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Graz - Bei einem Unfall auf der A2 Südautobahn auf der Höhe Bad Waltersdorf in der Oststeiermark ist Sonntagnachmittag ein 28-jähriger Burgenländer ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, wurde der 30-jährige Beifahrer schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 16.00 Uhr auf der Richtungsfahrbahn nach Graz. Die beiden Insassen, zwei Männer aus dem Bezirk Oberwart, hatten sich auf dem Weg nach Italien befunden. Nach Angaben von Polizei und ÖAMTC ist der 28-jährige Lenker auf trockener Fahrbahn links abgekommen und gegen eine Betonleitschiene geprallt. Durch den Anprall wurde der Wagen durch die Luft katapultiert und blieb auf dem Dach liegen.
Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät - er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber C16 ins LKH Graz geflogen. Die Autobahn musste in Richtung Graz gesperrt werden, auf der Gegenfahrbahn verursachten Schaulustige einen Stau. (APA, 29.7.2012)
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Warum wohl ? Jeder Tote im Strassenverkehr ist zuviel. Wie kann man als erwachsener Mensch schon "von der Fahrbahn abkommen" ? Passiert das plötzlich aus techn. Gründen ? - gibt es- aber sehr sehr selten..
Meistens gehts um überhöhte Geschwindigkeit. Ich finde guter Journalismus sollte näher auf diese mögl. Umstände eingehen. Traurig aber oft überschätzten sich die meist jugendlichen LenkerInnen. Auch Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten bei uns offenbar nur als "Richtwerte"...
Ich dürfte rund eine halbe Stunde, nachdem der Unfall passiert ist, zur Unfallstelle gekommen sein, wo ich ein gute halbe Stunde auf die Weiterfahrt Richtung Graz warten haben müssen.
Also zu dem Zeitpunkt, wie ich dort hingekommen bin, hat es recht deutlich geregnet. Aber es wäre natürlich möglich, dass es eine halbe Stunde vorher nicht geregnet hat. Andererseits hat es von Wiener Neustadt durchgehend bis Hartberg teilweise extrem stark geschüttet...
Der Stau auf der Gegenfahrbahn Richtung Wien dürfte meines Erachtens auch nicht durch Schaulustige verursacht worden sein, sondern weil die Einsatzkräfte offenbar auch auf dieser Fahrtrichtung Wrackteile bzw. Teile der Mittelleitscheine/Betonwand beseitigen mussten.
Sie sind zu 100% von diesem (sicherlich negativen) menschlichem Phänomen gefeit? Insbesondere, da Sie die Überschrift dieses Artikels so neugierig gemacht hat, dass Sie auch den Bericht so genau gelesen haben, dass Sie den Satz (ganz am Ende) über die Schaulustigen gelesen haben?
Sind Sie weiters ganz sicher, dass, wenn Sie diesen Unfall (von der Gegenfahrbahn) beobachtet hätten, nicht vielleicht doch Ihre Geschwindigkeit verringert hätten, weil möglicherweise Wrackteile auf Ihre Richtungsfahrbahn fallen, oder dort liegen können, oder die Gefahr besteht, dass Unfallbeteiligte im Schock auch über die Gegenfahrbahn laufen?
In diesem Falle würde Ihr Abbremsen nämlich bei einer dicht befahrenen Autobahn auch zu einem Stau führen können.
wenn man einen bericht über so eine sache liest, dann behindert man weder die helfer noch verletzt man die würde der opfer (es sein denn man liest z.b. die krone und sieht sich ev. vorhandene bilder an)
wenn man auto fährt, dann sollte man sich speziell auf der autobahn auf die fahrbahn konzentrieren. schaulustige gefährden andere und sich selbst.
als denkender mensch kann man aktiv daran arbeiten solch eine verhaltensweise zu unterdrücken!
oft genug habe ich selber beobachten können, wie bei einem autobahnunfall zahlreiche schaulustige "ohne not" auf der fahrbahn stehenbleiben, teilweise am pannenstreifen ihr auto abstellen und mit ihrem fotoapparat herumstehen, sogar über die fahrbahn laufen, um ein besseres bild zu bekommen.
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