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Berlin - Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat vor einem Zerfall der Eurozone gewarnt. Um den Euro zu retten, sei keine Zeit mehr zu verlieren, sagte der luxemburgische Ministerpräsident der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) vom Montag. US-Finanzminister Timothy Geithner trifft seinen deutschen Kollegen Wolfgang Schäuble (CDU) auf der Nordseeinsel Sylt.
"Wir sind an einem entscheidenden Punkt angekommen", sagte Juncker. "Wir müssen jetzt mit allen verfügbaren Mitteln überaus deutlich machen, dass wir fest entschlossen sind, die Finanzstabilität der Währungsgemeinschaft zu gewährleisten", fügte er hinzu und bestätigte zugleich, dass sich die Euroländer zusammen mit dem Rettungsfonds EFSF und der Europäischen Zentralbank (EZB) darauf vorbereiteten, notfalls Staatsanleihen klammer Eurostaaten aufzukaufen.
Fest entschlossen
Am Donnerstag hatte EZB-Präsident Mario Draghi die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank bekräftigt, "alles Notwendige zum Erhalt des Euro zu tun." Er hatte damit Erwartungen geweckt, dass die EZB erneut zu Gunsten der unter Druck geratenen Länder wie Spanien Staatsanleihen aufkaufen könne. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die Ankündigung.
"Es ist noch zu entscheiden, was genau wir wann machen werden", sagte Juncker. Welche Maßnahmen ergriffen würden, "entscheiden wir in den nächsten Tagen". Die Welt rede darüber, ob es die Eurozone in einigen Monaten noch gebe, sagte der Eurogruppenchef. Daher seien alle Länder und Institutionen "fest entschlossen, den Euro in seinem Bestand" zu halten. "Alles Geschwätz über den Austritt Griechenlands ist da nicht hilfreich", sagte Juncker.
"Innenpolitik in Sachen Eurofragen"
Deutschland warf Juncker vor, es mache "andauernd Innenpolitik in Sachen Eurofragen". "Warum behandelt Deutschland die Eurozone wie eine Filiale?", fragte er und sprach sich für die Einführung eines hauptamtlichen "europäischen Finanzministers" aus. Dieser müsse "eine prominente Persönlichkeit sein, die durchaus nationale Haushaltspläne stoppen kann". Die CSU kritisierte Juncker für seine Aussagen und legte ihm indirekt den Rücktritt nahe.
Es sei an Unverfrorenheit nicht mehr zu überbieten, wenn Juncker Deutschland nun als Teil des Problems darstelle, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Luxemburgs Regierungschef müsse sich überlegen, ob er selbst Teil des Problems oder der Lösung sei, betonte Dobrindt.
Am Nachmittag traf US-Finanzminister Geithner den deutschen Finanzminister Schäuble in dessen Urlaubsdomizil auf Sylt. Schäuble und sein deutscher Kollege vertrauen auf den Erfolg der Bemühungen zur Reform der Euro-Zone, heißt es in einer ersten Reaktion. Es sei notwendig, alle zur Bewältigung der Finanz- und Vertrauenskrise erforderlichen Reformen zu vereinbaren und umzusetzen, erklärten Schäuble und Geithner. Deutschland und die USA würden mit ihren Partnern weiter eng zusammenarbeiten, um die Wirtschaft in der Welt und in Europa zu stabilisieren. Am Abend will Geithner auch den EZB-Chef Draghi in Frankfurt am Main treffen. Geithner hatte die Europäer bereits mehrfach aufgefordert, die Eurokrise durch beherzte Maßnahmen beizulegen.
Blair ruft zur Rettung auf
Der frühere britische Premierminister Tony Blair hatte Deutschland zur Rettung des Euros aufgerufen. Die Eurokrise sei "eine neue Erfahrung, am ehesten noch vergleichbar mit der Situation in den 1930er Jahren", schrieb Blair in der "Bild"-Zeitung. "Sämtliche Alternativen sind unschön", ergänzte er. Die beste Möglichkeit sei aber, "den Euro zu retten".
Spanien rutschte indes tiefer in die Rezession. Die Wirtschaftsleistung sank im zweiten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Italien nahm fünf- und zehnjährige Staatsanleihen im Umfang von knapp 5,5 Mrd. Euro zu niedrigeren Zinsen auf. Das Vertrauen von Managern und Verbrauchern in die europäische Wirtschaft sank allerdings laut einer neuen Erhebung. (APA/Reuters, 30.7.2012)
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Auch 1913, ein Jahr vor Beginn des Ersten Weltkriegs, wiegte man sich in der Sicherheit, nie wieder Krieg zu führen
und sagte schon 1999 - spielge nr. 52:
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein zurück mehr gibt.“
eine ungleich bessere analyse gibt der artikel hier auf www.theintelligence.de :
DEMOKRATIE - STATT WIRTSCHAFTSFASCHISMUS - DIE MACHT DER FINANZOLIGARCHIE
http://www.theintelligence.de/index.php... rchie.html
so schaut`s aus . . .
Es wäre schon viel geholfen, wenn sich die einzelnen Euro-Staaten nicht mehr gegenseitig niederkonkurrenzieren würden. Ein Ende von Lohn-, Steuerdumping, exzessiver Exportfinanzierung zu Gunsten einer gemeinsamen Politik und Schuldentilgung würde
1. helfen die Probleme zu lösen und
2. Spekulanten zeigen, dass sie die einzelnen Staaten nicht mehr gegeneinander ausspielen können.
Aber das bedeutet natürlich auch, dass man nicht mehr nur auf den eigenen Vorteil schauen kann.
