Als Nächstes der Aston Martin

Michael Völker
29. Juli 2012, 16:32

Zwischen Autotraum und Autowirklichkeit liegen oft Welten

Es ist ein netter Kollege, vielleicht nicht immer am Boden der Tatsachen. Aber die Welt braucht auch die Träumer und die Fantasten. Diejenigen, die wollen, auch wenn sie vielleicht gerade nicht können.

Der Kollege hat einen guten Geschmack, in vielerlei Hinsicht, mit Autos kennt er sich besonders gut aus. Über die neuen Autos weiß er bestens Bescheid, wenn auch mehr theoretisch. Wer kommt denn schon in die Verlegenheit, all diese neuen Autos zu fahren. Aber er liest viel. Und redet viel.

Noch besser kennt er sich mit alten Autos aus, wie gesagt, der Mann hat Stil. Derzeit beschäftigt er sich mit dem Gedanken, sich ein neues Auto zuzulegen. Ein altes natürlich.

Dieser Jaguar E-Type täte ihn interessieren, jener aus dem Jahr 1972, der mit dem Zwölfzylinder. An der Côte d'Azur steht derzeit einer, der wäre zu haben. Auch ein alter Porsche täte ihn interessieren, obwohl: Massenware.

Am liebsten also doch der Aston Martin. Da weiß er einen. Ein DB5 aus dem 64er-Jahr, der aus Goldfinger.

Zu unserem Treffen kam der Kollege mit einem Mazda aus den späten 80er-Jahren, kein Oldtimer, nicht einmal ein Youngtimer, eigentlich Schrott. Mit dem Pickerl wird es eng werden, erklärte er. Als er zuletzt Reifen wechseln wollte, fuhr der Wagenheber durch die rostige Karosserie, ohne dass sich der Wagen gehoben hätte. Er schaue sich jetzt nach einem gebrauchten Toyota um, derzeit sei er etwas klamm. "Und der Aston Martin?", fragte ich bestürzt. "Den kauf ich mir danach", erklärte der Kollege. Ich hatte den Eindruck: Der glaubt das wirklich. (Michael Völker, AutoMobil, DER STANDARD, 27.7.2012)

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ui, sommerloch extrem

Ich glaub auch noch fest an meinen Aston. Würde auch einen Vantage aus den 70ern nehmen. Zur Not auch einen aktuellen.

Wofür sollen wir denn sonst leben, wenn nicht für diese Hoffnung?

Weltfrieden? Parkpickerl in Döbling? Habt's mich doch gern.

seit wann fährt gluschtisch

einen mazda?

und der herr völker findet auch nichts dabei

wenn der kollege mit einer nicht mehr verkehrstüchtigen rostlaube sich im öffentlichen verkehr bewegt...

möchte nicht wissen, die sie stoßdämpfer, radlager, bremsen, gelenke und reifen beinander sind...

"Der Kollege hat einen guten Geschmack"

haha, ja sicher!

ein 72er (serie 3) e-type ist echt die anerkannt hässlichste variante!

und von den XJ-modellen hätt er wahrscheinlich gern einen XJ40 :)

Na und

lieber den häßlichsten E-Type oder den Scania-XJ, als den (objektiv, getestet und vollkommen logisch) deutlich besseren Dacia Sandero.

lg
Dimple

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. In einem Jag hat ein XK-Sechser zu stecken,sonst gar nix.

Danke, genial :)

Und danke auch an die untenstehenden Postingexperten und Grünstrichler, die nix, aber auch überhaupt nix verstanden haben.

Huiii, haben Sie eine verborgene Message unseres intellektuellen Autotesters entdeckt?

Oder ist es doch nur ein wenig subtiler Versuch kritische Poster heruntermachen zu wollen...

Mich würde so eine 500 PS Corvette interessieren und brauch Geld.
Wieviele Zeichen muss ich für zB 300 € tippen?

Ist der Kollege vielleicht von der Krone und heißt Michael Jeannée?

Na, wenigstens das Foto war erbaulich.
Danke Herr Völker. ;-)

lächerlicher artikel

bleibt nur die frage: woher bekommt michael völker seinen stoff??

Den borgt er sich aus

Den kann er sich nämlich auch nicht leisten.

Wenn das ein Turing-Test ist, würde ich sagen, der Text wurde von einem Automaten geschrieben.

Die Automobil- und Motorrad-Rezensionen

im Standard werden immer sinnbefreiter.

Na ned schlecht...

Sofern die Geschichte nicht erfunden ist frage ich mich grad wie wohl besagter Kollege darüber denkt, wenn er sie liest...

Eigentlich...

...wäre es unter Kollegen doch viel netter, solche Kollegen mal mit einem Aston Martin mitzunehmen, als sich über eben diese lustig zu machen, oder?

Ein feiner Charakter ist noch seltener, als die Fähigkeit, mit einem alten DB5 brauchbare Rundenzeiten zu erzielen...

Was ist das für ein ...

... Schmarrn???

frag ich mich auch grad

ok, verschwendet kein Papier

aber trotzdem: dieses Pamphlet kostet Energie und Datenträger, ganz zu schweigen von der Zeit der Leser...

the f**k?

Wie lange darf er das noch?

Oder auch:

Völker hört die Signale! (woher auch immer! ;)

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