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Die Standseilbahn auf die Hohensalzburg (hier auf einem undatiertem Archivbild) ging am 1. August 1892 in Betrieb.

Eine Fahrt in den Waggons der neuesten Generation, die seit 2011 im Einsatz sind, dauert 54 Sekunden.
Salzburg - Seit 120 Jahren ist die Festung Hohensalzburg mit einer Standseilbahn erreichbar: Am 1. August 1892 nahm die Festungsbahn nach nur vier Monaten Bauzeit ihren Betrieb auf. Sie ist heute die älteste noch in Betrieb befindliche Standseilbahn Österreichs.
Die Ideen zum Bau der Bahn auf die Festung sind eng mit dem aufkeimenden Tourismus im ausgehenden 19. Jahrhundert sowie mit der Errichtung der ersten Salzburger Lokalbahnlinie zwischen dem Bahnhof und St. Leonhard verbunden. 1887 gab es erste Projekte, um das Salzburger Wahrzeichen mit einer Bahn für Besucher zu erschließen.
Errichtung um 221.400 Gulden
Im Jahr 1891 wurde der Bau durch die Salzburger Eisenbahn- und Tramwaygesellschaft vom Gemeinderat genehmigt, im April 1892 mit der Errichtung begonnen, 78 Tage später war der Zubringer auf die Festung fertig. Gekostet hat der Bau damals 221.400 Gulden. Damit war die Festung für Salzburg-Besucher und Einheimische nicht mehr nur zu Fuß, sondern auch komfortabel mit der Bahn erreichbar. Für Materialtransporte existiert schon seit dem Mittelalter der Reißzug, der vom Kloster Nonntal in den Burghof führt.
Auf einer Länge von 196 Metern überwindet die Bahn auf den Festungsberg einen Höhenunterschied von 102 Metern. Die Strecke führt über eine 28 Meter lange Brücke sowie durch einen 22 Meter langen Tunnel in der Festungsmauer auf die Burg. Auf Höhe des Mönchsberges gibt es eine Ausweiche für die beiden Garnituren der Bahn.
Mittlerweile vierte Generation der "Tröpferlbahn"
Wegen ihres Antriebs mit Wasser aus dem Almkanal wurde die erste Generation der Festungsbahn mit den beiden gegenläufig verkehrenden Waggons auch "Tröpferlbahn" genannt. Im Unterbau beider Fahrzeuge gab es ein Wasserreservoir. Dieses wurde, wenn sich der Wagen in der Bergstation befand, befüllt. Durch das steigende Gewicht zog der abwärtsfahrende Waggon aus der Bergstation den in der Talstation befindlichen Waggon nach oben. In der Talstation wurde das Wasser wieder in den Almkanal entleert.
1960 wurde die in die Jahre gekommene Anlage erneuert und elektrifiziert, 1992 erfolgte neuerlich eine Modernisierung von Strecke und Waggons. Seit April 2011 ist die vierte Generation der Festungsbahn in Betrieb. Sie kann bis zu 55 Gäste befördern und braucht zwischen Tal- und Bergstation 54 Sekunden. In den 120 Jahren ihres Bestehens hat die Bahn auf das Salzburger Wahrzeichen, die von der Salzburg AG betrieben wird, rund 77 Millionen Fahrgäste befördert. (APA, 30.7.2012)
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Das mit der ältesten Standseilbahn Österreichs stimmt nicht ganz.
Die Festungsbahn ist die älteste Standseilbahn für den Personenverkehr.
Die nebenan befindliche Materialseilbahn, auch Reisszug genannt, wurde 1460 gebaut und dürfte mit 550 Jahren die älteste Eisenbahnanlage der Welt sein.
Die erste Generation hat 68 Jahre ihren Dienst getan.
Die zweite Generation hat immerhin noch 32 Jahre geschafft.
Die dritte Generation dann nur noch 19 Jahre.
Die vierte Generation ist nun auch schon seit über einem Jahr in Betrieb. Ich denke, man sollte mal mit der Planung der fünften Generation beginnen.
Eh, aber diese Geräte sind noch lange nicht defekt - man MÜSSTE sie also noch lange nicht ersetzen.
Ein modernes Auto das drei/fünf/zehn Jahre alt ist ist im Durchschnitt WEIT besser erhalten und weit zuverlässiger als ein drei/fünf/zehn Jahre altes Auto in den 70er oder 80er Jahren.
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