Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Once upon a time - Es war einmal, dass ein Musikvideo-Fernsehsender, der sechs Jahre zuvor bereits Amerikas Popkultur zu revolutionieren begonnen hatte, nach Europa kam. Er prägte auch hier eine transnationale Jugendkultur in Sachen Musik, Mode und Humor: Vor 25 Jahren (am 1. August 1987) ging MTV Europe auf Sendung. Auf Englisch. Seitdem ist viel passiert. Heute ist aus dem stilbildenden Spartenkanal von einst eine fast bedeutungslose verschlüsselte Station geworden.
Für Jugendliche des Jahres 2012 ist es wohl kaum vorstellbar, dass Musik und Videoclips damals Mangelware waren und nicht überall verfügbar: MP3-Player und Musik aus dem Internet lagen noch in weiter Ferne. Der Gipfel der Musik-Individualität war ein klobiger Walkman mit Kassettendeck. Und plötzlich gab es auch in Europa dieses Musikfernsehen, das mit seinen schnellen Schnitten und schrillen Clips ästhetisch Maßstäbe setzte und von dem vorher nur weit gereiste Mitschüler erzählt hatten, die es aus Amerika kannten.
US-Start mit "Video Killed The Radio Star"
Während das amerikanische MTV bereits am 1. August 1981 gestartet war - und zwar legendär und passend mit dem Clip "Video Killed The Radio Star" von The Buggles - ging der europäische Sender mit dem Clip "Money For Nothing" von den Dire Straits auf Sendung. Das Lied enthält die berühmte Textzeile "I Want My MTV". Prominenter Geburtshelfer beim Launch in Amsterdam war Elton John. Die goldene Ära von MTV Europe waren die ersten zehn Jahre bis 1997. Der Sender war berühmt für seine Ansager, die sogenannten Videojockeys (VJs), die aus ganz Europa rekrutiert waren und selbst zu Stars wurden.
1994 rief MTV einen eigenen europäischen Musikpreis ins Leben. Als Gegenstück zu den amerikanischen MTV Video Music Awards gab es fortan die MTV Europe Music Awards. 2012 gehen sie bereits zum 19. Mal über die Bühne und zum fünften Mal in Deutschland (11. November in Frankfurt am Main).
Legendäre Shows
Teenager der 90er Jahre erinnern sich heute noch gut an Sendungen wie "MTV's Greatest Hits" oder die Heavy-Metal-Show "Headbanger's Ball". Um Kinofilme ging es bei "The Big Picture", um Mode in dem Magazin "The Pulse". Besonders beliebt war die leicht anarchische Wunsch-Show "MTV's Most Wanted" mit dem schlagfertigen Ray Cokes.
Stolz der Deutschen war die gebürtige Hamburgerin Kristiane Backer, die ab 1989 in London moderierte und neben Steve Blame zum prägenden Gesicht der MTV-Nachrichten wurde und viele Interviews führte. Inzwischen hat sie sich vom Mediengeschäft abgewandt und ist gläubige Muslimin. Ihre Autobiografie aus dem Jahr 2009 trägt den Titel "Von MTV nach Mekka: Wie der Islam mein Leben änderte".
Umdenken durch "Viva"-Gründung
Nicht zuletzt die Gründung des deutschsprachigen Musiksenders Viva Ende 1993 ließ die Chefs über eine Regionalisierung von MTV in Europa nachdenken. Am 7. März 1997 startete MTV Germany. Eine Renationalisierung begann. Der internationale Geist ging flöten. Statt Englisch wurde Deutsch gesprochen. Eine weitere Entwicklung bei MTV war, dass immer mehr Filmchen und Serien statt Musikvideos gezeigt wurden. Folglich verschwand inzwischen auch das "Music Television" aus dem Logo. In Deutschland kann den Sender seit Anfang 2011 nur noch sehen, wer extra zahlt.
