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Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler bestreitet, dass Mini-Jobs in die Armutsfalle führen.
Berlin - Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler sieht in den umstrittenen 400-Euro-Jobs einen "wichtigen Standortvorteil" für Deutschland. Mit diesen Worten unterstützte der FDP-Politiker in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe) die Vereinbarung der Arbeitsmarktexperten von Union und FDP, die Einkommensgrenzen für rund 7,5 Millionen Mini-Jobber im kommenden Jahr auf 450 Euro zu erhöhen. Für Minijobs gelten besondere Vergünstigungen: Arbeitnehmer zahlen dafür keine Sozialabgaben. Stattdessen entrichten Arbeitgeber pauschal 30 Prozent für Kranken- und Pensionsversicherung sowie für Steuern.
Rösler widersprach damit einer am Freitag bekanntgewordenen Stellungnahme aus dem Familienministerium von Kristina Schröder. "Ich halte es für falsch, Mini-Jobs als Armutsfalle abzulehnen", sagte Rösler. Der Mini-Job sei "vor allem ein Beitrag zu mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt. Und das ist ein wichtiger Standortvorteil, den wir bewahren sollten." Deshalb befürworte er "die Einkommensanhebung von 400 auf 450 Euro".
Gewerkschaft: Verfestigung des Niedriglohnsektors
Auf die Reform hatten sich Experten der Fraktionen von Union und FDP verständigt. Sie wollen dies im Herbst als Koalitionsinitiative in den Bundestag einbringen. In ihrem Auftrag arbeitet das Bundesarbeitsministerium derzeit eine Formulierungshilfe für den Gesetzentwurf aus. Die "Passauer Neue Presse" hatte am Freitag aus einer Stellungnahme des Frauen- und Familienministeriums vom Juni zitiert, wonach durch die Reform "bestehende Fehlanreize für eine substanzielle Erwerbsbeteiligung" etwa von Frauen noch verstärkt würden.
Bei Gewerkschaftern und Sozialpolitikern stehen Mini-Jobs ohnehin in der Kritik. Mini-Jobber erhalten demnach geringe Stundenlöhne und trügen zur Verfestigung des Niedriglohnsektors bei. Zudem werde Schwarzarbeit durch Minijobs eher verschleiert als verhindert. Arbeitgebern wird vorgeworfen, sie würden reguläre Stellen in schlecht bezahlte Minijobs umwandeln. (APA/Reuters, 28.7.2012)
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Die Abgehobenheit der Politiker kommt schon einem Frevel der eigenen Spezies gegenüber. So scham.- und charakterlos zu sein gehört eine Kaltblütigkeit eines Killers, denken diese Volksvertreter überhaupt wen und was Sie reden. Ein Leitgedanke ist die Verführung zum Menschenfeind, wie könnte man vorgehen um der Wirtschaft und den Reichen zu helfen das es keine Gewinneinbrüche gibt. Hr. Dr.Rösler wen Sie schon nd warum machen sie Ihren Wählern es nicht vor wie toll das Leben sein kann mit so einem Job, ich bin davon überzeugt, wen Sie es vormachen wird man vieleicht wieder Achtung vor Ihnen bekommen. Wo kommtr so eine eiskalte Respektlosigkeit her, ich hoffe nicht das heir bereits ein studienfach vorliegt von dem das Volk nichts weis.
Mit 400 Euro kann Rössler nicht einmal ein krankes Huhn unterbringen und ernähren. Als Arzt kann er vielleicht bei seinem Huhn Geburtshilfe beim Eierlegen geben. Diese korrupte Politik versklavt das fleißige deutsche Volk auf eine unwürdige Art. Die Menschen in Deutschland werden mit diesen Ausbeuterjobs nur gedemütigt, und die reichen korrupten Politiker schmeißen mit Kaviar und Champagner nur so um sich.
Die Rechnung wird aber nicht ohne den Wirt gemacht.
Schöne Grüße aus Österreich
Pauli
Ein aparter Gedanke: Unsere Politiker als Minijobber mit 400 EUR im Monat zu bezahlen. Auch in der Politik dürfte dann die Flexibilität drastisch ansteigen. Aber das bleibt wohl nur ein Scherz. Interessanter dürfte es sein, einmal darüber nachzudenken:
„Hinter der sichtbaren Regierung sitzt
auf dem Thron eine unsichtbare Regierung,
die dem Volk keine Treue schuldet
und keine Verantwortlichkeit anerkennt.
Diese unsichtbare Regierung zu vernichten,
den gottlosen Bund zwischen korruptem
Geschäft und korrupter Politik zu lösen,
das ist die Aufgabe des Staatsmannes.“
Man muss heute, 100 Jahre nachdem Theodore Roosevelt das gesagt hat, wohl sagen „wäre die Aufgabe des Staatsmanns“. Rösler und Konsorten jedenfalls sind weit davon entfernt.
