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Die Pegel mehrerer Flüsse stiegen in der Nacht auf Freitag in Niederösterreich bedrohlich an.

Zahlreiche Straßen waren überschwemmt, die Feuerwehr arbeitete im Großeinsatz.
St. Pölten - Mit etwa 1.200 Mann sind Feuerwehren am Donnerstagabend bzw. in der Nacht auf Freitag in Niederösterreich im Unwettereinsatz gestanden. Besonders betroffen waren die Stadt und der Bezirk Horn. Heftige Regenfälle gingen auch in den Bezirken Amstetten, Melk und Scheibbs nieder, berichtete das Landesfeuerwehrkommando. Einmal mehr mussten zahlreiche Keller ausgepumpt und vermurte Straßen freigemacht werden.
Prekär war die Lage in Horn. Die Taffa, ein kleiner Nebenfluss des Kamp, war über die Ufer getreten und bescherte den Einsatzkräften reichlich Arbeit. Der Pegel war binnen weniger Minuten um fast einen Meter angestiegen, so das Landesfeuerwehrkommando. 1.500 Sandsäcke wurden aufgelegt, um Überschwemmungen im Stadtgebiet zu verhindern. Außerdem wurde ein Parkdeck sicherheitshalber geräumt.
Einsätze bis in die frühen Morgenstunden
Die Einsätze von 80 Feuerwehren im Bezirk Horn dauerten bis Freitag in die frühen Morgenstunden. Zu den betroffenen Gemeinden zählte etwa Brunn a.d. Wild, wo laut Feuerwehr 100 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb kürzester Zeit niedergingen, wie der ORF Niederösterreich berichtete. In St. Bernhard-Frauenhofen stand u.a. ein Kindergarten unter Wasser.
Von Hagel, starken Regenfällen sowie Sturm und zahlreichen Blitzeinschlägen berichtete das Bezirkskommando Amstetten. Mehr als 150 Helfer waren im westlichen Niederösterreich bis gegen Mitternacht mit Auspump- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Insgesamt gab es etwa 40 Einsätze. (APA, 27.7.2012)
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Sehr gute Doku
http://www.youtube.com/watch?v=POMot2NRfBk
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