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Berlin/Sylt - Eigentlich hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in seinem Urlaub auf der Nordseeinsel Sylt mit ein paar guten Krimis entspannen wollen. Am Montag jedoch wurde nichts daraus. Schäuble empfing stattdessen in seinem Feriendomizil US-Finanzminister Timothy Geithner.
Den hatte die Sorge um den Euro nach Deutschland getrieben, das Treffen war auf Wunsch von Geithner zustande gekommen. Man müsse "alle nötigen Reformschritte zur Bewältigung der Finanz- und Vertrauenskrise vereinbaren und umsetzen", hieß es danach in einer gemeinsamen schriftlichen Erklärung.
Was die USA damit meinen, dürfte Geithner im Gespräch klargemacht haben. Die USA wollen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) mehr Geld in den Euroraum pumpt. EZB-Chef Mario Draghi hat kürzlich erklärt, die EZB werde "alles Erforderliche tun, um den Euro zu erhalten". Auch Draghi steht auf Geithners Besucherliste. Deutschland und die USA wollen zusammen mit den Partnerländern bis Herbst die "politische Agenda zur weiteren Stabilisierung der Volkswirtschaften weltweit und in Europa voranbringen". Beide äußerten sich den Angaben zufolge zuversichtlich, dass die Reformanstrengungen in den Euro-Mitgliedstaaten gelingen.
Lob für Fortschritte
Schäuble und Geithner lobten die Fortschritte nahezu aller Euro-Krisenländer. Sie verwiesen auf Irland, wo die Platzierung längerfristiger Anleihen gelungen ist. Portugal bescheinigten sie einen " anhaltenden Erfolg" bei der Einhaltung der versprochenen Sparanstrengungen. Schäuble und Geithner hätten zudem "über die beachtlichen Anstrengungen in Spanien und Italien" gesprochen, die weitreichende Fiskal- und Strukturreformen anstrebten.
Die USA haben wiederholt bei den Euro-Zonen-Staaten energischere Anstrengungen zur Überwindung der Schuldenkrise eingemahnt. Die wirtschaftliche Lage der USA ist für die Wiederwahl von Präsident Barack Obama entscheidend. (bau, DER STANDARD, 31.7.2012)
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Die Weltmarktpreise fuer Rohoel sind am Montag angesichts der Angst um die Wirtschaft Europas, gesunken, teilen Boersen mit.
Ganz schlecht fuer Russland, gleichzeitig brennt der Wald und die Weizenernte bringt heuer bis zu 40 % weniger.
Ich wuerde daher aufhoeren zu Lachen und mir Sorgen um Russland machen Herr Russiaforever
napoleon hat moskau angezündet, deutsche truppen standen knapp vor moskau und zuletzt versuchte man es mit chodorkowsky.
wenn die staaten der europäischen schuldenunion öl und gas nicht mehr bezahlen können, dann finden sich bestimmt andere käufer (china, indien, ..).
Keine Angst die Staaten der EU koennen auch im Zukunft d Erdoel u d Erdgas aus Russland bezahlen. Nur die Frage ist wird Putin mit dem Jelzin Preis von 20 USD dann noch Praesident sein. Bei 80 und darunter sind wir ja schon.
Sie haben recht, Russland hat den Kommunismus und Stalin ueberstanden, es wird auch einen Erdoelpreis von 20 USD ueberstehen, die Oligarchen trifft es ja nicht.
wird auch die manipulation der märkte nicht mehr funktionieren. nur träumer glauben noch an so tiefe ölpreise. das selbe gilt übrigens auch für den goldpreis. dollar und euro sind nichts als staatlich bedrucktes altpapier, das bald niemand mehr haben will. in griechenland, portugal und spanien läuft bereits der bankrun. aber insgesamt beginnt das kapital bereits aus der eurozone zu flüchten, weil es den zusammenbruch des euros fürchtet. und dann kann es sein, daß man selbst um 1000 euro kein brot mehr bekommt.
die beiden (und nicht nur die) haben anscheinend noch nicht bemerkt dass das wachstum der letzten jahre mehr gekostet als gebracht hat. künstliches wachstum auf pump. genau darum sind wir jetzt da wo wir sind. das system der märkte (wer immer das sein mag) ist am ende.
Die Märkte sind niemals am Ende, sie wird es geben solange es Menschen gibt. Die"Märkte" drücken nichts anderes aus als die menschlichen Motive und Bedürfnisse. Deswegen sind sie der Politik stets voraus.
