Robbennachwuchs im Tiergarten Schönbrunn

30. Juli 2012, 12:04
  • Mama Enya ist sichtlich stolz auf den Nachwuchs.
    foto: norbert potensky/tiergarten schönbrunn

    Mama Enya ist sichtlich stolz auf den Nachwuchs.

  • Das Baby und die Mama sind vorläufig noch in einem eigenen Bereich untergebracht.
    foto: norbert potensky/tiergarten schönbrunn

    Das Baby und die Mama sind vorläufig noch in einem eigenen Bereich untergebracht.

Das kleine Mähnenrobbenbaby wiegt zehn Kilo

Wien - Im Tiergarten Schönbrunn in Wien stiehlt derzeit ein Robbenjunges seinen erwachsenen Artgenossen die Schau: Mähnenrobbenweibchen Enya hat es nach einer Tragzeit von knapp einem Jahr in der Nacht auf Samstag zur Welt gebracht, es wiegt ungefähr zehn Kilo, das Geschlecht ist noch nicht bekannt.

Das Jungtier "trinkt brav bei seiner Mutter, aber die ersten Tage nach der Geburt sind natürlich immer kritisch", so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Mutter und Junges bewohnen derzeit einen eigens für Geburten eingerichteten Flachwasserbereich in der Robbenanlage. Nach etwa einer Woche wird das Baby an Land und im Wasser geschickt genug sein, um gemeinsam mit seiner Mutter zur restlichen Gruppe zu stoßen. Schratter: "Die Jungtiere sind nach der Geburt bereits sehr weit entwickelt, haben die Augen offen und einen schwarzen, wolligen Pelz."

Comandante ist der Vater

Der rund 280 Kilo schwere Robbenbulle Comandante, der als einziges Männchen mit seinem Harem im Tiergarten lebt, ist der Vater des Jungtieres. Während er bei den Fütterungen bei den Besuchern für Begeisterung sorgt, wenn er nach den Fischen springt, steht für seinen Nachwuchs noch längere Zeit kein Fisch am Speiseplan. Die ersten sechs bis acht Monate werden Mähnenrobben-Junge gesäugt. Heimisch sind Mähnenrobben an den Küsten Südamerikas. (APA, 30.7.2012)

Share if you care
11 Postings
gute bilder:-)

trotzdem arme viecher im zoo

das Tier ist dort geboren und wird bestens gepflegt.

Ihrer Argumentation zufolge sind auch alle Zweibeinigen Viecher arme Viecher, weil sie nicht mehr in der Steppe oder im Urwald leben.

die zweibeinigen viecher haben aber nicht nur zeit ihres lebens ein bloss paar m², in denen sie sich bewegen können, zur verfügung, und haben sich im endeffekt ihre lage, zumindest ab einem gewissen alter, frei ausgesucht (und können zB umziehen).

na bitte ist das herzig,zum abbussln aufs schnauzerl

hm.

wenns ein bub wird, wird er wohl arjen genannt. allerdings hat der fussballspieler mit "mähnen"robben kaum etwas zu tun.

Diego. Schnüff.
Hoffentlich ist das hier gesund und munter.

ich glaub ich muss auch mal wieder in den Zoo ;-)

Soso, die Mutter heisst Enya...

...daher die Vermutung, dass es einen animalischen Chantalismus gibt.

So ein liebes Wuzzl! :-)

diese Robben können mit Bällen besser umgehen als der niederländische Bayern-Fusballer gleichen Namens bei der EM

Der sieht aber auch nicht so putzig aus.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.