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Wien - Für die im Einflussbereich von Scheich Mohamed bin Issa Al Jaber stehende Gesellschaft JJW Hotel im Palais Schwarzenberg Betriebsgesellschaft kam der Standard-Bericht über die Rückgabe des Baurechts und des Pachtvertrags für das Hotel Schwarzenberg an die Familienstiftung Schwarzenberg völlig überraschend. Der Vertragspartner von JJW, die Volksbankentochter Immconsult Ares, die das veranlasste, hatte Al Jaber, der ein 60-jähriges Baurecht hatte, darüber nicht informiert.
Nun prüfen die Anwälte der JJW, diese mittlerweile ins Grundbuch eingetragene Transaktion per Gericht zu bekämpfen. In einem " streitverfangenen Verfahren" sei das möglich, hieß es. Wie berichtet hat die ÖVAG-Tochter bereits im Vorjahr den Vertrag mit der JJW gelöst, wogegen diese wiederum klagte.
Baurechtszins an die Stiftung
Andrea King, Geschäftsführerin der JJW, sagte jüngst in einer Aussendung, die JJW habe seit 2007 mehr als 17 Mio. Euro in die Baurechts-Planung des neuen Fünf-Sterne-Hotels investiert. Alleine die Familienstiftung Schwarzenberg habe seit 2007 mehr als fünf Mio. Euro als Baurechtszins lukriert. Noch im Dezember 2011 wurde der Magnat Real Estate ihr Anteil an der JJW um 2,65 Mio. Euro abgekauft.
Das Hotel Schwarzenberg stand bereits vor der Übernahme durch die JJW, 2007, leer, der Umbaubeginn wurde seither mehrmals verschoben. Vertreter der JJW geben dafür der Immoconsult die Schuld, weil die mittlerweile teilverstaatlichte ÖVAG Projektfinanzierungen im In- und Ausland zum Teil eingestellt habe. Von der ÖVAG gibt es keinen Kommentar.
JJW legt Wert auf die Feststellung, dass im August 2011 sämtliche Bank-Austria-Verbindlichkeiten beglichen wurden. Die Bank hat daraufhin ihren Insolvenzantrag zurückgezogen. Die Klage JJW gegen die Bank Austria wegen der Verletzung des Bankgeheimnisses ist nach wie vor anhängig. Offen ist nach wie vor das Gerichtsverfahren mit der AUA. (cr, DER STANDARD; 31.7.2012)
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