Romney bei Ministerpräsident Netanyahu in Israel

29. Juli 2012, 11:38
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Auch Treffen mit Präsident Peres, israelischen Oppositionspolitikern und palästinensischem Premier

Jerusalem - US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat am Sonntag seine politischen Gespräche in Israel aufgenommen. Er traf in Jerusalem mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zusammen. Mit seiner einwöchigen Auslandsreise will sich der designierte republikanische Herausforderer von Barack Obama international profilieren. Bei seinen Gesprächen in Israel soll es vor allem um das iranische Atomprogramm, den Syrien-Konflikt, die Umwälzungen in der arabischen Welt sowie den festgefahrenen Friedensprozess gehen.

Der US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat bei seinem Israel-Besuch die Gefahr einer nuklearen Aufrüstung des Irans betont. Man nehme dies "sehr ernst", sagte Romney am Sonntag bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu in Jerusalem. Netanyahu sagte zu der Einschätzung Romneys, "die größte Gefahr für die Welt" sei ein atomar aufgerüstetes Ayatollah-Regime: "Mitt, da kann ich nur voll und ganz zustimmen!"

Gegenüber Teheran hatte Romney in einem Interview mit der israelischen Zeitung "Haaretz" mit einem Militärschlag gedroht. Ein Iran mit Atomwaffen sei die größte Gefahr für die Welt, die USA und die Existenz Israels. Sein Besuch in Israel wird als Versuch gesehen, vor der Präsidentenwahl im November pro-israelische Wähler in den USA auf seine Seite zu ziehen.

Romney trifft in Jerusalem auch mit Präsident Shimon Peres, israelischen Oppositionspolitikern sowie mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fayyad zusammen. (APA, 29.7.2012)

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    Romney will sich auf seiner einwöchigen Auslandstour profilieren.

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