Reichen" 50% und mehr ihres Gewinnes abgeben wenn es Ihnen gesetzlich gestattet ist dies zu umgehen?
Keiner macht das wenn er die Möglichkeit hat.
Die "Reichen haben die Möglichkeiten - die Maße der Bürger nicht.
Frage: wer gestaltet die Gestetze?
Wirtschaftsnahe Politiker.
Jeder ist sich selbst der nächste.
Warum gibt es nicht eine "Flattax" bei dem Alle gleich besteuert werden. Ohne Schlupflöcher.
Sogar große Wirtschaftskapitäne fordern dies.
Jeder ist bereit seinen Obulus zum ganzen beizutragen.
Nur: Die Regeln müssen Fair und für alle gleich sein.
Eine Flattax von 25% für Alle + 25% Nachzahlung für Großeinkommen ab EUR 200.000/ Jahr über 2 Jahre (sofern nicht schon versteuert) ab sofort würde das Problem wahrscheinlich lösen.
Der Staat hätte Geld.
Bräuchte keine Kredite mehr.
Keine Troika.
Die Vermögenden müssten nicht ins Ausland.
Die Normalverdienenden endlich entlastet.
Alle währen glücklich.
(Verbesserungen ausgeschlossen)
Man staune - vor einigen Wochen lief im Weltspiegel (ARD) ein Bericht das seit einiger Zeit vermehrt vermögende Griechen in der Schweiz Immobilien kaufen - es aber seitens Griechenland keinerlei Anfragen an die Schweizer Behörden bzgl. Vermögen griechischer Staatsbüger in der Schweiz gab - obwohl eine rechtliche Auskunft seitens der Schweiz möglich sein soll...
Warum wohl?
aber nicht das Problem. Die Krise in Griechenland ist zuallererst einmal eine Krise der Staatsfinanzen. Über die Jahre wurde laufend mehr ausgegeben als eingenommen und pro-forma Arbeitsstellen für Menschen geschaffen, die eigentlich keine Leistung erbringen. Die sind natürlich überhaupt nicht begeistert, dass dem Staat nun das Geld ausgeht um sie zu bezahlen. Kurz, der Staat hat über seine Verhältnisse gelebt. Und daran sind nun die Reichen schuld? So einfach ist die Sache nicht.
Ja und Nein
Wenn alle Steuerzahler Griechenlands rechtmäßig nur 50% der Steuern zahlen würden wären die Probleme Griechenlands gelöst!
Siehe: http://derstandard.at/133855894... teuermoral
http://www.format.at/articles/... terziehung
nicht mit geeigneteren Maßnahmen zur Herausgabe von hinterzogenen Geldern zwingen will, wird sich nichts ändern. Schlussendlich führt das dann in eine Revolution. Lies nach bei Marx.
Aber bis die Griechen begreifen, dass die wirklich Reichen nicht freiwillig kooperieren werden wird wohl noch eine Zeit vergehen.
Gilt für Österreich und den Rest der kapitalistischen Welt genauso. Aber bis die Leute Ihren Hintern vom Fernseher erheben werden und mit der Fackel auf die Strasse gehen. Schön wird das nicht werden, aber es gibt wohl keine Alternative.
Während "arme Griechen" ihr Geld ins Ausland und damit in Sicherheit bringen werden Milliarden an Steuergeld aus den Geberländern wie Österreich nach Griechenland transferiert, welches die Steuerzahler niemals Wiedersehen werden.
Unabhängige Ökonomen und die Ratingagentur Egan Jones warnen davor, dass sich die Geberstaaten übernehmen könnten und schließen auch eine Pleite des Zugpferdes Deutschland nicht mehr aus.
http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 28001.html
und an die ganzen lustigen poster welche glauben hier sei das anders...
hahahahahahahahahahaahahahahahahaahahahahaahahahaha
selbst der stronach ist offiziell arm, nur sein hund dem wieder eine schildkroete gehoert, und diese schildkroete wiederum hat eine milliardenvermoegen in ner stiftung liegen, also ist sie selbst auch arm...
aber liest sich halt besser, da man dann dann die bloede masse wieder gegen jemand anderen hetzen kann...
raucher, beamte, auslaender, beschnittene, griechen, egal hauptsache ihr hauts euch. und die beidlprackenden zombies, welche in den villen schmausen, lachen und lachen ueber euch...
drehen und wenden sich, wenn es um konkrete Sanierungsschritte geht; jammern wie arm sie sind und wie ungerecht alle anderen ihnen gegenüber sind; schimpfen auf die sie aushaltende Zentralregierung; suchen die Schuld immer im Außen und niemals bei sich - und es gibt viele Ausnahmen ...
So einfach wird es auch in Griechenland nicht funktionieren. Auch dort wird es die Verpflichtung zur Erfassung des Warenbestandes geben und sich ueberpruefen lassen, ob einer Ausgabe auch ein entsprechender Wareneingang gegenueber steht.
Wahrscheinlich ist ein Beamter notwendig, der ein leeres Lager als volles Lager bestaetigt. Und nach ein paar Jahren wird man sich von demselben Beamten die nicht vorhandene Ware als unverkaeuflich und somit wertlos bestaetigen lassen. So koennte es funktionieren.
dann würden nach einem halben jahr zumindest die österr. finanzbeamten schöne villen in Ö oder auf Zypern erwerben können ;-)
glaubens ehrlich, dass die ned auch ein paar tausend euro ins privattascherl davon überzeugen könnte, dass der arme reeder wirklich nix verdient hat ??
könnte ja in Ikaria demnächst so kommen...
;-)
http://derstandard.at/134213930... esterreich
Man darf sich also über die herrschenden Zustände nicht wundern. Schade, dass dieses Diebsgesindel nicht kapieren will, wie Volkswirtschaften funktionieren und wozu man Steuern bezahlt. So machen sie genau das kaputt, was ihnen ihr Leben angenehm macht. Die reichen Griechen werden dann vor den Trümmern ihrer schönen Villen stehen und staunen. So wie das in Tunesien mit so manchen superreichen Schmarotzern passiert ist.
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