Steinzeitliche Stätte zur Fleischverarbeitung entdeckt

27. Juli 2012, 16:42
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Fundstelle in der Toskana enthielt Knochen von verschiedenen Großtieren

Grosseto - Eine prähistorische Stätte, in der Pferde, Hirsche, Steinböcke, Nashörner und Auerochsen zerlegt wurden, haben Archäologen in einer toskanischen Grotte entdeckt. Vor etwa 170.000 Jahren wurde dort offenbar systematisch mit sorgfältig gearbeitetem Steinwerkzeug die erlegte Beute zerteilt. Das schließen die Forscher aus den zahlreichen Knochensplittern und den Arbeitsgeräten, die sie in der Grotte von Montorsaio im Maremma-Gebiet bei Grosseto entdeckt haben.

Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, haben die Bewohner der Grotte, bei denen es sich um Neandertaler gehandelt haben muss, wohl auch die Tierknochen aufgebrochen, um sich von dem Mark zu ernähren. (APA/red, derStandard.at, 27. 7. 2012)

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