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Der Streit um Mobilfunk-Patente ist um ein Kapitel reicher. Am Freitag bestätigte das Landgericht Mannheim, dass Android-Smartphones von Motorola ein Patent von Microsoft verletzen. Bei der Auseinandersetzung geht es um das Dateisystem FAT. Bislang weigert sich Motorola dafür eine Lizenzgebühr zu berappen.
"Sicherheitsleistung"
Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Allerdings kann Microsoft gegen Hinterlegung einer "Sicherheitsleistung" von 10 Millionen Euro u.a. eine einstweilige Verfügung gegen den weiteren Verkauf von Motorola- Handys erwirken. Allerdings hat Motorola die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen.
Verkaufsverbot für Windows 7 und die Spielekonsole Xbox 360
Im Mai hat Motorola hat ein Verkaufsverbot für Windows 7 und die Spielekonsole Xbox 360 in Deutschland erzielt, das Urteil hat für die Kunden aber zunächst keine Folgen. Das Landgericht Mannheim stellte die Verletzung von zwei Patenten des Mobilfunk-Pioniers durch eine breite Palette von Microsoft-Produkten fest. Dazu gehören auch der Browser Internet Explorer und der Windows Media Player. (red, derStandard.at, 27.07. 2012)
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sprich für in einem Paket aus 2000 anderen Patenten für 2,5Cent pro Gerät.
Man muss sich die FAT-Problematik mal vor Augen führen:
Micrsoft bringt vor einem Viertel Jahrhundert eine elende Krücke namens FAT heraus. Weil diese Krücke schon unter Win95 ein Hindernis war, patentiert MS eine Erweiterung für 8.3 Namenskonvention, mit der auch lange Namen verwaltet werden können.
MS nutzt seine Monopolstellung auf dem PC-Markt, um alle dazu zu zwingen, diese Krücke als Standard zu benutzen.
Und jetzt wird von jedem, der diesen Standard benutzt eine Gebühr verlangt.
Motorola macht es richtig: dieser Prozess soll dafür genutzt werden, diesen Zustand zu beenden.
Diese Wegelagerei gehört unterbunden: und das so schnell, wie nur möglich.
Die, die es bei der Umstellung von HFS auf HFS+ nicht besser gemacht hat? Die ein Jahrzehnt gebraucht hat, um NTFS-Datenträger zu lesen?
Ja die leisten sogar erfolgreich Widerstand gegen den gesunden Menschenverstand. Der Markt gibt ihnen Recht.
gibts ja immerhin schon seit den frühen 1980ern, und FAT32 glaub' ich seit mitte der 1990er. Und FAT32 wird von vielen Betriebssystemen als quasi-Standard benutzt, MS hat sich meines Wissens bis jetzt nicht drüber beschwert. Jetzt auf diesen Troll-Zug aufzuspringen wird MS auch nix bringen ... die Leute werden trotzdem keine Win7.5-Phones mehr kaufen, und man bekommt den gleichen Patenttrollruf wie die Cupertion-Typen... ob das wünschenswert ist sei mal dahingestellt...
Nimm mal alles, was du hast und steck es in die Entwicklung einer ordentlichen Erfindung oder Innovation (sofern dir irgendwas einfaellt) und dann reden wir weiter.
Sobald du eine Innovation gratis auf den Markt wirfst, wird sie von jemand anderem billiger kopiert und das waere dein Ende.
Das furchtbare Verlangen des Marktes nach Neuem und staendiger Innovation macht Patente notwendig, weil sonst keine Firma, die innovativ ist und entwickelt, ueberleben wuerde.
Er hat es vielleicht zu allgemein formuliert, für Softwarepatenten ist die Aussage aber 100% gültig.
Was VFAT so toll macht, machten andere schon vorher (ohne Patent).
Wenn man so tolle Software entwickelt hat muss man ja nicht jedem auf die Nase binden wie man das gemacht hat.
Aber zu verbieten, dass irgend jemand anderes auch auf diese Idee kommen kann und diese dann umsetzt ist schwachsinnig.
Patente werden speziell bei Software so formuliert, das man diese verletzten muss um sinnvoll zu arbeiten.
Denk mal nach was passieren würde wenn sich jemand das Rad oder transparente Flächen patentieren hätte lassen können. Wie baust du ein Auto ohne Räder oder ein Haus ohne Fenster?
Google sollte einfach eine ordentliche Ext3/Ext4-Portierung für Windows zur Verfügung stellen.
Auf den Zug würden dann vlt. noch viel mehr Hersteller aufspringen und nicht nur im Android-Sektor.
Ob Microsoft dann glücklich wäre wenn sie kein Geld mehr für Patente bekommen?
Könnte mir vorstellen, dass das der Grund ist, warum Google bzw. Samsung zB beim Galaxy Nexus keinen SD-Karten Slot verbaut haben. Dann kann man auf den exFAT-Treiber komplett verzichten.
Hat mich anfangs gestört... aber mit 16GiB internen Speicher reichts für ein Handy leicht aus.
Nein, es geht um FAT. Die Speicherkarten bzw. auch das aus Windows zugreifbare Dateisystem sind FAT, damit sie auf Windows gelesen werden können bzw. das Handy als USB-Speicher erkannt werden kann.
Lange Dateinamen bei FAT hat sich Microsoft patentieren lassen. Deswegen bezahlt so relativ jeder der Linux kommerziell in seinen Produkten verwendet und aus Windows nen direkten Zugriff auf Speichermedien gibt (zum Beispiel auch TomTom) Patentabgaben an Microsoft.
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