Zukunft von Hasenhüttl als Aalen-Trainer offen

30. Juli 2012, 13:55
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Ehemaliger österreichischer Teamstürmer erlitt Rückschlag im Genesungsprozess

Aalen - Nach einem erneuten Rückschlag im Genesungsprozess von Ralph Hasenhüttl schließt Sportdirektor Markus Schupp einen Trainerwechsel beim Zweitliga-Aufsteiger VfR Aalen nicht mehr aus. "Wir müssen alles überdenken, es steht zu viel auf dem Spiel. Der Verein muss bei jeder Entscheidung an oberster Stelle stehen", sagte der ehemalige Spieler von Sturm Graz.

Der am Hantavirus erkrankte Hasenhüttl, der Aalen zum Aufstieg geführt hatte, ist seit zwei Wochen außer Gefecht gesetzt, eine Prognose über den Zeitpunkt seiner Rückkehr gibt es nicht. Der Österreicher hatte das Testspiel am vergangenen Samstag gegen den spanischen Erstligisten Betis Sevilla (2:2) im Stadion verfolgt und danach fünf Minuten zur Mannschaft gesprochen. "Das war für ihn schon eine solche Anstrengung, dass es ihm danach wieder schlechter ging, er auch Fieber bekam", berichtete Schupp: "Ralph ist eigentlich ein Bär von einem Mann. Das ist deprimierend."

Die Trainersituation belastet auch die Stimmung innerhalb des Teams. "Ralph hat ein sehr enges Verhältnis zur Mannschaft gepflegt. Da ist es klar, dass es einige Spieler emotional mitnimmt", sagte der Sportdirektor, der derzeit gemeinsam mit U23-Coach Stefan Ruthenbeck den Co-Trainer Michael Schiele bei der Arbeit mit der Mannschaft unterstützt. Das ist auch eine Reaktion auf die peinliche 0:5-Niederlage im Test gegen den Regionalligisten SG Sonnenhof-Großaspach. (sid - 30.7. 2012)

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