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Eine 41-jährige Oberösterreicherin aus Traun (Bezirk Linz-Land) hat durch einen Internetbetrug mehr als 6.000 Euro verloren. Sie hatte in einer Online-Community einen gewissen David kennengelernt, der angab, dringend Geld für ein Flugticket nach Nigeria zu brauchen. Später behauptete er, seine Bankomatkarte und andere Dokumente verloren zu haben. Wie zuvor überwies die Arbeiterin Geld, bis sie ihm erneut auf den Leim ging. Das teilte die Polizei-Pressestelle am Freitag mit.
Flugticket
Vergangenen Februar lernte die 41-Jährige den Mann im Internet kennen. Er erklärte, 49 Jahre alt zu sein und in London zu leben und sich ein Flugticket kaufen zu müssen. Als vermeintlichen Beleg schickte er der Oberösterreicherin ein Bild seines britischen Reisepasses. Sie überwies Mitte März 1.400 Euro. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei dem Dokument vermutlich um eine Fälschung. Anfang Mai ließ die Frau dem Betrüger 3.500 Euro zukommen, nachdem er ihm vom angeblichen Verlust wichtiger Papiere in Nigeria berichtet hatte. Bei der Behebung wies er sich mit einem nigerianischen Führerschein aus, laut dem er 25 Jahre alt ist.
Ablösesumme von 1.100 Pfund
Als die Arbeiterin schließlich das Geld zurückforderte, riet ihr der Mann, in eine bestimmte Bank zu gehen und sich dort als seine Frau auszugeben. So könne sie von seinem Konto 10.000 Britische Pfund (12.772 Euro) auf ihr eigenes überweisen. Ein angeblicher Manager forderte die 41-Jährige per Mail auf, eine Ablösesumme von 1.100 Pfund zu begleichen. Wie die Erhebungen ergaben, behob eine Frau am 13. Juni das Geld. Die oberösterreichische Polizei hat Kontakt zu den Behörden in Großbritannien und Nigeria aufgenommen. (APA, 27.07. 2012)
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ich weiss schon, dass das jetzt hart klingt, aber wer einem unbekannten geld gibt, ist selber schuld.
und wenn sich der unbekannte der angeblich 49 ist bei der nächsten tranche mit einem führerschein "ausweist", der für ihn ein alter von 25 angibt, dann ist wohl hopfen und malz verloren.
vielleicht bräuchte man einen digitalen führerschein oder sowas.
Na, da kann man nur hoffen, dass die Polizei ihr auch mitgeteilt hat, dass sich da in Kürze bei ihr die EFCC Nigeria per mail melden wird und ihr sagen wird, dass der Betrüger gefunden wurde. Sie braucht dazu nur eine kleine Gebühr überweisen, damit ihr Fall bearbeitet werden kann...und wer das für Humbug hält: Das wird mit 99%iger Wahrscheinlichkeit genau so passieren, denn wenn ein scammer mal ein Opfer hat, dann lässt er es nicht mehr los und wird dann auch noch auf diesem Weg versuchen Geld von ihr zu bekommen.
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