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Alex Peya und Jürgen Melzer kämpften die Murray-Brüder in drei Sätzen nieder.

Aufschlag Peya.
London - Das österreichische Team hat am Samstag einen ernüchternden Olympia-Auftakt verzeichnet. Die als Medaillenhoffnungen gehandelten Ludwig Paischer und Tamira Paszek mussten bereits früh die Segel streichen, und auch die restlichen am ersten von 16 Wettkampftagen im Einsatz gewesenen rot-weiß-roten Sportler vermochten bis auf eine Ausnahme nicht zu überzeugen. Für diesen Lichtblick sorgten Jürgen Melzer/Alexander Peya mit einem Doppel-Erstrundenerfolg gegen die britischen Hoffnungsträger Andy und Jamie Murray.
Das ÖTV-Duo besiegte in Runde eins in einem spannenden Match die schottischen Brüder und steht damit im Achtelfinale. In diesem geht es am Montag gegen die Spanier David Ferrer/Feliciano Lopez. Davor hat Melzer am Sonntag (2. Match nach 12.30 Uhr MESZ) sein Auftakt-Einzel gegen den Kroaten Marin Cilic (13) zu bestreiten.
Voller Court
Auf dem voll besetzten Court 2 hatten die Lokalmatadore den besseren Start, gingen mit einem Break 3:0 in Front. Melzer/Peya schafften jedoch das Rebreak zum 3:4 und fanden bei 5:5 und 40:0 drei Breakchancen vor. Die Murrays zogen da aber noch einmal den Hals aus der Schlinge und breakten danach ihrerseits zum 1:0 in Sätzen. "Den ersten Satz hätten wir gewinnen können", sagte Peya. "Aber wir haben uns gesagt, es ist noch nicht vorbei."
Mit dieser Einstellung lief es in Durchgang zwei besser, allerdings gab es bis zum Tiebreak auf beiden Seiten keine Breakchancen. "Da entscheiden dann Kleinigkeiten und du bist knapp vor dem Ausscheiden", gab Peya zu bedenken. "Aber ich glaube, wir haben uns heute sensationell präsentiert als Team." Melzer verwertete mit der zweiten Chance mit einem Volley zum Satzausgleich, ehe die Österreicher gleich im ersten Game des dritten Satzes wieder mit Break in Rückstand gerieten.
"Es war dann bis zuletzt sehr schwierig, wir waren zwei Breaks hinten", erklärte Melzer. Dieses und auch später ein weiteres holte das ÖOC-Gespann aber noch auf und stand bei 4:4 vor einer guten Ausgangsposition. Denn Jamie als schwächeren der Murray-Brüder hatten Melzer/Peya gerade erst gebreakt, und bei 6:5 ergab sich dafür die nächste Chance. Prompt warf der Doppelspezialist die Nerven weg und zog seinen berühmteren Bruder nach 2:23 Stunden mit in die Niederlage.
Melzer froh über drei Sätze
"Für das Einzel war es kein Fehler, dass wir drei Sätze gespielt haben", meinte Melzer nach dem Erfolg. "So konnte ich mich an den Platz und an die Bedingungen gewöhnen." Österreichs Nummer eins fiel auf, dass der Rasen ein bisschen länger als beim Grand Slam vor einem Monat sei. "Dadurch wird es ein bisschen schneller. Er ist aber schön zu spielen. Es hat auch Spaß gemacht."
Ferrer/Lopez setzten sich in Runde eins gegen die polnische Nummer-4-Paarung Mariusz Fyrstenberg/Marcin Matkowski in drei Sätzen ebenfalls knapp durch. Peya: "Wahrscheinlich werden auch wir gegen sie eine enge Partie haben." Melzer sah bei Ferrer vielleicht mehr Chancen, ihn zu breaken.
Für Andy Murray war die erste Chance vor eigenem Publikum hingegen auch schon wieder dahin. Ihm bleibt noch die Hoffnung auf das Einzel, um die ersehnte Medaille zu holen. (APA, 28.7.2012)
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Scherz beiseite, die OSS beginnen mit den erwarteten Gruselresultaten. Spaß zuzusehen macht es trotzdem.
da bin ich durchaus bei dir.
chancen wären geringfügig grösser.
dem fehler, dem viele halt *gerne* unterliegen ist, melzer = guter doppelspieler plus paszek = gute rasenspielerin.
und dass das fürs mixed schon reichen könnte;
tut es aber leider nicht!
das "nicht eingespielt" mag auf andere auch zutreffen, aber sicher nicht auf alle, auf ö trifft es extrem zu.
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