Teheran sieht sich in Syrien selbst angegriffen

Analyse | Gudrun Harrer, 29. Juli 2012, 18:14

Iran will den "Widerstand in der Region intakt halten"

Syrien ist das Medienthema Nummer eins im Iran, mit zwei starken Botschaften: Iran steht hundertprozentig hinter Bashar al-Assad, dessen Regime nicht nur nicht fallen, sondern stärker aus allen Anfechtungen hervorgehen wird. In diesem Ton ging auch der Besuch des syrischen Außenministers Walid Muallem am Sonntag in Teheran vonstatten - wobei Irans Außenminister Ali Akbars Salehi dem Standard jedoch auch versichert, eine Vermittlerrolle zu suchen und Kontakte mit der Opposition zu unterhalten.

Natürlich nur zu jenem Teil der Opposition innerhalb Syriens, der, wie Salehi sagt, "legitime Forderungen hat, die die Regierung erfüllen muss". Der Außenminister betont, dass Teheran Damaskus dies immer so gesagt habe, und das sei dieselbe Position wie im Fall Bahrains.

Assad sei die Reformen auch tatsächlich angegangen - Salehi erwähnt die von der internationalen Gemeinschaft als Augenauswischerei kritisierte Verfassungsänderung und die Wahlen -, habe aber nicht genug Zeit bekommen. Das Resultat: "Sehen Sie sich die westlichen Geheimdienstberichte an über die Infiltration all dieser Gruppen, vor denen sich der Westen fürchtet."

Worum geht es in Syrien, nach Ansicht Irans? Salehi: "Syrien spielt eine zentrale Rolle im Widerstand in der Region. Mit einem Regimewechsel soll der Widerstand zum Kollabieren gebracht werden, damit der Weg für alle ihre Pläne frei ist." Damit ist der Iran ebenfalls Partei: "Ja, wir sagen offen, dass wir den Widerstand in der Region intakt halten wollen."

Auf die Frage, ob in Syrien ein saudisch-iranischer Stellvertreterkrieg läuft, kommt keine Antwort, auf die nach der religiösen Dimension wird mit dem Finger nach außen gezeigt: Durch die Anfachung eines sunnitisch-schiitischen Konflikts sollte der Terrorismus gewisser Gruppen von westlichen Zielen abgelenkt werden. Das habe er schon vor Jahren gehört, sagt Salehi.

Dennoch, im Gespräch mit dem Standard werden auch pragmatischere Ansätze herausgearbeitet. Dass der Annan-Plan unterstützt wird, war immer schon offizielle Linie. Aber Salehi erwähnt auch, dass Damaskus die Beschlüsse der "Syrien-Aktionsgruppe" von Genf akzeptiert hat, das heißt: Dialog, eine Übergangsregierung und 2014 Wahlen unter internationaler Aufsicht.

Obwohl Teheran, wie Russland, Assad von einem solchen Szenario nicht ausschließt, meinen ja doch die meisten, dass damit die Post-Assad-Ära eingeläutet würde. Wie steht Teheran dazu: "Lassen wir den Dingen ihren natürlichen Lauf", so Salehi. (Gudrun Harrer aus Teheran /DER STANDARD, 30.7.2012)

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Teheran sieht sich in Syrien selbst angegriffen

That is an understatement . You guys are the target and it is good to know that you are aware of it.

The usa and israel must think that you are stupid.

der Iran muss so schnell wie möglich sich so wie die lieben Friedlichen USA und Israel Atomar bewaffnen, sonst werden die im auftrag dieser länder von denn Hochgerusteten Saudis Kataris und Israelis platt gemacht.

äh...das war jetzt eine analyse?

was ich mir immer antu!, wenns doch so kurz auch geht ;)

"lassen wir den dingen ihren natürlichen lauf"

ist es schon soweit?

http://www.youtube.com/watch?v=vD9ltofnnio

stellvertreterkrieg in syrien 1) das islamistische iran gegen das islamistische saudi arabien 2)nur bedingt usa/eu gegen russland/china/iran

im prinzip wieder mal
sunniten gegen alawiten/shiiten,
bedingt durch die machtaufteilung

syrien:
75% sunniten
10% alawiten, welche die macht seit jahrzehnten ueber die mehrheit der sunniten, durch armee,unsicherheitskraefte, geheimpolizei,...brutal erhalten

iran:
90% shiiten
10% sunniten,
die shiitischen, islamistischen mullahs kontrollieren das land brutalst.

saudiarabien:
90% sunniten
10%shiiten
die sunnitischen, islamistischen wahhabiten kontrollieren das land brutalst.
-------------------
RU, USA, EU, CHI,......koennen nur zuschauen, sind ja eee nur araber, iraner.......moslems halt, odrr?!?!?^^
[sarc. off]

im Iran - Irakkrieg kämpften die sunnitischen Araber der Ölprovinz Khusistan auf iranischer Seite und liefen zu Saddams/USA-s Enttäuschung nicht über

Sie haben vergessen, den Irak zu erwähnen

Schiiten, Sunniten, Kurden, und die humane USA mit ihren Hiwis als Herrscher, das ist wahre Brutalität, die alle Rekorde schlägt.

Ziemlich beste Freunde

Saudi-Arabien ist eine islamische Despotie und müsste für die USA eigentlich zur "Achse des Bösen" gehören. Dennoch sind die beiden Länder seit 1945 fest verbündet. Die Geschichte einer sonderbaren Allianz

http://www.zeit.de/2012/19/S... rabien-USA

Der Vergleich hinkt

Wie ist so was möglich....
Israel: Jewish 80.1% (Europe/America-born 32.1%, Israel-born 20.8%, Africa-born 14.6%, Asia-born 12.6%), non-Jewish 19.9% (mostly Arab) (1996*)

http://www.welt-auf-einen-blick.de/bevoelker... ruppen.php

Erklärung Israel hat sämtliche Araber ausgegliedert

1. welcher vergleich?
2. ethnie(ihr link) und religion, sind zwei paar schuh!
3. wenn man doch einmal einen sinn ihren postings bzw. antworten finden koennte.
4. oder was wollen sie eigentlich sagen? wo liegt der sinn ihres postings? ist einer eben vorhanden?

wie kommst du zur erklärung "israel hat sämtliche araber ausgegliedert"? du zitierst doch selber 19.9% arabs in israel. was oder wer wurde denn jetzt ausgegliedert (was auch immer du unter ausgliedern verstehst)? bitte, elettra, falls du eine antwort schreiben willst, denk vorher nach, ned einfach irgendwas zusammenschreibseln, gell.

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