Skype stellt klar: Keine Hintertüre für Strafermittler

29. Juli 2012, 14:52

Unternehmen bezieht Stellung zu Vorwürfen, Ermittler könnten Gespräche mitschneiden

Skype hat Berichte zurückgewiesen, denen zufolge der VoIP-Dienst Strafermittlern leichteren Zugang zur Kommunikation der User geben soll. Microsoft soll nach der Übernahme die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen haben, hieß es zuvor. Die Änderungen an der Netzwerkarchitektur seien jedoch vorgenommen worden, um den Dienst stabiler zu machen, erklärte das Unternehmen nun in einem Blog-Eintrag.

Druck durch Behörden

Spekulationen, ob und in welchem Umfang Skype mit Behörden kooperiert, gibt es seit Jahren. Zuletzt behauptete die Washington Post unter Berufung auf Insider, dass US-Behörden den Druck auf das Unternehmen erhöht hätten. Kriminelle würden immer öfter Skype aufgrund der verschlüsselten Kommunikation bevorzugen. Das sei im Zuge von Ermittlungen festgestellt worden.

Skype: Abhören nicht möglich

Laut Skype würde man nur dann mit Behörden zusammenarbeiten, wenn die erforderlichen rechtlichen Schritte dafür eingehalten werden. Auch sei es durch die Änderungen nicht möglich, Telefonate über Skype mitzuschneiden. So seien sogenannte Supernodes auf den Servern von Microsoft und in der Cloud installiert worden, um den Verbindungsaufbau zwischen Skype-Clients zu erleichtern. Die Kommunikation selbst würde nicht über die Rechenzentren geleitet. (red, derStandard.at, 29.7.2012)

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21 Postings
... leichteren Zugang ...

Heißt: es gibt noch kein Webinterface.

also ich glaub ihnen, weil die vds wird ja auch nur für terroristen verwendet ... habens gsagt

Wissen kann man es aber sowieso nicht, weil es closed source ist

im Gegensatz zu zB https://jitsi.org/

hab vor kurzem mal gehört, dass es für firmen zu teuer ist backdoors einzubauen da 1. es günstiger ist irgend einen bug für diese zwecke zu verwenden 2. der imageverlust riesig wäre wenn das ganze auffliegt.

also abhören werden sie wahrscheinlich schon irgendwie, aber nicht durch eine speziell eingebaute backdoor.

"einen bug für diese zwecke zu verwenden"

ist DIE Hintertür.

jein

Im allgemeinen versteht man in diesem Zusammenhang, unter Hintertür eine eigens programmierte Schnittstelle zum Abhören von Informationen und nicht einen "Bug".

und

apple öffent ab heute sein OS

Mafia stellt klar:

keine Schutzgeldzahlungen in Sizilien

ist auch eine Frage der Bequemlichkeit.

Wer zB wirklich 'abhörsicher' von A nach B kommunizieren will, kann zB das hier verwenden.
http://www.phonerlite.de/
Ich habe damit schon öfter direkt von IP(v6) zu IPv6 Adresse telefoniert (heutzutage ist man ja meist noch auf Tunnel-Broker angewiesen wenn man eine ipv6 Adresse+Subnet haben will) aber idR kriegt eine Behörde nicht mal mit dass überhaupt Audio Pakete hin und her gesendet werden; dann meinentwegen noch eine TLS oder andere Verschlüsselung, fertig, der Aufwand für eine Behörde wäre wirklich groß!! Allerdings denke ich auch dass bei Skype der Aufwand groß ist; PC-zu-PC ist IMHO wirklich kaum 'abhörber', PC-zu-POTS sieht natürlich anders aus, da muss man aber nicht die Infrastr. von Skype angreifen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Skyp... geverdacht
und der folgende paragraph chinas tom-skype...

Lüge

irgendjemand lügt hier.
Hier ein Werbeprospekt einer deutschen Firma die Schnüffelsoftware für Geheimdienste herstellt die behauptet Skype abhören zu können:

http://wikileaks.org/spyfiles/... FinSpy.pdf

Gegen einen manipulierten Client kann Skype wenig ausrichten.

Das Tool arbeitet auf dem PC, sprich schleust sich zwischen Skype und dem OS ein. Da muss keiner der beiden lügen.

So würde ich das auch *kommunizieren*.

hahaha GENAU!

sind dank us gesetz dazu verpflichtet, also sollens keinen scheiss erzähln...

"sind dank us gesetz dazu verpflichtet, "
Welches Gesetz genau?

1. Das hat genau gar nichts mit Skype oder anderen Verfahren der verschlüsselten Kommunikation über IP zu tun.

2. Das betrifft nicht die USA.

Dafür die vordertür für werbung.

Wäääh.

Aha?

Und wie sind dann die Gespräche abgehört worden, die der Grasser via Skype geführt hat?

Ich bin davon ausgegangen, dass die da diese "nicht vorhandene Schnittstelle" verwendet haben. Aber vielleicht haben sie tatsächlich den "Bundestrojaner" installiert und/oder Wanzen installiert?

das ist eine andere Baustelle.

Ich nehme mal an der Grasser hat Gespräche VON Skype ZU POTS geführt, um das abzuhören, muss man die POTS Infrastruktur 'anzapfen', nicht Skype. Und weil ja POTS-artige Quatschofonverbindungen im voll-Duplex auch eine "Komfortrückkoppelung" (ähnlich wie Komfortrauschen) aufweisen, hört man problemlos beide Gesprächspartner wenn man's schafft, die POTS Seite anzuzapfen, zB auf der aller letzten Meile die in Ö vielfach immer noch 'analog' überträgt.

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