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Berlin - Deutschland, Frankreich und Italien haben ihr Engagement für den Erhalt der Eurozone bekräftigt. Am Freitag war Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Frankreichs Premier Francois Hollande, am Samstag telefonierte sie mit dem italienischen Regierungschef Mario Monti. Man sei übereingekommen, "alles zu tun, um die Eurozone zu schützen", teilte ein deutscher Regierungssprecher am Sonntag mit. Gemeinsam riefen sie demnach dazu auf, die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels "rasch" umzusetzen. Monti werde zudem in der zweiten Augusthälfte nach Berlin kommen.
Rasche Umsetzung der Gipfelbeschlüsse
"Sie waren sich einig, dass Deutschland und Italien alles tun werden, um die Eurozone zu schützen", erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Sonntag.
Beide Politiker seien sich bei dem Telefonat am Samstag auch darüber einig gewesen, dass die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 28. und 29. Juni so rasch wie möglich umgesetzt werden müssten. Der EU-Gipfel hatte unter anderem beschlossen, dass Länder mit guter Haushaltsführung von den Rettungsschirmen EFSF und dem geplanten ESM unterstützt werden können - beispielsweise durch den Ankauf von Staatsanleihen.
EZB stützt Währungsunion
Erst am Freitag hatten Merkel und der französische Präsident Francois Hollande eine gleichlautende Erklärung herausgegeben, am Donnerstag hatte EZB-Präsident Mario Draghi die Bereitschaft der Europäischen Zentralbank bekräftigt, "alles Notwendige zum Erhalt des Euro zu tun." Er hatte damit Erwartungen geweckt, dass die EZB erneut zu Gunsten der unter Druck geratenen Länder wie Spanien Staatsanleihen aufkaufen könne. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble begrüßte Draghis Äußerungen, dagegen erklärte die Deutsche Bundesbank, sie lehne den Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB weiter ab. Die Spitze der Europäischen Zentralbank kommt am Donnerstag zu einer Sitzung zusammen, die auch die Anleger bewegt. Auch das amerikanische EZB-Pendant Fed entscheidet über eine weitere Lockerung der Geldpolitik.
Umstrittene Anleihenkäufe
Die EZB hatte erstmals im Mai 2010 Staatsanleihen schlingernder Euroländer aufgekauft, um die Eurozone zu stützen. Kritiker lehnen ein solches Vorgehen jedoch als eine Art der Staatsfinanzierung ab, die der EZB verboten ist. Zu den Beschlüssen des EU-Gipfels von Ende Juni gehört auch die Möglichkeit eines erleichterten Aufkaufs von Staatsanleihen durch die beiden Euro-Stabilisierungsfonds EFSF und ESM. (APA/Reuters, 29.7.2012)
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Das ist eine gefährliche Drohung.
Warum müssen wir den Euro überhaupt retten? Ist ja mittlerweile zum Selbstzweck verkommen oder weiß irgendjemand noch zerwos wir diesen Euro überhaupt brauchen?
Nicht unbedingt direkt.
Im grösseren Netzwerk aber stimme ich zu.
Die machen Klientel und Netzwerkpolitik.
Das die noch immer im Amt sind zeigt das die 1% die Situation fest im Griff haben. Die 99% anderen sind Sklaven - entweder Lohnsklaven, oder einfach normale Sklaven ohne reale Einflussmöglichkeiten.
Wie lange kann Merkel noch den Kurs der weiteren Vergemeinschaftung der Schulden fahren ohne den Absprung des Koalitionspartners zu riskieren? Steht der Euro unmittelbar vor dem AUS?
http://www.wienerzeitung.at/wzo/meinu... ttung.html
uff, endlich!!!
und auch wenn es - leider - jetzt noch einmal ein paar echte härten bedeutet, weil natürlich inflationäre tendenzen auf dem fuße folgen können. der euro kann schwächer werden, mit allen vor und nachteilen. und es werden die attacken nicht weniger - aber wenn ich daran denke, wieviele attacken china schon überstanden hat ... ;-)
Auch wenn es Viele nicht wahrhaben wollen, der Euro war für Österreich ein Erfolgsmodell.
Was oder Wer ist Österreich?
Wir sind ein Land ohne Bodenschätze, ohne nennenswerte Industrie und profitierten in großem Ausmaß vom Euro!
Mir ist schon klar, dass eine objektive Sichtweise oft im Widerspruch zu subjektiven Empfindungen steht.
Es wird für einen "Verlierer" in diesem System kein großer Trost sein, dass es ohne Euro noch mehr "Verlierer" gegeben hätte.
Der Schilling ist doch nur eine wehmütige Reminiszenz an die Vergangenheit - noch jetzt meinen sehr betagte Menschen, dass es unter dem Kaiser das alles nicht gegeben hätte.
Ich will dieses System nicht gutheißen und meine, dass soziale Belange viel zu kurz kommen - aber der Euro+++
Erfolgsmodelle schauen anders aus.
Laudas am 1.8.76 war wohl aus Ihrer Sicht eine Erfolgsfahrt.
Warum bitteschön brauchen wir den Euro?
Braucht die Schweiz den Euro? GB, Norwegen, Schweden, Dänemark?
Meinen Sie weil wir eine Exportnation sind? Meinen Sie also, dass wir nichts exportieren könnten, wenn wir unsere Währung nicht künstlich nach unten manipulieren würden? Wie macht die Schweiz denn das? Verhungert die? Warum exportiert die Schweiz? Warum kommen dort Schifahrer hin, obwohl das Ihrer Ansicht nach gar nicht funktionieren kann?
Wenn wir als Exportnation solchen Schrott produzieren, dass wir ihn nur durch verzerrte Preise absetzen können - dann haben wir wahrlich große Probleme...
Führt die fortgesetzte Vergemeinschaftung der Schulden zur Pleite Europas wie dies unabhängige Experten vorhersagen sowie die Ratingagentur Egan Jordan nicht ausschließt?
http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkir... 85131.html
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