Möglicher Insolvenzantrag gegen Hotel Panhans

27. Juli 2012, 14:30
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Das WirtschaftsBlatt berichtet über aushaftende Kredite, das Landesgericht Wiener Neustadt gibt aber keine Auskunft

Wiener Neustadt/Neunkirchen - Gegen das traditionsreiche Hotel Panhans auf dem Semmering seien Insolvenzanträge eingebracht worden, berichtete das "WirtschaftsBlatt" in seiner Freitag-Ausgabe. Banken hätten aushaftende Kredite fällig gestellt. Man dürfe keine Auskünfte geben, hieß es beim Landesgericht Wiener Neustadt. Ein Verfahren sei jedenfalls nicht eröffnet.

Die Zeitung zitiert den Chef-Gläubigerschützer des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV), Wolfgang Hrobar. Es hieß die Bank Austria und die Raiffeisenbank NÖ Süd-Alpin hätten die Insolvenz des Hotelunternehmens beantragt. Hrobar rudert jetzt aber zurück, die Raiffeisenbank NÖ Süd-Alpin habe diesen Schritt nicht gesetzt. Man bedauere "allfällige diesbezügliche Missverständnisse", so Hrobar in einer Aussendung.

Im "Wirtschaftsblatt" hieß es, die Banken hätten Kredite von 835.000 bzw. 1,39 Mio. Euro fällig gestellt. Dazu kämen rund 700.000 Euro, die bei anderen Gläubigern aushaften und eine Bedienung der Banken verhindert hätten. "Die Mitarbeiter haben seit zwei Monaten kein Entgelt mehr bekommen", wurde Hrobar außerdem zitiert. (APA, 27.7.2012)

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    Traditionsreiches Hotel: Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei der Regierungsklausur 2011 am Semmering im Hotel Panhans.

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