Griechenland ist pleite? Spanien auch? Das Problem ist die Euro-Krise? Dass ich nicht lache ...
http://uhupardo.wordpress.com/2011/12/1... echerlich/
Wo bleibt eine Transaktionssteuer von lächerlichen 1Promille des Kaufpreises auf Wertpapiere und dergleichen?
Wann werden endlich Banken in Gechäftsbanken und Investmentbanken getrennt. Dann können die Investmentbanken spekulieren Gewinne vereinnahmen oder eben verlieren und unter Applaus absaufen ohne den Steuerzahler zu belasten.
Einhaltung der EU-Verträge von Maastricht bis Lissabon!
Nichts passiert!!! Vereinbarungen werden willkürlich gebrochen...dem Bürger werden die Kosten aufgebrummt das Generationen hoffnungslos verschuldet sind. Das nächste Sparpaket kommt in 2 Jahren egal unter Welcher Regierung. Danke der EU-Euro-Lobby und unseren unfähigen Politikern die sich nicht mal von den Finnen was abschauen können (Garantien von Staaten
Ziel : „Die Ära der Verantwortungslosigkeit zu beenden“, heißt es in dem Dokument, das nach eintägigen Beratungen der G-20-Chefs in Pittsburgh verabschiedet wurde.
Mit einer Vereinbarung zur schärferen Regulierung der Finanzmärkte ist der Gipfel der 20 stärksten Volkswirtschaften (G-20) in Pittsburgh 2009 zu Ende gegangen. Die Staats- und Regierungschefs nahmen eine Erklärung an, die eine Reform des Finanzsektors und eine Aufwertung der G-20 zur zentralen Beratungsinstanz vorsieht. Erstmals sollen Prämienzahlungen an Bankmanager begrenzt werden."
Finanzwirtschaft und Politik haben eine Vollbremsung eingelegt.
Auf die Beendigung der Verantwortungslosigkeit dürfen wir weiter warten. Auf Wienerisch:" Za wos brauch ma des ".
wir sollten uns von der unerbärmlichen laufenden Steigerung der Wirtschaftsleistung lösen.
hypothesches Beispiel: 100%+ Steigerung von 3%=103% und nicht 100% 103%+3% = 106,09% etc.
Das wäre bei einem Vergleichswert 100% im Jahre 2000 nun in 2012 bei gleichbleibender Steigerung 142,22%
Also wieso ist das dann ein Problem, wenn wir jetzt jetzt statt 142% nun 130% Steigerung im Vergleich zu 2000 hätten? Gar kein Problem - außer eine künstliche Panikmache. Die Inflation? Ha, dass ich nicht lache - bei 4,5 Eur für ein 1/8 Wein im Restaurant? Wo der Preis in 2000 bei ca. 1,5 war?
Herr Juncker, und dann wird weitergesehen!
Eurostabilisierung ja, aber über die Privatbanken, die endlich das volle Haftung für Risikogeschäfte übernehmen sollen! Eine Staatsbank für die Bugdetverwaltung, Staatsanleihen und das täglich fällige Geldgeschäft gehört her! Die muss keine Gewinne schreiben, nur ausgeglichen bilanzieren, das ist schon viel und unser Steuergeld sicher aufbewahren!
Eine weitere Belastung der Steuierzahler hält kein europäisches Land mehr aus, denn dann zerbnricht nicht nur der Euro sondern die ganze EU!
RETTET DIE EU denn deren Untergang ist schon sehr greifbar!
Es muss nicht immer jede Bank und jedes Land vor dem vermeintlichen Bankrot gerettet werden! Ja, es tut vielleicht gut zu sehen, wenn ein oder zwei Euroländer pleite gehen! Sollten Sie nicht pleite gehen, wird das großen Spiel mit dem Geld ungehindert weiter gehen.
Oder ist ein System, in dem die meisten Menschen verlieren, wirklich rettenswert?
http://docs.banken-in-die-schranken.eu/Systemverlierer.pdf
den die Weltschulden Uhr zeigt mit der externen Schuldenstand das Griechenland eigentlich gar nciht so schlimm dasteht wie Deutschland und Gross Britannien etc....Alles Schmaeh Leute aufwachen...
http://www.usdebtclock.org/world-deb... lock.html#
Herr Barroso geht mit den Schuldnern gut essen (man sieht es ihm auch an), danach geht man sich an der Schulter umarmend zur"Sache".
So führt kein Management mit dem Schuldnern ernste Gespräche ( ich bin der Bank schuldig und kann die Raten nicht zahlen, der Filialleiter lädt mich darauf zum Essen ein und umarmt mich freundschaftlich, damit ich mich nicht kränke)
Wann können wir diese Mischboche endlich davon jagen...
Flassbeck sieht's auch düster:
SWR Tagesgespräch vom 25.7
http://is.gd/V6gMKh
Diese VEP sollen nämlich nicht für mehr Freiheit der Bürger, für Frieden, für gerechten Wohlstand, Sicherheit oder kulturelle Errungenschaften gegründet werden.
Nein dafür nicht sonder einzig und allein dafür dass jeder in Europa die gleichen Geldscheine in der Tasche hat - die noch dazu bald nichts mehr wert sind.
Ich mein blöder geht es ja gar nicht.
Generationen von Schuldkindern werden sich über diese Idiotie die Schilda ja um Längen schlägt noch abkugeln.
Aber wir müssen uns diese Deppen in Brüssel jeden Tag anhöhren und dann auch noch zahlen.
Kein wunder dass hunderttausende talentierter Junger Menschen diese Europa verlässt und es vom Rest der Welt längst als Velierer abgeschrieben ist.
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