Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Im Zuge der Kämpfe um die Kontrolle von Aleppo werden auch Gefangene gemacht. Dieser Mann (Mitte) soll Informant für das Assad-Regime gewesen sein, erklärten die Rebellen.
Vergangene Woche hatte das syrische Regime mit der "Mutter aller Schlachten" gedroht, um die Rebellen in Aleppo zu schlagen. Die oppositionellen Kämpfer leisten starken Widerstand.
Aleppo/Damaskus - Aleppo im Norden des Landes entwickelt sich immer mehr zum Schauplatz der bewaffneten Konfrontation zwischen der syrischen Armee und den Rebellen. Mit dem massiven Einsatz von Kampfhubschraubern und Artillerie versuchen die Truppen von Präsident Bashar al-Assad, eine Entscheidung zu erzwingen.
Oppositionelle berichteten von Angriffen mit Hubschraubern, Kampfjets und Panzern auf den von Assad-Gegnern gehaltenen südwestlichen Bezirk Salaheddin. Auch im Westen und im Zentrum der 2,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt wurde Berichten zufolge gekämpft. In den vergangenen Tagen hatte die Armee ein massives Aufgebot vor den Toren Aleppos zusammengezogen, das Regime hatte mit der "Mutter aller Schlachten" gedroht.
Schwere Kämpfe entflammten in der Folge auch am nördlichen Rand des Stadtkerns von Aleppo, berichtete die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London. Regimetruppen griffen die Stellungen der Rebellen in den Stadtteilen Bab al-Hadid, Al-Sahara and Al-Arkub an. Die Aufständischen zerstörten nach eigenen Angaben mehrere Panzer und stellten Bilder davon ins Internet.
Eine finale, kampfentscheidende Konfrontation bleibt vorerst allerdings aus. Die regimetreue Nachrichtenagentur Sana berichtete zwar von der Tötung mehrerer Rebellenkämpfer - Fortschritte meldete aber auch die Regierung nicht: Die Jagd nach "Terroristen" in den umkämpften Stadtvierteln werde fortgesetzt.
Wichtige Machtprobe
Der Kampf um das wirtschaftliche Zentrum des Landes gilt als bisher wichtigste Machtprobe für die Regierung, die große militärische Ressourcen in die Kämpfe um die beiden Metropolen - Aleppo im Norden und die Hauptstadt Damaskus - gesteckt hat. Eine Niederlage des Regimes würde eine "entscheidende Phase für Syriens Schicksal" einläuten, sagte der Chef der Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdulrahman. Militärexperten gehen davon aus, dass Assads Kräfte mit ihrer größeren Schlagkraft die Kontrolle über Aleppo erobern können - allerdings zu dem Preis, weite ländliche Gebiete den Rebellen überlassen zu müssen.
Unterdessen drängte der oppositionelle Nationalrat (SNC) seine Unterstützer zum Handeln und warnte vor einem möglichen Massaker durch Regimekräfte in Aleppo. Eine Intervention müsse auch ohne den UN-Sicherheitsrat geschehen können, in dem Russland und China bisher stets ein Veto einlegten. SNC-Chef Abdelbasset Sida: "Unsere Freunde und Alliierten werden die Verantwortung für das tragen, was in Aleppo passiert, sollten sie nicht zügig agieren."
Der internationale Sondervermittler Kofi Annan rief einmal mehr zur Mäßigung auf. Die Lage unterstreiche die Notwendigkeit für ein geschlossenes Handeln der Weltmächte. Die internationale Gemeinschaft müsse alle überzeugen, dass nur eine politische Lösung Frieden bringen könne.
Papst Benedikt XVI. erklärte, die Weltmächte sollten nichts unversucht lassen, um den Konflikt zu beenden. Über Dialog und Versöhnung müsse eine angemessene politische Lösung des Konflikts gefunden werden, forderte der Papst. (red/DER STANDARD, 30.7.2012)
Analyse
Teheran sieht sich in Syrien selbst angegriffen
Iran will den "Widerstand in der Region intakt halten"
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Verteidigungsminister warnt vor Gefährdung der gesamten UN-Mission
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Syrische Armee will israelisches Militärfahrzeug zerstört haben - Jerusalem dementiert
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Qusayr liegt in strategisch wichtigem Korridor zwischen Damaskus, dem Mittelmeer und dem Nachbarland Libanon
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
Sehr massiv kann dieses Aufgebot vor den Toren Aleppos aber nicht sein.
Bisher haben die Assad Truppen nichts zurück gewinnen können.
Zu schwach gegen schlecht bewaffnete Rebellen,
und das mit Luftunterstützung und schweren Waffen?
…Der saudische Prinz Bandar bin Sultan - der justament einen Tag nach den Terror-Attentaten in Damaskus von König Abdullah zum Chef des saudischen Geheimdienstes ernannt wurde- ist vorigen Donnerstag selbst Opfer eines Bombenattentats geworden.
Die Bekanntgabe diese -offensichtlichen Aktes der Vergeltung- wird vom saudischen Regime noch unterdrückt.
,, Mutter aller Schlachten wird sie genannt, die Schlacht die nicht stattfinden wird.
Assads Truppen sind in Aleppo so gut wie eingekreist.
Von allen Richtungen. Assads Truppen sitzen in der Falle. Wie will Assad Nachschub ranschaffen?
Treibstoff, Munition?
Die Basis in Al Bab ist heute von den Rebellen übernommen worden.
Idlib ist in Bedrängnis.
Bleiben nur noch die Truppen in Hama, die als Verstärkung gesendet werden können.
Doch wie kommen diese nach Aleppo ohne attackiert zu werden?
In Zentralsyrien vermelden die Rebellen derweilen Erfolge, kleine zwar, doch auch dort offenbaren sich die Schwächen von Assads Armee.
Es ist das letzte Gefecht in Aleppo.
lol
Das hast du doch vor genau 10 Tagen über Damaskus geschrieben.
Da war Assad auch kurz davor besiegt zu werden, nicht wahr?
Dann hat sich herausgestellt das die Salafisten in der Nacht Terrorangriffe starten, am Tag dann rausgeworfen wurden.
"Schwächen" von "Assads Armee" sind einfach zu finden wenn man sich, so wie die Salafisten, auf Attentate und gun raids spezialisiert.
Aber mal eine Frage an dich - wenn die Propaganda, die du hier rumposaunst, stimmt, wieso weinen die Söldner dann immer nach Luftschlägen durch die NATO?
Wenn man deiner Propaganda glaubt steht der Endsieg ja quasi vor der Türe. Wieso brauchen die dann Luftschläge? :>
Jetzt sind drei chinesiche Kriegsschiffe zu den 10 im östl. Mittelmeer befindlichen russischen Kriegsschiffen gestoßen die auf drei amerikanische Flugzeugträger und Dutzende türkische Kriegsschiffe treffen.
Und ein Amerikaner reist um die Welt um Hetze für einen weiteren Krieg zu treiben. Und wer schürt die Angst?
als aufklärer unterstützung.
das war schon im jugoslawienkrieg so. damals haben die beiden milosevic geholfen.
in den neunzigern hatten die amis allerdings noch keine bedenken eine rakete in die chinesische botschaft zu schicken um deren aufklärungsarbeit für die mörder zu beenden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.