"Es ist bei uns sehr viel Negatives zusammengekommen"

28. Juli 2012, 21:12
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  • Ried - WAC

Heinz Fuchsbichler (Ried-Trainer): "Wir hatten in der ersten Hälfte klare Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden. Dann ist der WAC durch ein glückliches, für uns unnötiges Tor in Führung gegangen. Wir hätten heute noch fünf Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen. Wir haben Dobnik warm-geschossen. Doch ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben."

Nenad Bjelica (WAC-Trainer): "Wir haben an uns geglaubt. Wichtig ist, dass wir zu vielen Torchancen kommen, der Sieg war verdient. Die taktische Disziplin war heute besser als am Mittwoch gegen die Austria."

  • Innsbruck - Admira

Dietmar Kühbauer (Admira-Trainer): "Wir waren die bessere Mannschaft, wollten den Dreier und den haben wir auch verdient gemacht. Philipp hat seine Nase wieder bewiesen und auch den Elfer herausgeholt. Dafür sind die Stürmer auch da. Ich hätte Jezek (Anm.: wegen des vergebenen Elfmeters) auch keinen Vorwurf gemacht, wenn das Spiel Unentschieden ausgegangen wäre, er hat uns in den vergangenen zwei Jahren so viele Spiele gewonnen."

Walter Kogler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Es ist sicher bitter, weil wir uns selbst geschlagen haben. Positiv ist, dass wir bis zur Halbzeit die bessere Mannschaft waren, aber dann haben wir die Nackenschläge wieder selbst ausgeteilt. Deshalb haben wir auch verloren. Vor dem 1:2 hat es eine Fehlentscheidung gegeben, aber wir machen zurzeit auch einfach zu viele individuelle Fehler. Es ist bei uns sehr viel Negatives zusammengekommen. Wir müssen jetzt aber ruhigbleiben und schauen sukzessive in die Saison hineinzufinden."

Philipp Hosiner (Admira-Doppeltorschütze): "Ich habe meine zwei Chancen eiskalt ausgenützt, weiß aber, dass ich mich trotzdem noch verbessern kann. Jetzt ist es vor allem wichtig zu regenerieren, dann gilt die volle Konzentration der Europa League."

  • Austria - Sturm

Peter Stöger (Austria-Trainer): "Es ist bitter, dass wir nach einem guten Spiel ohne Punkte dastehen. Wir haben vieles von dem vorher Besprochenen wirklich gut gemacht. Wenn man die Chancen aber nicht verwertet, dann steht man am Ende als Verlierer da. Die Leistung war besser als in Wolfsberg, spielerisch war es ein Schritt in die richtige Richtung."

Peter Hyballa (Sturm-Trainer): "Ich bin mit dem Ergebnis hoch zufrieden, mit dem Spiel nicht gänzlich. Aber hier muss man erst einmal gewinnen. Der Druck der Austria, die die bessere Mannschaft war, war hoch. Der Sieg war glücklich, kämpferisch war es eine sehr gute Leistung."

Rubin Okotie (Sturm-Torschütze): "Ich habe seit dem Nachwuchs für die Austria gespielt, ich habe dem Verein einiges zu verdanken, deshalb habe ich nicht gejubelt nach meinem Tor. Ich bin aber sehr froh, dass ich gespielt, getroffen und gewonnen habe. Das war ein besonderes Spiel für mich."

  • Wr. Neustadt - Rapid

Heimo Pfeifenberger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Im Finish haben wir es mit der Brechstange versucht, leider ohne Erfolg. Rapid hat verdient gewonnen. Wir sind derzeit in einem Lernprozess, haben aber gezeigt, dass wir gut mithalten können. Jetzt wird es nur langsam Zeit, dass wir Tore schießen und punkten."

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Ich freue mich sehr über den gelungenen Saisonauftakt. Durch die vergebenen Chancen in der Anfangsphase haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, dann ist Wiener Neustadt besser ins Spiel gekommen. Dass die einstudierte Eckball-Variante funktioniert hat, war schön. Ich bin nicht hundertprozentig zufrieden, aber wir haben verdient gewonnen. Und für den Sieg heute gibt es genauso drei Punkte wie für das 4:0 gegen Wacker Innsbruck."

  • Salzburg - Mattersburg

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Dieser Sieg tut außerordentlich gut. Aber wir hätten schon vor der Pause alles entscheiden können. Dann hätten wir uns nach dem Wechsel leichter getan, da hat die Mannschaft die Linie verloren. So mussten wir am Ende noch zittern. Wir hätten es uns einfacher machen können. Wichtig ist nicht wie, sondern dass wir gewonnen haben."

Franz Lederer (Mattersburg): "Wir haben die erste Hälfte komplett verschlafen. Wir waren komplett von der Rolle. Es wurde in keinster Weise für Entlastung gesorgt, Salzburg hat das schamlos ausgenutzt. Mit dem Anschlusstor und der Umstellung hat die Mannschaft zu sich gefunden, das Spiel im Griff gehabt und hätte auch durch Farkas in Führung gehen können. Meine Mannschaft hat alles versucht, jeder einzelne wollte hier etwas reißen."

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