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Wien - Die große Verunsicherung wegen der Schuldenkrise in Europa dämpft in Österreich offenbar die Lust, sich selbstständig zu machen: In der ersten Jahreshälfte ist die Zahl neu gegründeter Unternehmen um 2,3 Prozent auf 14.515 gesunken, wie der "Kurier" (Samstag) berichtete. Nach einem deutlichen Minus von sieben Prozent im Gesamtjahr 2011 habe die Gründerdynamik somit weiter nachgelassen und sogar den tiefsten Wert seit zehn Jahren erreicht. Auch für das Gesamtjahr werde ein weiteres Minus erwartet, heißt es.
"Die aktuellen Rahmenbedingungen fördern die Selbstständigkeit nicht gerade, die Leute haben lieber einen sicheren Job und scheuen jedes Risiko", erläuterte Elisabeth Zehetner, Geschäftsführerin des Gründerservice Österreich in der Wirtschaftskammer (WKÖ), der Zeitung. Immerhin 80 Prozent der Gründer kämen aus einem Angestelltenverhältnis, der Rest aus der Arbeitslosigkeit oder einer Ausbildung.
Frauen geben Ton an
Die meisten Neugründungen gab es im ersten Halbjahr bei den gewerblichen Dienstleistern. Dazu zählen etwa Lebens- und Sozialberater, Mediatoren oder Personalvermittler. Dahinter folgt die Unternehmensberatung/IT sowie Werbung und Marktkommunikation.
Im wachsenden Dienstleistungssektor geben zunehmend Frauen den Ton an. 41,3 Prozent aller Neugründungen (+1,3 Prozent) entfielen im ersten Halbjahr auf Frauen. Inklusive der selbstständigen Personenbetreuerinnen beträgt der Frauenanteil sogar 55 Prozent. "Das steigende Ausbildungsniveau der Frauen spiegelt sich auch in den Gründerzahlen wider", so Zehetner. Allerdings seien im technischen Bereich Frauen als Gründerinnen nach wie vor Mangelware.
Zehetner kritisiert generell ein zunehmend gründerfeindliches Klima im Land: "Die Bewusstseinsbildung für Selbstständigkeit hat stark nachgelassen, wer heute seinen Job aufgibt, um ein Unternehmen zu gründen, wird ja fast schon als Alien betrachtet". Wenn die Wirtschaft wachsen soll, brauche sie aber Gründer, denn "große Industriebetriebe werden sich in Österreich nicht mehr ansiedeln". (APA, 29.7.2012)
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Der Sprung in die Selbständigkeit gleicht einem Sprung in einen Haifischbecken.
Eines sollte einem klar sein, jeder will dein "Geld".
Die SVA kassiert von Anfang an. Du zahlst Steuernund Abgaben, von denen du vorher noch nie was gehört hast. Bankgeb. Steuern.....
Lieferanten versuchen durch hohe Vorordervorgaben, Druck auf dich auszuüben. Die Konkurrenz übt Druck auf die Lieferanten aus, damit du nicht beliefert wirst.
Der Bürokratische Aufwand ist enorm.
Nur wer eine Marktlücke erkennt, und sich durch die magere Anfangsphase durchbeissen kann, wird es schaffen.
Selbständig sein heisst "SELBST UND STÄNDIG" arbeiten.
Die größten Chancen sind sicher immer Dienstleistungsgewerbe, wo ein START ohne hohe Investitionskosten möglich ist
Kann da nur voll beipflichten - wer einmal im Würgegriff der Banken landet arbeitet nur noch für diese... daher galt bei mir (EPU) immer 100% Eigenkapital und Reserven für 1-2 Jahre - ansonsten hätte ich die Selbständigkeit NIE gewagt!!
Aber die Leute gehen so blauäugig an das Thema ran... da wird man dann der zigtausendste "Lebensberater" oder "IT-Profi" und glaubt es wird schon irgendwie gehen. WIRD ES NICHT!
So wie mein Vorposter gesagt hat: Marktlücken erkennen und akzeptieren, dass man die ersten 2-3 Jahre nur in den Aufbau hineinbuttern muss - wer das finanziell nicht durchsteht hat schon verloren.
PS: 1/3 aller EPUs haben weniger wie 10% EK, fast 2/3 weniger wie 30% EK!
MACHT EINEN BUSINESSPLAN - KALKULIERT ALLE KOSTEN!
sind doch sowieso nix gscheits.
lebensberater/-innen, mental- und persönlichkeitscoaches, nagel- und kosmetikstudios, kleinstläden für accessoires etc (= sinnloses klumpert um sich die wohnung vollzumüllen), esoterikschas....
und betriebsberater
der rest sind gekündigte (tschuldigung, "freigesetzte") handwerker, die dasselbe wie vorher machen, nur halt auf eigenes risiko selbständig.
die meisten stehen keine zwei jahr durch und kommen nie dazu, steuern zu zahlen. im grunde kaum mehr als beschönigte AMS-statistiken.
Und zwar vom sozialistischen Überwachungsstaat. Denn Selbständige sind ihm ein Dorn im Auge, da er sie nicht so leicht kontorllieren und ausbeuten kann wie einen Angestellten/Arbeiter in einem großen Industrieunternehmen. Auch ist die Gefahr groß, dass der Selbständige seinen Gewinn ins Ausland trägt um es vor dem durch Macht und Gewalt befohlenen Raub zu verstecken! Die Strukturen für eine Unternehmensgründung in Österreich (aber auch in anderen EU Ländern natürlich) sind ANTI-Unternehmertum. Von den ganz großen läßt er sich teilweise erpressen oder bestechen. Gegen den Mittel u . Kleinbetrieb, der das Zugpferd der Innovation darstellt tritt der Sozialist mit aller Gewalt. Wie lange das noch gut geht sieht man am Fall der Sowjetunion.
