Österreicher auf Seychellen unter Mordverdacht

30. Juli 2012, 12:52

Britischer Segler verschwand im Indischen Ozean - Wiener war einzige Person mit ihm an Bord einer Segeljacht

Wien- Ein Österreicher steht auf den Seychellen unter Mordverdacht. Entsprechende Berichte mehrerer britischer Medien wurden vom Außenministerium in Wien bestätigt. Der Mann soll für das Verschwinden eines Briten verantwortlich sein, mit dem er sich als einziges Crewmitglied auf einer Segeljacht im Indischen Ozean auf dem Weg von den Malediven nach Madagaskar befunden hatte. Bei einem Zwischenstopp auf den Seychellen ging der Österreicher allein von Bord, von seinem Begleiter fehlte jede Spur. Am 3. Juli klickten daher für den Wiener die Handschellen. Seither sitzt er dort in Haft.

Haftprüfung

"Wir wurden über die Verhaftung auf den Seychellen informiert", sagte Nikolaus Lutterotti, Sprecher des Außenministeriums in Wien. Zuständig sei die Botschaft in Nairobi, die mit den österreichischen Behörden Kontakt aufgenommen hat. Dem Häftling wurde eine Vertrauensperson der Botschaft zur Seite gestellt. Entscheidend sei die nächste Haftprüfung am kommenden Donnerstag (2. August). "Dieser Termin muss abgewartet werden, da entscheidet sich, ob der Mann freikommt oder nicht", so Lutterotti.

Hintergründe unklar

Die Hintergründe der Geschehnisse sind unklar. Der Österreicher und der Brite sollen einander auf Sri Lanka kennengelernt haben. Der Wiener gilt als erfahrener Taucher und guter Schwimmer, er sei aber kein guter Segler, hieß es in Medienberichten. Er habe vom 48-jährigen Sean T. - der sich auf einer Weltreise befand - segeln lernen wollen. Der Brite, der in Südafrika aufwuchs und Doppelstaatsbürger ist, hatte zuletzt am 18. Juni mit seiner Familien Kontakt. (AA, 30.7.2012)

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18 Postings
Immer diese Ausländer!

google earth beweisfotos?

ernst oder ironie?

kein smiley dabei, bin verwirrt :-S

Meine persönliche Mutmaßung: Der Wiener könnte mutmaßlich dem Briten einen "Stessa" verpasst haben, wie es in Wien so schön heißt.

Worauf der Brite mutmaßlich nicht ganz freiwillig im indischen Ozean landete.

Und jetzt muss sich der Wiener halt dafür verantworten...

Ein kulturell bedingtes Delikt also.

Im Radio wurde berichtet, der Wiener hätte behauptet dass der Brite einen Tobsuchtsanfall hatte, und dann "freiwillig" von Bord gegangen sei.

Ich würde mal vermuten, dass der Grund für die Inhaftierung damit zu tun hat, dass diese Aussage den Behörden zu sehr nach einem "Gschichterl" geklungen hat.

Zumal laut Radio der Wiener keine Angaben machen konnte, wie er dem Briten geholfen habe. Das ließ die Behörden offenbar hellhörige werden...

2 computer und das logbuch fehlen auch.

Ich hoffe die Geschichte kann aufgeklaert werden. Die Familie des Briten unternimmt alles um an Infos zu kommen.

Ja, vom Fehlen des Logbuchts und zweier Computer habe ich auch gehört, das wurde ebenso im Radio berichtet.

Dies könnte mutmaßlich als Vernichtung von Beweismitteln gewertet werden. Wer dann auch nicht nachweisen kann, wie er dem Betroffenen geholfen hat, der hat schon ein bisserl ein Problem...

Im Radio wurde berichtet, dass der Wiener unter Mordverdacht steht.

Siehe auch hier http://wien.orf.at/news/stor... s/2543496/

Das erscheint vielleicht etwas schwer verständlich, ist aber im Grunde nachvollziehbar: Denn wer jemandem mutmaßlich einen "Stessa" verpasst sodass dieser mutmaßlich im indischen Ozean landet, der muss damit rechnen dass der Betroffene höchstwahrscheinlich ertrinken wird. Bedingter Vorsatz nennt die Justiz dies. Und das wäre eben ein Vorsatz, und vorsätzliche Tötung ist Mord, wie schon ein gewisser Udo Proksch erfahren musste.

Ja, das habe ich auch gehört.

Das könnte mutmaßlich als Vernichtung von Beweismitteln gewertet werden. Wer dann auch nicht nachweisen kann, wie er dem Betroffenen geholfen hat, der hat schon ein bisserl ein Problem...

Im Radio wurde übrigens behauptet, die Anschuldigung laute auf Mord. Das erscheint vielleicht etwas schwer verständlich, ist aber im Grunde nachvollziehbar: Denn wer jemandem einen "Stessa" verpasst sodass dieser im indischen Ozean landet, der muss damit rechnen dass der Betroffene höchstwahrscheinlich ersaufen wird. Bedingter Vorsatz nennt die Justiz dies. Und das ist eben ein Vorsatz, wie schon ein gewisser Udo Proksch erfahren musste...

Im Radio wurde berichtet, der Wiener hätte behauptet dass der Brite einen Tobsuchtsanfall hatte, und dann "freiwillig" von Bord gegangen sei. Das klingt natürlich nach einem Gschichterl. Ich würde mal vermuten,

der Tobsuchtsanfall könnte auch auf Seite des Wieners gewesen sein, der dann möglicherweise dazu geführt haben könnte dass der Brite unfreiwillig ins Wasser ging...

Diese Mutmaßung - es gilt natürlich die Unschuldsvermutung - dürfte wohl der Grund sein, warum der Wiener "einsitzt". Denn wer jemanden "über Bord gehen lässt", der muss damit rechnen dass das Opfer ersäuft, und das wäre dann ein bedingter Vorsatz. Somit keine fahrlässige Tötung sondern Mord. Im Endeffekt wird dies von der Justiz schwer zu beweisen sein.

Da der Wiener keinerlei Hilfe geleistet hat, wird er wohl letztlich wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt werden, ein bisserl gefilterte Luft atmen, und dann ziemlich billig wieder freikommen...

den letzten beissen die

haie

Na da werden sie sich aber unsere Beamten freuen.
Ihre Agilität haben sie ja schon mal bewiesen:
http://derstandard.at/133963945... n-Paraguay

Immer die Ausländer.

Das ist überall auf der Welt so.

...Der talentierte Mr. Ripley?

wohl eher der talentierte mr. pospischil. er ist ja wiener.

...nur die sonne war zeuge!

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