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Wien - Von massiven Einsparungswünschen an die Wiener Staatsoper berichtet Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst in einem Sommerinterview mit dem ATV-Kulturmagazin "Highlights", das am Sonntag, 29.7., um 19 Uhr ausgestrahlt werden soll. "Wir sollen wenn möglich - was nicht machbar ist - zehn Millionen einsparen", habe ihm seine Urlaubs-Nachbarin am Attersee, Finanzministerin Maria Fekter, mitgeteilt, sagt Welser-Möst.
Im Finanzministerium möchte man auf Anfrage keinerlei Stellungnahme abgeben und verweist darauf, dass die Finanzplanung für die Bundestheater Sache von Kulturministerium und Bundestheater-Holding sei. Im Kulturministerium gibt man auf Anfrage Entwarnung: "Es kommt definitiv zu keinen Budgetkürzungen bei den Bundestheatern". Auch die in einer Evaluierung georteten "Optimierungspotenziale" würden keine Kürzungen der Basisabgeltungen zur Folge haben.
Inkonkretes "Optimierungspotenzial"
Welser-Möst zu den Einsparungswünschen: "Wie wir das schaffen sollen, wird uns nicht erklärt, denn die Wiener Staatsoper ist ein sehr effizient geführt Haus, schon aus früheren Zeiten aus der Ära Holender. Im internationalen Vergleich haben wir das höchste Einspielergebnis. Die bayerische Staatsoper ist 10 Millionen hinter uns, die Berliner Staatsoper 20 Millionen hinter uns. Wir haben eine Auslastung von fast 99 Prozent. Wir haben keine Möglichkeit mehr die Einnahmen zu erweitern und wir sind da wirklich absolut Spitze. Irgendwie kommt es mir so vor, Leistung wird bestraft."
Kultur habe in Österreich nicht mehr den Stellenwert von früher: "Salzburger Festspiele, Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsoper, das sind Institutionen, mit denen wir weltweit führend sind. Wo sind wir das sonst, in irgendwelchen Nischen vielleicht. Diese Kulturinstitutionen sind unser Aushängeschild. Das sollte man nicht für selbstverständlich nehmen. An die Spitze zu kommen ist schwer. Da oben zu bleiben ist wesentlich schwieriger und braucht wahnsinnig viel Innovation und Investition."
Derzeit erhält die Staatsoper 56,4 Mio. Euro Basisabgeltung des Bundes. Eine in den vergangenen Jahren durchgeführte Evaluierung der Bundestheater hatte für die Staatsoper ein "Optimierungspotenzial" von 6,7 Mio. Euro bis zum Ende der Saison 2014/15 erhoben. Ein vom Aufsichtsrat genehmigter Maßnahmenkatalog soll dafür schrittweise umgesetzt werden. (APA, 27.7.2012)
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Es ist an der Zeit, mit dem Schabernack, den die gierigen österreichischen Partei-Kraken auf Kosten der Steuerzahler anstellen, rasch Schluss zu machen. Diese Impertinenz, von anderen ständig Einsparungen zu verlangen, sich selbst aber üppigst zu subventionieren, passt nicht mehr in unsere Zeit. Jene, die das noch immer nicht kapiert haben, müssen abgewählt werden.
Da macht man seinen wohlverdienten Urlaub . Geniesst die Sonne und das Meer . Und auf einmal mietet die Fekter den Nachbarliegestuhl und fängt noch dazu gleich zum reden an -Sie sind auch Österreicher habe ich gehört- (Bitte lieber Kosmos oder wasweissich : So etwas darf nie nie NIE passieren)
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