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Die Schwaigers im Sand.
London - Wie in einigen anderen Sportarten hat am Samstag auch das Olympia-Turnier im Beach-Volleyball mit einer Niederlage für ÖOC-Aktive begonnen. Doris und Stefanie Schwaiger unterlagen den Tschechinnen Marketa Slukova/Kristyna Kolocova 1:2 (10,-13,-13) und sind damit in Gruppe C stark unter Zugzwang. Der für den Aufstieg zumindest eine nötige Sieg muss nun ziemlich sicher am Montag gegen die australische Sydney-Olympiasiegerin Natalie Cook und Tamsin Hinchley gelandet werden.
Zu Beginn der Partie war für die Waldviertlerinnen noch alles sehr gut gelaufen, den ersten Satz hatten die beiden nach einer schnellen 6:1-Führung auch in Folge sehr gut im Griff. Durchgang zwei war konträr. "Ein, zwei Fehler, dann kommt der Gegner ins Spiel", sagte Stefanie Schwaiger danach. "Schade, es war knapp." Im Entscheidungssatz hatten die Olympia-5. 2008 im Finish noch einige Punkte gut gemacht, die Niederlage war beim zweiten Matchball aber nicht mehr zu verhindern.
"Wir hatten unsere Chancen, haben sie aber nicht genutzt", meinte die jüngere der Geschwister und Doris Schwaiger ergänzte: "Wir haben nicht auf einmal das Spielen verlernt. Aber es sind uns dumme Fehler passiert, die nicht passieren dürfen." Diese hätten die aus gemeinsamen Trainingslagern gut bekannten und vom Österreicher Simon Nausch betreuten Olympia-Debütantinnen zurück ins Spiel gebracht." Doris Schwaiger: "Im dritten Satz haben sie dann auch gut gespielt."
Showdown gegen Australierinnen
Von der Atmosphäre und den Spielbedingungen am Horse Guards Parade schwärmte Österreichs Nummer-1-Paarung. "Es ist total super zu spielen. Es ist überragend", meinte die 27-jährige Doris. "Wir täten uns wünschen, noch mehr Spiele hier zu machen." Zwei sind es auf alle Fälle, denn am Mittwoch geht es noch gegen Misty May-Treanor/Kerri Walsh. Die US-Titelverteidigerinnen bestritten ihr Auftaktspiel gegen Cook/Hinchley am (heutigen) Samstag erst um 24.00 Uhr MESZ.
Gegen die beiden Australierinnen geht es auch für die Schwaigers am späten Abend, wenn auch eine Stunde früher. "Ich denke, wir haben ganz gute Chancen gegen sie", umriss Doris Schwaiger die Ausgangslage. "Wir müssen aber unsere Leistung bringen, sonst kann man auch gegen sie verlieren." Bei Flutlichttrainings haben sich die ÖVV-Athletinnen auf die Verhältnisse für Montag bereits eingestellt. "Wir müssen nur auch ein besseres 'side-out' spielen", merkte die 25-jährige Stefanie an.
Ein Erfolg in Spiel zwei ist deswegen so gut wie unverzichtbar, da die Schwaigers gegen Walsh/May-Treanor als einziges Paar der World-Tour noch nie gewonnen haben und vor allem das US-Duo bei Olympia noch nie einen Satz verloren hat. Eine Niederlage würde die Aufstiegschancen gegen Null senken. Nur die jeweils besten zwei Teams der sechs Vierer-Gruppen sowie die zwei besten Dritten kommen fix weiter. Die übrigen vier Dritten spielen im Play-off um die beiden restlichen Plätze. (APA, 28.07.2012)
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Würde man bei dieser Sportart nach Punkten werten, hätten die Tschechinnen nicht so knapp gewonnen.
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