Der Gang ins Pay-TV war eine Strategie des Medienkonzerns Viacom, zu dem inzwischen auch der frühere MTV-Konkurrent Viva gehört: MTV soll mit Abo-Gebühren Geld verdienen und Viva im frei empfangbaren Fernsehen Werbegelder auffangen. Das Medienmagazin "DWDL.de" fragte vergangene Woche nach, wie gut dies laufe. Genaue Zahlen gab es nicht, aber die Angabe, man sei mit dem verschlüsselten MTV und auch mit Viva im Free-TV "sehr zufrieden". Anfang 2011 hätten MTV nur 2,5 Millionen Haushalte empfangen, jetzt seien es 3,4 Millionen. (APA, 30.7.2012)
Wie es sich in einer Männerdomäne arbeitet und was sie von der "Tatort" -Community im Internet hält, erzählt Drehbuchautorin Verena Kurth
Fischer, der an Parkinson erkrankt ist, hatte bereits Ende 2012 seine Kultreihe "Ottis Schlachthof" im Bayerischen Fernsehen aufgegeben
Zwei Piloten in Arbeit: Talkrunde über gesellschaftlich relevante Themen und Quizshow
ORF-Kommentator Andi Knoll war prognostisch "nie so ratlos wie heuer"
322.000 sahen "Lukas Resetarits und Friends" - 128.000 bei "ATV Aktuell" - 234.000 verfolgten "Germany's Next Topmodel" auf ProSieben
Folgt Brigitte Schwarzenauer nach, die sich um Ausbau eines Bundesländer-Netzwerks für alle In-House Produktionen kümmert
Interviews mit junger Marokkanerin und Medienzaren - Urteil im Prozess naht
Was geschah wirklich mit Baby Jane?, Feierabend: Zu Fuß nach Jerusalem, Tatort: Unvergesse, Sugarland Express, Die endlose Nacht, Die Reportage: Katastrophenalarm Österreich, Zukunft im Alltag: Gesundheit, Trio Infernal, Kulturmontag spezial, Abbitte
Filmemacher starb am Sonntag im Alter von 67 Jahren in Hamburg
Rund ein Dutzend europäische Fernsehanstalten produzieren mehrteilige Dokudramen
Kathrin Lampe: "Bei uns mischt sich österreichische Tradition mit Emotionen und Authentizität"
Operatives Ergebnis des Medienkonzerns stieg von Jänner bis März von 279 auf 303 Millionen Euro
Der Umsatz von Sky Österreich lag im Vorjahr bei mehr als 126 Mio. Euro
Geplant sind zwölf Episoden, die einen Zeitraum von 24 Stunden erzählen
Öffentlich-rechtliche Fernsehsender werden durch Sat.1 und ProSieben ersetzt
Stellt als Moderator der Show ab 14. Juni prominente Paare auf den Prüfstand
Rückgang bei Werbeeinnahmen
Österreichs Natália Kelly startet am Dienstag als Nummer eins ins Song-Contest-Halbfinale
Am Absturz eines Kandidaten bei der 125.000-Euro-Schwelle treffe RTL die Schuld, sagt ein Jus-Professor - Studentin gab als Publikums-Joker "falschen" Tipp
Neue Besitzer wollen sich inhaltlich auf die Mitte der Gesellschaft zubewegen
Rein operatives Ergebnis um 10 Prozent gestiegen
Zehn Formatideen in Arbeit - Auch er selbst für eine Motorrad-Reportage eingeplant
"Fernsehen ist tot", behauptet der deutsche Medienberater Stephan J. Bauer - weil Produzenten immer weniger Sender beliefern und mehr ins Web investieren
MTV Europe hat sicher dazubeigetragen, dass die Teens von damals heute besser Englisch sprechen od verstehen - keine Untertitel od Übersetzerstimme.... Aber mit MTV Germany ging's dann bergab - ein Sender heute, teilweise noch schlimmer als ATV2
1991 - The Boo Radleys "Kaleidoscope"
http://www.youtube.com/watch?v=JPl-zTRLQbI
V: "Weißt du mein Junge, damals, früher, lang vor deiner Zeit, als Schüssel noch Mascherl trug - laang bevor er Kanzler wurde, als Plenty noch Bounty hieß, als man noch eine CD Sammlung hatte, die Fernseher noch dick und fett waren, da konnte man auf MTV noch viele Musikvideos sehen !"
S: "Geh Papa, für den Zweiten Weltkrieg bist aber zu jung!"
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.