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Skype hat Berichte zurückgewiesen, denen zufolge der VoIP-Dienst Strafermittlern leichteren Zugang zur Kommunikation der User geben soll. Microsoft soll nach der Übernahme die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, hieß es zuvor. Die Änderungen an der Netzwerkarchitektur seien jedoch vorgenommen worden, um den Dienst stabiler zu machen, erklärte das Unternehmen nun in einem Blog-Eintrag.
Druck durch Behörden
Spekulationen, ob und in welchem Umfang Skype mit Behörden kooperiert, gibt es seit Jahren. Zuletzt behauptete die Washington Post unter Berufung auf Insider, dass US-Behörden den Druck auf das Unternehmen erhöht hätten. Kriminelle würden immer öfter Skype aufgrund der verschlüsselten Kommunikation bevorzugen. Das sei im Zuge von Ermittlungen festgestellt worden.
Skype: Abhören nicht möglich
Laut Skype würde man nur dann mit Behörden zusammenarbeiten, wenn die erforderlichen rechtlichen Schritte dafür eingehalten werden. Auch sei es durch die Änderungen nicht möglich, Telefonate über Skype mitzuschneiden. So seien sogenannte Supernodes auf den Servern von Microsoft und in der Cloud installiert worden, um den Verbindungsaufbau zwischen Skype-Clients zu erleichtern. Die Kommunikation selbst würde nicht über die Rechenzentren geleitet. (red, derStandard.at, 29.7.2012)
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hab vor kurzem mal gehört, dass es für firmen zu teuer ist backdoors einzubauen da 1. es günstiger ist irgend einen bug für diese zwecke zu verwenden 2. der imageverlust riesig wäre wenn das ganze auffliegt.
also abhören werden sie wahrscheinlich schon irgendwie, aber nicht durch eine speziell eingebaute backdoor.
Wer zB wirklich 'abhörsicher' von A nach B kommunizieren will, kann zB das hier verwenden.
http://www.phonerlite.de/
Ich habe damit schon öfter direkt von IP(v6) zu IPv6 Adresse telefoniert (heutzutage ist man ja meist noch auf Tunnel-Broker angewiesen wenn man eine ipv6 Adresse+Subnet haben will) aber idR kriegt eine Behörde nicht mal mit dass überhaupt Audio Pakete hin und her gesendet werden; dann meinentwegen noch eine TLS oder andere Verschlüsselung, fertig, der Aufwand für eine Behörde wäre wirklich groß!! Allerdings denke ich auch dass bei Skype der Aufwand groß ist; PC-zu-PC ist IMHO wirklich kaum 'abhörber', PC-zu-POTS sieht natürlich anders aus, da muss man aber nicht die Infrastr. von Skype angreifen.
Für Europa: http://www.heise.de/tp/artike... 306/1.html
Und wie sind dann die Gespräche abgehört worden, die der Grasser via Skype geführt hat?
Ich bin davon ausgegangen, dass die da diese "nicht vorhandene Schnittstelle" verwendet haben. Aber vielleicht haben sie tatsächlich den "Bundestrojaner" installiert und/oder Wanzen installiert?
Ich nehme mal an der Grasser hat Gespräche VON Skype ZU POTS geführt, um das abzuhören, muss man die POTS Infrastruktur 'anzapfen', nicht Skype. Und weil ja POTS-artige Quatschofonverbindungen im voll-Duplex auch eine "Komfortrückkoppelung" (ähnlich wie Komfortrauschen) aufweisen, hört man problemlos beide Gesprächspartner wenn man's schafft, die POTS Seite anzuzapfen, zB auf der aller letzten Meile die in Ö vielfach immer noch 'analog' überträgt.
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