Fuer die kein headcount zu buche schlaegt und die als arbeitsnomaden und moderne Sklaven betrachtet werden, machen einen Grossen Teil der neuen selbstaendigen aus. Gut dass sich nicht mehr alle ausgesteuerten in diese rolle draengen lassen.
Es gab immer wieder Österreicher die aus einer Idee eine Industrie machten. .z.b. Fischer mit dem FACC, oder eben kleinere Betriebe. In Ö ist Know-How vorhanden, einige Unternehmen expandieren weil eben niemand mithalten kann bzw. die Nachfrage besteht. Man muss halt die Nische finden und gleichzeitig das Glück, Kapital und Know How haben bzw. die richtigen kennen.
Das einzige was mich und viele andere mit einem Funken Verstand abhält ein Unternehmen zu gründen ist die fehlende Geschäftsidee von der man selbst überzeugt ist.
Anreize schaffen um Leute ausm AMS zur Selbstständigkeit zu locken - ohne überzeugendes Geschäftskonzept ist der falsche Weg. Nicht umsonst scheitern so viele Selbstständige.
mir gerade jetzt die jungen menschen, die vom ams oder wk, wegen keiner lukrativen verdienstmöglichkeiten in jungen jahren in die selbstständigkeit gedrängt werden.
wenn die wüssten wieviele entbehrungen, sie zumindest am anfang hinnehmen müssen, alleine die öffnungszeiten zeitaufwand, kundengewinnung usw.
leider wird am ams und wk vieles verschwiegen, was ist wenns krank wirst, stehst vor unlösbaren problemen als epu!
viele haben keine dunst von kfm. wirtschaftlichen rechnen, reingewinn verlust werbung z.b. und müssen vieles an arbeiten auslagern, was natürlich unnötige kosten verursacht!
was entsteht dadurch lauter menschen im mittelalter die hoch verschuldet sind und keine perspektiven mehr haben, ausser konkurs!
wieder mal nur ein zeichen, den staat für alles verantwortlich zu mchen.
ich bin seit 10 jahren erfolgreich selbständig, mittlwerweile habe ich auch niederlassungen und kunden osteuropa. wenn man eine gute geschäftsidee hat und bereit ist für sich selbst verantwortung zu übernehmen geht dies alles. nur ist herr und frauu österreicher einfach viel zu bequem dafür. nach dem motto "der staat wird schon richten"...und warum selbständig sein, wenn ich zb als omvla oder öbbla mit 55 in frühpension gehen kann......
Sie haben völlig recht, warum soll sich hier in Ö wer selbstständig machen wenn er nicht muss? Die Leute sind nicht "zu bequem" wie sie behaupten, sie sind nur nicht irrational.
Es ist strategisch viel intelligenter, sich einen staatsnahen Betrieb, eine Kammer oder den Staat selber als Arbeitgeber auszusuchen.
auch sie haben recht.
dann wären die leut doch längst nicht mehr spätestens täglich um 17 uhr zu hause und könnten im sommer nicht einmal das frisch eingelassene wasser im pool des geerbten hauses im speckgürtel ausnutzen....
im gegenteil, sie müssten sogar ihre teuren häuser verkaufen, damit sie zeit für ihren job hätten !
1) keine absicherungen der epus bei konkurs der kunden bei geleisteter lieferung, die selber schon bezahlt wurde!
2) verjährungsfristen bei klagen erhöhen
3) die unfähigkeit der gerichte bei klagsforderungen bzw. die schwachsinnigen pfändungsgrenzen!
4) schwache vertretungen wk bei klagen gegen versicherungen (diebstahl, einbruch z.b.)
5) steuerberater, die das wort nicht verdienen, wenns fehler gemacht haben
6) banken die dich im regen stehen lassen, bei zahlungsausfällen
7) finanzamt politiker die unfähig sind, gesetze so zu ändern, daß unternehmer auch geleistete lieferungen, die nicht bezahlt werden abschreiben können - vlt. vom fa-rückstand usw.
nur ein paar kleinigkeiten, die alles verändern würden!
Gescheitert? Wie hochmütig sowas zu behaupten. Jeder der das Geschäft versteht weiß, dass man auch mit dem besten Geschäftmodell und perfekter Geschäftsmechanik ein Quäntchen Glück und günstige Umstände braucht.
Außer man schmiert natürlich, speziell im Osten.
Am besten ist allerdings man wird WKO Funktionär oder Mitarbeiter, dann kann man gratis die Infrastruktur nutzen und zahlen tun's die Zwangsdeppen. Perfekt.
Ein EPU ist ein Schmarrn, für eine richtige Firmengründung fehlt in Österreich der Investorenmarkt. Wir haben ja nicht einmal eine funktionierende Börse. Wer träumt denn da von neuen AGs? Jeder Österreicher, der wirklich einen Industriebetrieb gründen will, der packt seine Sachen und geht ins Ausland. Ich werde doch nicht hier ein Industrieunternehmen gründen, mich mit Banken ins Bett legen und bei Konkurs bis ins Grab gepfändet und stigmatisiert sein. Der Österreicher ist so gründungswillig wie ein Amerikaner, die Risiken und Möglichkeiten haben in Österreich aber die umgekehrten Vorzeichen.
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