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Völlig zu Recht weist Leser D. darauf hin, dass bei der Beschreibung des Pakenham Arms eine wichtige Info unterschlagen wurde. Ausgerechnet jene, dass dieses Pub im Gegensatz zu vielen anderen, die früher sperren müssen, wochentags bis um ein Uhr in der Nacht geöffnet hat. Laut D. dürfte das Pakenham eine Ausnahmegenehmigung haben, weil ein Postverteilerzentrum in der Nähe liegt und die Postler auch nach der Spätschicht ein Recht auf ihr Pint haben.
Jeden Abend ein Pint, schon das wäre in Olympiazeiten ein gewagter Vorsatz. Was es sicher nicht spielt, ist jeden Abend ein neues Pub. Man ist schließlich nicht zum Vergnügen da, sondern zum Arbeiten. Und vielleicht noch zum Laufen, das war eine präolympische Hoffnung. Laufen ist beim derzeitigen Kondi-Stand auch kein Vergnügen. Aber wo ein Laufwille ist, ist ein Laufweg, selbst in King's Cross.
Also raus aus dem Hotel, Penton Rise hinauf, Pentonville Road überqueren, Muriel Rodney Street entlang. Das dauert, schwöre, keine drei Minuten, und schon ist man am Regent's Canal. Perfekte Strecke am Wasser, kein Lärm, kein Verkehr, dafür Hausboote, Enten, Schwäne. Nach gut zwanzig Minuten geht's in den Regent's Park und dort, wenn man will, sowieso ewig dahin. Jetzt will man aber nicht. Die Kondi, wie gesagt. Und lag da nicht beim Herlaufen ein nettes Pub namens - ausgerechnet - The Constitution direkt am Kanal? Vielleicht geht sich das doch noch aus.(Fritz Neumann, DER STANDARD, 30.07.2012)
4 Jahren gibt es für Pubs die Möglichkeit die Genehmigung zu den Öffnungszeiten ändern zu lassen. Wer will kann auch eine 24h Öffnung beantragen. Viele Pubs habe dies aus der Tradition heraus nicht gemacht, andere haben bis 1:00 beantragt. Hier kann der Wirt entscheiden welche Zeiten er beantragt.
Dies war eine massive Änderung in UK damals.
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