Bekanntlich ist Rösler ja eigentlich Arzt. Da mag er fachlich durchaus exzellent sein, das sei unbestritten. Unbestreitbar ist jedoch auch, dass es ihm an gesellschaftlichem Weitblick mangelt und er ein eher menschenverachtendes Weltbild - sofern er eines hat - pflegt. Arztsein allein schützt offensichtlich nicht vor Dummheit und Zynismus.
Rösler vergaß darauf hinzuweisen, dass natürlich jeder Minijober zumindest 3 solche Jobs annehmen muss, um halbwegs in Würde überleben zu können und um die Flexibilität des deutschen Wirtschaftsstandorts maximieren zu helfen (auf Kosten welcher anderer Standorte?). Wird es diese Jobs überhaupt geben?
Erfolgsmodelle sehen anders aus!
Wenn doch gerade die geringfügig Beschäftigten als Lohnsklaven die deutsche Konjunktur sichern, warum sind dann alle diese Menschen auf staatliche Hilfe durch Hartz4 angewiesen?? Wäre es nicht besser, dafür zu sorgen, dass diese Menschen an der Konjunkur verdienen und einen existenzsichernden Lohn bekommen?
von Machtgeilheit, Geiz und Gier getriebene Politiker und Manager mit eigenem Millionenkonto uns auf diese zynische Weise erklären, daß wir glücklich sein sollen uns für 400 Euro den Rücken krumm zu schuften, damit die Reichen noch reicher werden.
Diese Typen kotzen mich sowas von an.
... keiner bis auf wenige Ausnahmen, können sich bei den Posts hier mit einem Lohn von 400€ anfreunden. einschließlich des Hr. Rösler. Was wir dagegen tun können? Wählen? in 4 Jahren? oder Neuwahlen? oder Demonstrieren? ist eventuell ein Streik ein Lösung? Könnte es auch sein, dass wir uns besser organisieren sollten? vielleicht sollten wir eine Partei gründen die nur die Interessen von arbeitenden Menschen vertritt? ... hm hat es alles schon gegeben? ... wird Zeit dass die Menschen >wir< es endlich schaffen aus unseren Fehlern zu lernen ... und wir das Leben selber in die Hand nehmen und nicht auf Versprechungen oder Schönredner hören - es ist harte Arbeit bestehendes in neues zu verändern :-)
wie lange lässt sich die europ. Bevölkerung noch von dieser Bagage weiter in die Armutfalle drücken.
Sind alle schon so degen.riert dass sie nicht verstehen was da ständig vor sich geht, ist den Menschen die Zivilkourage abhanden gekommen?
Zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes hätte man nicht das know how ins Ausland verschenken/sich abpressen lassen dürfen, aber da haben sich ja wieder einige wenige eine goldene Nase verdient und alles auf Kosten der heimischen Bevölkerung.
Rösler und Konsorten sollten einmal mit 400 od. 450 Euro ihr Auskommen finden müssen, anstatt zynische Kommentare abzugeben und die Bevölkerung mit ihrer Politik noch mehr unter Druck zu setzen.
Aufwachen - Abwahl dieser "konserv."Politik die Europa ruiniert
Wenn Sie nach "Rösler goes home to Nah Trang" schreinen, wohin gehen Sie denn? nach Rumänien zurück? Bin gegen jede Form von Rassismus. Ein Mensch soll nach seiner Fähigkeit und sozialen Einstellung, nicht nach Rasse und Herkunft beurteilt werden. Zugegeben, Rösler ist mir wirklich nicht sympathisch, allein seine politische Einstellung nicht.
Philipp Rösler ist in Deutschland Bundeswirtschaftsminister und Chef der FDP.
Die Art und Weise, wie er Lobby-Arbeit macht, wie er gesamtwirschaftlich argumentiert, ob in der Energiefrage oder der Lohnfrage, ist eine absolute Frechheit.
Ich wünsche mir sehr, dass er und seine Partei die Möglichkeit bekommen, sich in der Opposition zu regenieren. Beider Performance ist unterirdisch, was auch für die deutsche Bundesregierung geht.
keine wirkliche Wahlmöglichkeit mehr hat.
Die SPÖ sollte die Arbeiter, Angestellten und Arbeitsloen vertreten, vertritt aber nur die Interessen der ÖVP-Klientel.
Und zu gute letzt haben sie noch die Parteienfinanzierung so umgeändert, daß keiner mehr die Möglichkeit hat eine Partei zu gründen, weil er dann bei Nicht Einzug ins Parlament für den Rest seines Lebens hoch Verschuldet ist.
Ein bisschen haben Sie natürlich Recht. Ich finde nur Ihre apodiktische Formulierung übertrieben. Die SPÖ ist rechtslastig geworden, keine Frage, und lehnt sich an der Bourgeoisie an, wie sie das früher schon in unterschiedlichem Maß getan hat. Wir müssen die SPÖ von Grund auf erneuern und ihr zeigen, wo’s nach links geht. Machen Sie mit?
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