Ich bin aus dem Euro rausgegangen, damit bin ich, vollkommen unabhängig vom Betrag, "Markt". Wenn Sie Ihr Geld (dummerweise) auf dem Sparkonto lassen sind sie Markt, genauso wenn Sie Gold kaufen oder Konsum verweigern.
Es gibt kein"System" Markt. Ist das so schwer zu verstehen?
Recht haben Sie mit den ersten beiden Sätzen. Das ist aber nicht Markt, sondern Politik. Die Politik versucht den "Markt" in jeweils ihrem Sinne zu manipulieren, läuft aber stets nur hinterher.
Der "Markt" ist in Wirklichkeit basisdemokratisch, Banken hin oder her
da hast schon recht. nur, was meinst wie es aussähe, wenn das nicht gemacht würde? dann hätten wir jetzt eine sehr hohe arbeitslosigkeit. eins darf man nicht vergessen, viele autos, unterhaltungselektronik, möbel. usw. wird in den markt gepumpt. z.b mit abwrackprämien, krediten, leasing. dann hängt eine rattenschwanz an logistik dran. von der industrie über finanzdeinstleister, handel. wenn hier auf die bremse getreten wird. schaut es trübe aus. das wissen auch alle. es kommt alles zusammen: finanzkrise, strukturwandel in allen bereichen der wirtschaft wenn es schlecht läuft kommt auch noch eine rohstoffkrise dazu.
ist daß die fallhöhe größer wird. die symptome werden behandelt, aber gegen das was die krankheit auslöst wird nichts getan. griechenland hat sogar noch mehr beamten, noch weniger industrie, weniger tourismuseinnahmen, .... 19 euro krisengipfel haben bisher nichts bewirkt. warum sollten die weiteren krisengipfel mehr erreichen? das eurokraten problem wird erst nach dem zusammenbruch von euro und eudssr nachhaltig gelöst werden.
Nicht wirklcih verwunderlich, dass die Polit-Elite vor dem Euroaus warnt, denn sonst müssten diese zugeben, dass sie aufs falsche Pferd gesetzt hat und unnötig viel Steuergeld verbrannt hat.
Unabhängige Ökonomen und die Ratingagentur Egan Jones warnen davor, dass sich die Geberstaaten übernehmen könnten und schließen auch eine Pleite des Zugpferdes Deutschland nicht mehr aus.
http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 28001.html
Das kann nur heissen, die USA sehen D als Blockierer in der Loesung der Eurokrise, auch wenn es die Lemminge hier noch nicht kappiert haben.
Teil Deutschlands zur Rettung des Euro: 29%, tut aber so als ob es weit ueber 50% waeren bzw. gemeinsam mit Holland und Oesterreich alles.
Obama will halt wiedergewaehlt werden und kann einen Zusammenbruch des Euro und der Weltwirtschaft nicht gebrauchen, und die neoliberale deutsche Harz4 Dumpinglohn-exportnation erst recht nicht.
nur kleine Korrektur (die 29% stimmen nicht)
Deutschland hat mit seinem Anteil von 27 Prozent ein Vetorecht
Deutschland muss entsprechend seinem Anteil 21,68 Milliarden Euro an Kapital in den ESM einzahlen. Die Hälfte davon muss in den kommenden beiden Jahren bereitgestellt werden. Die zweite Hälfte wird in drei Jahresraten eingezahlt. Von den 620 Milliarden abrufbarem Kapital und Garantien entfallen auf Deutschland 167,4 Milliarden Euro. Deutschland steht damit für knapp 190 Milliarden Euro gerade.
http://www.rp-online.de/wirtschaf... -1.2204990
Das ist grundsätzlich mal nicht wenig, aber dennoch nur knapp mehr als ein Viertel.
Das rechtfertigt jedoch keinesfalls 100% Geschrei.
ist sehr aufschlussreich.
Es wäre ja auch so, dass F und I sehr hohe Beträge einzahlen und dort niemand ständig herumgackert.
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass dieser Tabelle die eigenen Forderungen gegenüberzustellen sind, die das jeweilige Land im Risiko hat.
Denn das ist der wahre saldomäßige Vorteil bzw. Nachteil den man hat. Und da ist D Letzter mit Frankreich. Beide Nettoempfänger.
(Nur dass eben die F nicht auch noch ständig klagen, wohlwissend ...)
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