Stau auf Brennerautobahn wegen Fahndung nach Alkolenker

  • Wegen des starken Reiseverkehrs gab es nicht nur auf der Brennerautobahn Verzögerungen und Staus.
    foto: apa/herbert p. oczeret

    Wegen des starken Reiseverkehrs gab es nicht nur auf der Brennerautobahn Verzögerungen und Staus.

Bei Routinekontrolle geflüchtet - Staus auch auf anderen Transitrouten in Richtung Süden

Innsbruck - Die Fahndung nach einem Alkolenker hat Samstag früh einen Stau auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) ausgelöst. Laut Polizei war der Mann bei einer routinemäßigen Kontrolle davongefahren. Weil zunächst nicht klar war, aus welchen Motiven der Mann flüchtete, wurde eine groß angelegte Fahndung eingeleitet.

Diese wurde auch auf die Brennerautobahn und die Brennerstraße ausgedehnt. Dort sorgte sie im Reiseverkehr für kilometerlangen Stau.

Der Pkw war von den Beamten auf der Ötztalstraße (B186) bei Ambach angehalten worden. Nachdem er bei der Kontrolle davongefahren war, nahmen die Beamten die Verfolgung auf und lösten eine Großfahndung aus. Der Wagen konnte laut Polizei kurze Zeit später gestoppt werden. Der Stau auf der A13 betrug zu diesem Zeitpunkt aber bereits rund zehn Kilometer Stau.

Starkes Reisewochenende mit weiteren Staus

Staus und und zähflüssigen Kollonnenverkehr gab es laut ÖAMTC auf mehreren österreichischen Transitrouten in Richtung Süden. Die längste Staustrecke befand sich am späten Samstagvormittag vor dem Karawankentunnel in Kärnten mit zwölf bis 13 Kilometern.

Auf der Westautobahn (A1) kam es zu Problemen zwischen dem Walserberg und dem Knoten Salzburg. Auf der Tauernautobahn (A10) war wiederum in Kärnten vor Villach zeitweise Stillstand angesagt.  Nur sehr "zäh" bewegte sich auch der Verkehr auf der Fernpass-Bundesstraße (B179) beim Lermooser Tunnel. (APA, 28.7.2012)

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