Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Paris - Der sozialistische französische Innenminister Manuel Valls (PS) will endgültig mit der restriktiven Ausländerpolitik der konservativen Vorgängerregierung von Präsident Nicolals Sarkozy (UMP) Schluss machen. Heftige Kritik an den geplanten Reformen zur Ausländer- und Einbürgerungspolitik übte umgehend Ex-Innenminister Claude Gueant (UMP).
Die von Valls geplante Vereinfachung des Einbürgerungsprozesses stelle die "soziale Kohäsion" infrage. Und die geplante Statusregelung von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung laufe darauf hinaus, "Rechte zu schaffen für Menschen, die das Gesetz verletzt haben", betonte Gueant gegenüber der Tageszeitung "Le Figaro".
Einbürgerungskriterien
Innenminister Valls hatte am vergangenen Mittwoch angekündigt, dass er die Einbürgerungskriterien seines Vorgängers ändern wolle, damit der Weg zum Erhalt der französischen Staatsbürgerschaft "nicht mehr eine Art Hindernislauf" sei. In einer Rede vor einem Senatsausschuss schloss der Minister weiter die Sarkozy in Aussicht gestellte Wiedereinführung von Grenzkontrollen aus. Der von Gueant eingeführte Sprach- und Kulturtest, der zum Erwerb der Nationalität verpflichtend werden sollte, werde auch keine Anwendung finden, so der Sozialist.
Valls betonte weiter, dass aufgrund der strengen Einbürgerungspolitik der Vorgängerregierung die Anzahl der naturalisierten Bürger in den letzten beiden Jahren um 40 Prozent abgenommen habe. Auch die Kriterien zur Statusregelung der "Sans Papiers" ("Ausweislose") will Valls ändern. Vorrangig sollen die familiären Bindungen und das Vorhandensein schulpflichtiger Kinder berücksichtigt werden. Die provisorische Aufenthaltsgenehmigung soll von einem auf drei Jahre angehoben werden. Auch das sogenannte "Solidaritätsverbrechen", das die Bestrafung von Bürgern vorsieht, die "Sans Papiers" Hilfe leisten, soll abgeschafft werden.
Dagegen räumte Valls die Notwendigkeit ein, die illegalen Roma-Lager in Frankreich abzubauen. Vor zwei Jahren hatte Sarkozy den Roma-Lagern in einer aufsehenerregenden Ansprache im ostfranzösischen Grenoble den Kampf angesagt und die Roma massenweise in ihre Herkunftsländer Rumänien und Bulgarien abgeschoben. "Es ist ein Thema, das ich behandeln werde, aber mit Gelassenheit. Wenn man es zur öffentlichen Debatte bringt wie vor zwei Jahren, wird man nichts erreichen", sagte der Innenminister. (APA, 27.7.2012)
Verfassungsrat weist Beschwerde der Opposition ab, Präsident Hollande unterzeichnet Gesetz - Gegner planen für Ende Mai neue Proteste
Französische Regierung boykottierte Sitzung
Aufgrund einmaliger Vermögens-Sonderabgabe ab 1,3 Millionen Euro
Spanien: "Logistischer Kern" von Untergrundorganisation zerschlagen
Ein Jahr nach seinem fulminanten Wahlsieg versucht Hollande den Befreiungsschlag mit Reformen und einem Ministerwechsel
Interkontinentalrakete für sechs Atomsprengköpfe vor der Bretagne gestartet
Auch Entfernung aus Verfassung geplant
Steuerflucht wird schärfer als bisher bestraft - Neu geschaffener Finanzstaatsanwalt
Die Fremdenlegion ist mehr als ein Mythos, in aktuellen Konflikten wie in Mali steht sie an der Front. Jüngst feierte die sonderbarste Truppe der Welt den 150. Jahrestag eines Scharmützels, das auch Österreich betraf
Ausschreitungen nach endgültigem Beschluss der Reform durch Parlament
Zehntausende demonstrieren in Paris gegen die "Austeritätspolitik" von Präsident Francois Hollande
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare trotz massiver Proteste auch im Senat beschlossen - Adoptionsrecht weiter umstritten
Nach einem Jahr im Élysée ist Frankreichs Präsident François Hollande auf einem politischen Tiefpunkt angelangt. Pariser Medien fragen: "Kann man noch regieren, wenn man so unpopulär ist?"
Nach Budgetminister Jérôme Cahuzac gerät nun auch François Hollandes Wahlkampfmanager Jean-Jacques Augier ins Zwielicht
Gegen massive Widerstände hat die Nationalversammlung die Eheschließung für Homosexuelle definitiv zugelassen
Angreifer war aus psychiatrischer Klinik geflüchtet
Erstes offizielles Gedenken zum Kriegsende 1962 - Kolonie-Verlust polarisiert weiter
"Ihr wolltet den Krieg, nun habt ihr ihn" - Drohbrief an Parlamentspräsidenten: "Unsere Methoden sind radikaler als Demonstrationen"
Zustimmung für Präsidenten sinkt auf 30 Prozent
Auch Parteifreunde Hollandes lehnen den verordneten Vermögens-Striptease ab
Konsequenz aus Schwarzgeldskandal: Daten über Finanzen und Besitz der Regierungsmitglieder veröffentlicht
Marine Le Pen von Frankreichs Front National hält die EU für ein Gefängnis und glaubt fest daran, Präsidentin werden zu können
Mehr als ein Dutzend Franzosen sind allein in Westafrika in der Hand von Islamistengruppen - Militäreinsatz in Mali mit Folgen
Wo wäre Flüchtlingssohn Petit Nicolas Sarkozy heute, wenn es in Frankreich schon in den fünfziger Jahren eine Ausländerpolitik à la Sarkozy gegeben hätte?
Im Wiener Prater vielleicht? Imbisshütte Sarkozy: bestes Langos unter das Sonne.
Oder in Grinzig als Heurigengeiger: Darf ich Ihre Partnerin in Ohr geigen?
wie in Österreich: die Auslnderpolitik der Konservativen ist nicht "restriktiv" oder "streng" etc, sie ist schlecht. weil sie auf schlechten, unverständlichen, undurchschaubaren Gesetzen basiert, die dazu jedes Jahr novelliert werden und noch schlechter, unverständlicher, undurchschaubarer werden.
auch restriktive Gesetze können gerecht sein.
Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist Folge des quasi Totalzusammebruchs der Wirtschaft, im Besonderen der Bauwirtschaft.
Das Land befindet sich, wie wir tagtäglich lesen konnten, in einer tiefen Wirtschaftskrise, die vom Platzen einer Immobilienblase herrührt.
Claude Gueant, der Innenminister, dessen Hauptqualifikation eine alte freundschaft mit Sarkozy war. Der Innenminister, der die Festnahme des Attentäters von Toulouse vermasselt hat und der Kandidat, der gegen einen parteiinternen Dissidenten (so wie Royal bei der PS) die Wahl zur Nationalversammlung verloren hat.
Dem seine Wortspende ist so wichtig wie die von Sarkozy persönlich. Der hat ja nichteinmal in der UMP selber was zu sagen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.