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Amy Koehler spielt in der NBC-Serie "Parks & Recreation" die ungewöhnliche Beamtin Leslie Knope. Ab 1. August im deutschen Abosender " Glitz".
Wien - Leslie Knope ist eine ungewöhnliche Beamtin. Während Kollegen in der Parkbehörde sich tagein, tagaus dem Nichtstun widmen, behübscht sie unaufhörlich Erholungsräume ihrer Stadt Pawnee, Indiana, um den Einwohnern ein bisschen Freude in den Alltag zu bringen.
Einfach hat sie es nicht. Eine witzige Idee hätte es sein sollen, die beiden Pinguine des städtischen Zoos miteinander zu vermählen. Ein Glück war, dass das Fernsehen filmte, als Leslie den beiden "Ja, ich will" einflüsterte. Leider war es auch dabei, als die frisch Getrauten nach dem Jawort munter ans Werk gingen, die Ehe zu vollziehen. Wirklich ungünstig war, dass das Fernsehen filmte, wie der anwesende Ranger darauf hinwies, dass es sich bei beiden Tieren um männliche Exemplare handelt, was zwar in Pawnees Schwulengemeinde zu heller Freude führte, Leslie aber in große Schwierigkeiten brachte, weil die engstirnige Kollegin von der Familienabteilung die Affäre als äußerst bedrohlich für das Seelenheil der Gemeinde einstufte.
Dass eine allein meist auf verlorenem Posten steht, muss Leslie, Heldin der US-Serie "Parks & Recreation", zum Vergnügen ihrer Zuseher wieder und wieder erfahren. Zu sehen auf DVD und ab 1. August im deutschen Abokanal Glitz. In den USA lief die dritte Staffel.
Banalität des beruflichen Alltags
Die Banalität des beruflichen Alltags mit den Mitteln der Komik zu entlarven, hat im angloamerikanischen Fernsehen fast schon Tradition. Von 2001 bis 2003 stellte der britische Komödiant Ricky Gervais das Tun im Großraumbüro als ein Haufen gut aufgeblasenes Nichts dar. Dass die tollste Showidee fehlschlägt, wenn dem launischen Chef nicht danach ist, führt Tina Fey in 30 Rock vor. Mit ebenso großem Talent zu weiblicher Komik setzt Amy Poehler hier das Beamtentum in Szene, das im kapitalistischen Amerika seit jeher skeptisch beäugt wird.
Letzte Botin eines frohen Mutes
Wie "The Office" die Comedy der superegoistischen Bush-Ära war, passt "Parks & Recreation" in die Amtszeit Barack Obamas. Weltverbesserungseuphorien nach dem Motto "Yes, we can" sind verstummt. Der Aufbruchstimmung der hoffnungsfrohen Bürger folgten Erschöpfungszustände und ein bis heute anhaltender Dämmerschlaf. Nur vereinzelt tauchen blinde Aktionisten auf, die unbeirrbar an das Allgemeinwohl glauben. In diesem Sinn ist Leslie die letzte Botin eines frohen Mutes, der man gern zusieht, wie sie gut gelaunt Initiativen setzt, während rundherum alles öffentliche Interesse erstarrt. Nicht nur Pinguine würden ohne sie ein Stück trauriger durchs Leben gehen. (Doris Priesching, DER STANDARD, 31.7.2012)
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Geh biiittte -
zum Artikel: Kann irgendwer bitte der Dorli mal dieses Dings mit den vielen Kabeln.... also In-ter-netz und wie man sich damit zeitnah auf dem Laufenden hält erklären?
Diese 'Geheimtipps' nach 3+ jahren Laufzeit.... sind IMHO entbehrlich.
zur Serie: Staffel 1 war genial. Leider gerät P&R von der Mockumentary immer mehr zur Telenovela
taugt mir persönlich nicht so - nach Staffel 2 eigentlich nicht mehr anzusehen
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